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“In Bewegung setzen…” Konferenz zur deutschsprachigen Animationsforschung

Zeit und Ort: 15.–17.11.2012, ESA 1 Ost, Raum 221, Universität Hamburg


Organisation: Prof. Dr. Markus Kuhn, Maike Sarah Reinerth, M.A., Johannes Jakob Rosemann, B.A. (Institut für Medien und Kommunikation), Franziska Bruckner, M.A. (Universität Wien), Dr. Erwin Feyersinger (Universität Innsbruck)

Animation bewegt Bilder – aus statischen Einzelteilen wird ein fluides Ganzes. Animation bewegt das Gemüt – sie provoziert, fasziniert und berührt. Animation bewegt die Kunst – als ausdrucksstarkes Mittel avantgardistischer und experimenteller Praxis. Animation bewegt die Industrie – und das nicht nur in Hollywood. Animation bewegt auch die Forschung – sie stellt traditionelle Disziplinen und Theorien des (Audio-)Visuellen vor neue Herausforderungen.

Die Konferenz “In Bewegung setzen…” widmet sich dieser Aufgabe und versteht sich als Impuls für die Vernetzung der deutschsprachigen Animationsforschung. Zum Programm gehören neben der Key Note Lecture von Suzanne Buchan (Animation Research Centre, University College for Creative Arts, Farnham/UK), zahlreiche Vorträge und Workshops, die Präsentation studentischer Arbeiten und ein Animationsfilmabend im Metropolis Kino. 


Am Freitag, den 16.11.2012 wird im Rahmen der Tagung um 16:30 Uhr der Roland Faelske-Preis für Comic und Animationsfilm 2012 verliehen. Im Anschluss findet ein Empfang statt.


Tagungsprogramm und weitere Informationen

Internet & Partizipation: Bottom-up oder Top-down?

Internet & Partizipation

Bottom-up oder Top-down?

Politische Beteiligungsmöglichkeiten im Internet

 

Termin: Sonnabend, den 1. Dezember 2012, von 10 bis 18 Uhr

Ort: Universität Hamburg, Flügelbau Ost, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

Veranstalter: Dr. Kathrin Voss, Arbeitsstelle Medien und Politik im Research Center for Media and Communication, Universität Hamburg

Anmeldung: Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl ist die Teilnahme nur nach vorheriger, verbindlicher Anmeldung über diese Webseite möglich. Die Online Registrierung endet am 23. November 2012 oder wenn die Kapazitäten erschöpft sind. Danach ist eine Anmeldung nur noch in Ausnahmefällen direkt beim Veranstalter möglich.

Thema:

Mit dem Internet wurde schon früh die Vision einer partizipativen Gesellschaft verbunden, die Vorstellung, das neue Medium würde zu politisch besser informierten Bürgern und zu mehr Bürgerbeteiligung führen. Skeptiker hingegen gehen davon aus, dass die bestehenden Barrieren zwischen Individuum und politischer Öffentlichkeit nicht technischer, sondern sozialer Natur sind und daher auch durch das Internet nicht aufgehoben werden können. Zwischen der eher technikdeterministischen und der technikindifferenten Position bewegen wir uns auch noch heute. Mit dem Social Web sind neue Möglichkeiten entstanden, die von zivilgesellschaftlichen Organisationen ebenso eingesetzt werden wie von Parteien oder von staatlicher Seite – von E-Petitionen bis zur Piratenpartei, von Wikis bis zu Open Data und Adhocracy. Was funktioniert? Wer beteiligt sich? Wie lassen sich Menschen online mobilisieren? Welchen Einfluss haben die neuen Online-Tools auf die politische Kommunikation, auf politische Entscheidungen und auf das politische System selbst? Diese Tagung wird sich dem Thema „Internet und Partizipation“ aus unterschiedlichen Perspektiven widmen, sowohl von der zivilgesellschaftlichen Seite, also bottom-up, als auch von Seiten der Politik, also top-down. Dabei sollen nicht nur wissenschaftliche Ergebnisse zusammengetragen und diskutiert werden, es soll auch eine Brücke von der Wissenschaft zur Praxis gebaut werden und Erkenntnisse und Erfahrungen sollen ausgetauscht werden. Deshalb werden sowohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch Vertreter aus der Praxis, aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, aus der Politik aber auch aus den Medien eingeladen. Für die Konferenz wurde ein Format gewählt, das viel Raum für Diskussionen lässt.

Programm

10:00
Begrüßung
Prof. Dr. Heimo Reinitzer, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg Link

Prof. Dr. Mike S. Schäfer, Leiter der Arbeitsstelle Medien und Politik Link

10:20
Einführung in das Konferenzthema
Dr. Kathrin Voss Link

10:40
Wie verändert sich die politische Beteiligung der Bürger durch das Internet? Ergebnisse einer Langzeitstudie Abstract
Prof. Dr. Gerhard Vowe, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Link

11:00
Politische Beteiligung durch das Internet aus der Sicht politischer Akteure Abstract
Prof. Dr. Patrick Donges, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Link

11:20

Diskussion

12:15
Mittagspause

13:00-16:45
Parallel stattfindende Workshops
(Kaffeepause ca. 14:45)

Workshop 1: Bottom-up – Zivilgesellschaftliche Partizipation im Internet
Ob soziale Bewegungen, Hybridorganisationen wie Avaaz oder Campact oder organisierte Akteure wie NGOs – sie alle nutzen das Internet, um Menschen zu informieren, sie zu vernetzen und zu mobilisieren. Dieser Workshop wird den zivilgesellschaftlichen Einsatz von unterschiedlichen Online-Tools für die interne Kommunikation und Kampagnen betrachten und der Frage auf den Grund gehen, ob und wie Partizipation an zivilgesellschaftlichen Prozessen online realisiert werden kann.
Abstracts

Moderation: Dr. Jan-Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut Link

• Prof. Dr. Sigrid Baringhorst, Universität Siegen Link
• Stefan Euen, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. Link
• Dr. Kathrin Voss, Universität Hamburg & selbstständige Beraterin Link
• Caroline d’Essen, Avaaz.org Link

Workshop 2: Partizipation in Parteien
Dieser Workshop widmet sich den Parteien und der Frage, wie unterschiedliche Online-Tools von Parteien eingesetzt werden (können), um die eigene Basis und/oder die breite Bevölkerung an der politischen Meinungsbildung innerhalb einer Partei teilhaben zu lassen. Zudem soll mit Blick auf das Wahljahr 2013 die Bedeutung von Online-Partizipation im Wahlkampf diskutiert werden.
Abstacts

Moderation: Ole Keding, RCMC, Universität Hamburg Link

• Katharina Hanel / Prof. Dr. Stefan Marschall, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Link
• Anne Alter, Piratenpartei Hamburg Link
• Robert Heinrich, Bündnis 90/Die Grünen Link
• Prof. Dr. Thorsten Faas, Johannes Gutenberg-Universität Mainz Link

Workshop 3: Top-down – Partizipation im Netz von Seiten des Staates
Dieser Workshop wird die vom Staat eingesetzten Tools zur Online-Partizipation betrachten – vom Adhocracy-Einsatz in beratenden Gremien bis hin zu formalen E-Konsultationen. Dabei sollen Erfahrungen aus Einsätzen in der Vergangenheit ebenso beleuchtet werden, wie die grundsätzlichen Rahmenbedingungen, Hindernisse aber auch Voraussetzungen, für erfolg-reiche Online-Beteiligung.
Abstracts

Moderation: Prof. Dr. Dennis Hilgers, Johannes Kepler Universität Linz Link

• Daniel Reichert, Liquid Democracy e.V. Link
• Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Hans-Bredow-Institut Hamburg Link, Mitglied der aktuellen Enquete-Kommission Link (angefragt)
• Matthias Trénel, Zebralog Link
• Prof. Dr. Norbert Kersting, Westfälische Wilhelms-Universität Münster Link

17:00
Podiumsdiskussion
Vorstellung der Workshop-Ergebnisse

18:00
Ende der Tagung

Tagungsbeitrag
Regulär – 45€
Ermäßigt (Doktoran/in) – 10€
Ermäßigt (Student/in) – 5€

Bitte überweisen Sie den Tagungsbeitrag umgehend nach der Anmeldung auf das folgende Konto:

Universität Hamburg
Deutsche Bundesbank
BLZ 200 000 00
Kto-Nr. 201 015 32
IBAN: DE41200000000020101532
BIC-Swift code: MARKDEF1200
Verwendungszweck: 100027040 (Verwendungszweck bitte unbedingt angeben)

Dr. Kathrin Voss

Universität Hamburg

Arbeitsstelle Medien und Politik
Sedanstraße 19, Raum 312
20146 Hamburg

040 – 42838 – 6197

kathrin.voss [at] uni-hamburg.de

Film- und Fernsehstandort Hamburg. Ringvorlesung im Wintersemester 2012/13

Ringvorlesung im Wintersemester 2012/2013 ● Montag, 18-20 Uhr ● VMP 6, Hörsaal C

Organisation: Joan K. Bleicher & Thomas Weber (Institut für Medien und Kommunikation)

 

Ziel der Ringvorlesung ist es, die Perspektiven der Wissenschaft und der Praxis in eine umfassende Charakterisierung des Film- und Fernsehstandortes Hamburg münden zu lassen. Der Fokus liegt auf vielfältigen Aspekten der Konzeption ebenso wie auf der Angebotsentwicklung und Distributionsweisen. Mit der geplanten thematischen Ausrichtung soll ein wichtiger Beitrag zur Erforschung der regionalen Film- und Fernsehkultur geleistet werden.

 

Programm

22.10.2012 Hans-Ulrich Wagner (Universität Hamburg): 
Medienmetropole Hamburg. Konzepte und Fallbeispiele von Stadt, Medien und Öffentlichkeit im “Jahrhundert der Massenmedien” 

 29.10.2012 Michael Töteberg (Rowohlt Verlag): 
Film- und Fernsehstandort Hamburg

 5.11.2012 Monika Treut (Regisseurin): 
Regie für Film und Fernsehen

 12.11.2012 Christian Hißnauer (Göttingen): 
Die Hamburger Schule des Dokumentarfilms 

 19.11.2012 Christian Buß (Spiegel Online): 
Hamburg als Motiv in Fernsehfilmen und Serien

 26.11.2012 Matthias Elwardt (Abaton): 
Herausforderungen und Probleme der Hamburger Kinolandschaft

 3.12.2012 Skadi Loist (Universität Hamburg) und Kathrin Kohlstedde (Filmfest Hamburg): 
Festivalstandort Hamburg. Konzepte und Programme

 10.12.2012 Frank Göhre (Autor): 
Hamburg als Standort in Kinofilmen

 17.12.2012 Hajo Gies (Regisseur): 
Entwicklungstendenzen der Fernsehkrimiproduktion 

 7.1.2013 Johanna Leuschen (NDR, Balcony TV): 
Die Senderlandschaft des Web TV in Hamburg

 14.1.2013 Carsten Heinze (Universität Hamburg): 
Der Dokumentarfilmsalon im B-Movie und die Dokumentarfilmszene in Hamburg  

 21.1.2013 Timo Großpietsch (NDR): 
Herausforderungen und Konzepte des Fernsehdokumentarismus im Online-Zeitalter

 28.1.2013 Bernhard Gleim (NDR): 
Büttenwarder und Tatortreiniger. Regionales und allzu Regionales, Althergebrachtes und Innovatives in den Serien des NDR

 4.2.2013 N.N.

„Move it!“ goes Filmfest Hamburg

In diesem Jahr fordert das 20. Filmfest Hamburg (27. Sept.-06.Okt. 2012) zum TANZ! auf.

Als Nachfolgerinn der Sektionen KUNST! (2010) und MUSIK (2011) steht in dieser Sektion die Verschmelzung, Überschneidung oder Gegensätzlichkeit von Film und anderen Kunstformen im Fokus. Die Sektion TANZ! fächert das vielschichtige Spektrum dessen auf, was Tanzfilm sein kann: Spiel- und Experimentalfilm, Dokumentationen und Portraits, die uns mittanzen lassen. Die insgesamt sieben Filme, die ich in den kommenden Tagen auf dem Filmfest moderieren darf, gewähren dabei Einblicke in ganz unterschiedliche Formen von Tanz. So führt uns „Ballroom Dancer“ in die Welt des lateinamerikanischen Turniertanzes und „First Position“ zu die Wettkampfausscheidungen des Youth America Grand Prix, einem der wichtigsten Ballett-Wettbewerbe der Welt. Mit „Musical Chairs“ wirbeln wir dagegen mit Rollstuhltänzer_innen über das Parket der Ballsäle. Weit entfernt von diesen, in die New Yorker House-Dance-Szene führt uns „Check your Body at the Door“, während „Bollywood: The Greatest Love Story Ever Told“ uns mitnimmt auf eine Reise quer durch die farbenprächtige Motivgeschichte des erfolgreichen Hindi-Kinos. Den Tanz als Ausdruck intimer Emotionen zeigen die Portraits der queeren Performer in „Turning“, während für das frankokanadische Enfant terrible des Tanzes, Dave St. Pierre in „Over my Dead Body“ der Tanz einen Teil seines Kampf ums Überleben bildet.

Foto: Rapid Eye Movie

– Julia Schumacher –

ICTs & Social Cohesion:
Recent GMaC PhD Candidate Contribution

Recently the book “Violence and Social Cohesion in Latin America” has been released by CIEPLAN (Corporation for Latin American Studies). The book gathers contributions from Colombia, Chile, El Salvador and Mexico.

Among them is the paper “Development with Social Cohesion”, a contribution by Amaranta Alfaro, GMaC PhD Candidate, in collaboration with Prof. Dr. Dante Contreras (Chair of the Department of Economics and former Executive Director in the World Bank) and Paulina Sepúlveda.

This article emphasizes the need to promote public policies that achieve greater social integration. This by promoting interaction in public spaces between individuals of different socioeconomic realities for greater social cohesion. One of the angles of public policies suggested by this article focuses on the new information and communication technologies (ICTs).

According to the authors, these generate new forms of citizen inclusion and integration that is worth considering when analyzing the new dynamics of social cohesion. The introduction of these new technologies has shifted social movements from pyramidal structures and policies, to citizen groups with decentralized, non-hierarchical, horizontal structures and without political origins, that share common topics of interest. According to the authors, the new technologies play the role of connecting people with globalization, making them participants in the culture and the world around them. In addition, platforms such as Twitter and Facebook have successfully linked millions of people with common interests. Thanks to new communication platforms, groups of people ignored in the past have increased their presence on the public agenda and in traditional media, achieving visibility and empowerment formerly almost impossible.

In this sense, ICTs offer participants an ideal setting for experimenting with membership and citizen empowerment, helping to deepen democracy and social cohesion. The article concludes that the breakdown of the geographic and temporal barriers, the direct interaction of the participants, the expression without hierarchies, the ability to find peers with common goals and interests, plus the ability to remove information asymmetries between users, makes ICTs a relevant mechanism in the generation of higher levels of participation, representing an unprecedented opportunity to increase cohesion and social belonging.

(1). Book: Editors: Francisco Javier Díaz, Patricio Meller Year: 2012 Publisher: Uqbar Editores ISBN: 978-956-204-036-5 Nr. of pages: 284 To read or download the full paper please follow this link: http://uni-hamburg.academia.edu/AmarantaAlfaro/Papers/1859951/DESARROLLO_CON_COHESION_SOCIAL_EN_AMERICA_LATINA (1): Extract of the book’s introduction, written by the editors Francisco Javier Diaz & Patricio Meller (pp. 11-26)

– Amaranta Alfaro Muirhead –

‘In Transit’ – Mediales Übersetzen in den Künsten. Ringvorlesung im Wintersemester 2012/13

Ringvorlesung im Wintersemester 2012/2013 ● Mittwoch, 18-20 Uhr ● ESA 1, Hörsaal J

Organisation: Gabriele Klein (FB Bewegungswissenschaft) & 
Claudia Benthien (FB Sprache, Literatur, Medien I)

 

‘In Transit‘ – Mediales Übersetzen in den Künsten

Shakespeare im Original, auf deutsch, im Theater oder im Kino; HipHop in der New Yorker Bronx, im Fernsehen, im Videoclip, auf YouTube; Performances auf der Stra­ße mit Live-Übertragungen in verschiedene Theater weltweit – solche ‚Übersetzungen‘ in und zwischen verschiedenen Medien sind seit einigen Jahren ein zentrales Muster nicht nur der Medienökonomie sondern auch der Künste und ein wichtiger, gegenwartsbezogener For­schungsgegenstand der Medienwissenschaften.

Die interdisziplinäre Ringvorlesung knüpft an aktuelle Tendenzen in den Künsten sowie an gesellschaftlich und zeitdiagnostisch relevante Forschungen an. Sie lenkt den Blick die Ästhetik medialer Transformationen und wählt mit ihrem Fokus auf Wahrnehmungs- und Aneignungsprozesse eine bislang wenig diskutierte praxeologische Perspektive. Ziel der Vorlesungsreihe ist es, die Möglichkeiten und Grenzen der verschiedenen Übersetzungstheorien für kultur- und sozialwissenschaftlich orientierte Medienforschungen auszuloten und sie für die medientheoretische und medienästhetische Forschung fruchtbar zu machen.

Zwei Arbeitshypothesen werden zur Diskussion gestellt: erstens, dass die durch Medien erzeugte performative Hervorbringung von Sinn und die kulturelle Aneignung von Medienprodukten als Übersetzungen verstehbar sind; zweitens, dass mediale Übersetzungen Rahmungen brauchen, um sinnkonstituierend zu sein, zugleich aber in Übersetzungen immer auch neue Rahmungen generiert werden. Mit diesen Hypothesen werden die Medien selbst wie auch ihre Hervorbringungs- und Aneignungsprozesse in den Künsten befragt und reflektiert. Anders aber als jene medienwissenschaftliche Untersuchungen, die ihr Augenmerk auf Einzelmedien richten oder Intermedialität auf einer eher medientechnischen oder medienkomparatistischen Ebene untersuchen (Remediation, Medienkonvergenz), richtet die interdisziplinäre und internationale Vorlesungsreihe In Transit. Mediales Übersetzen in den Künsten ihren Schwerpunkt auf die Erzeugung von sozialem und kulturellem Sinn durch mediale Transformationen und befragt so das Verhältnis von Künsten und Medien selbst.

Es sprechen Wissenschaftler/innen aus den Fächern Medienwissenschaft, Philosophie, Soziologie, Semiotik, Theaterwissenschaft, Tanzforschung, Musikwissenschaft, Linguistik, Germanistik und Amerikanistik

 

Programm

24.10.12 Prof. Dr. Gabriele Klein (Universität Hamburg):
Tänze übersetzen. Kulturelle und mediale Praktiken des Übertragens von Geste, Bewegung und Figur

31.10.12 Prof. Dr. Claudia Benthien (Universität Hamburg):
Fragile Translationen. Sprache(n) in der Medienkunst

7.11.12 Prof. Dr. Petra Maria Meyer (Muthesius-Kunsthochschule, Kiel):
Latente und manifeste Übersetzungen. „Traumarbeit“ als Übersetzungsarbeit – intermedial und zwischen den Künsten

14.11.12 Prof. Dr. Rainer Nägele (Yale University, U.S.A.):
Über(be)setzungen eines ‚Komplexes‘: Ödipus – Hamlet – Faust

21.11.12 Prof. Dr. Peeter Torop (Universität Tartu, Estland): 
Conceptual Fields of Cultural Translation

28.11.12 Prof. Dr. Markus Kuhn (Universität Hamburg): 
Zwischen Kunst, Kommerz und Lokalkolorit: Zum Einfluss der Medienumgebung auf die narrative Struktur von Webserien

5.12.12 PD. Dr. Christa Brüstle (Kunstuniversität Graz, Österreich): 
Notation in Aktion in Notation. Zu Wechselwirkungen von Schrift und Praxis in der neuen Musik

12.12.12 Prof. Dr. Claudia Jeschke (Universität Salzburg, Österreich): 
In Bewegung: KörperTanzSchrift

19.12.12 Prof. Dr. Kathrin Fahlenbrach (Universität Hamburg):
 Ästhetik und Funktionen transmedialer Bild-Störungen zwischen Kunst und Kommerz

9.1.13 Prof. Dr. Alexander García Düttmann (Goldsmiths College, University of London, G.B.): 
Ideen. Gilles Deleuze zwischen den Künsten

16.1.13 Prof. Dr. Astrid Böger und PD Dr. Heinz Hiebler (Universität Hamburg): 
Spielarten des Literatur- und Wissenstransfers in Graphic Novels und Comic Guides

23.1.13 Prof. Dr. Dieter Mersch (Universität Potsdam): 
Transferre / Perferre. Übersetzen als Praxis

30.1.13 Prof. Dr. Ludwig Jäger (RWTH Aachen): 
Translation und Transkription. Übersetzen als genuines Verfahren der Sinnkonstitution

Conference Encuentros Paris 2012

Under the motto “Knowledge for Economic & Social Development” a group of more than 250 Chileans met in Paris between the 4th and the 6th of July in the University Pierre and Marie Curie. This was the 6th version of the conference Encuentros, where the participants gather to discuss the state of the Chilean research covering a wide range of fields: from architecture and economy to communication and public policy.

The Education and Communication session was divided in two main thematic panels. Dr. David Buckingham (Loughborough University) was the main speaker in the “Communication for Citizenship and Inclusion” section, where the new technologies and its possibilities were broadly discussed. Rocío Rueda Ortiz from the Universidad Pedagógica Nacional de Bogotá (Colombia) presented about “Young citizens, technologies and political turn”, while Ximena Martinez offered a talk on “Considering Possibilities for Social Development in Chile through Inclusive Education”. Finally Amaranta Alfaro Muirhead, PhD Candidate at the GMaC, gave a talk about her research project “Civic Engagement through Social Media in Chile”. The second section was lead by Dr. Francesc Pedró, Head of the UNESCO Education Policy Advice Group, and its main focus was “Innovations in Education”, where the role of the teachers and their training was particularly stressed. Each session had also poster presentations, where many of the emergent speakers participated exhibiting their research work.

During the three day event the participants had the privilege of enjoying two very interesting Keynote Presentation. The first one from Dr. Saskia Sassen, Professor of Sociology at Columbia University and Co-Chair Committee on Global Thought. Her research and writing focuses on globalization issues, including social, economic and political dimensions, and immigration and terrorism in global cities. The second one was the talk of Prof. Bernard Seguin, jointly awarded the 2007 Nobel Peace Prize as a member of the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), which authored the Fourth Assessment Report on Climate Change.

– Amaranta Alfaro Muirhead –

GMaC-Lunch “Comparing Media Policy and Regulation”, English lecture by Dr. Manuel Puppis

Comparing Media Policy and Regulation

GMaC-Lunch mit einem englisch-sprachigen Vortrag von Dr. Manuel Puppis, derzeit Gastwissenschaftler am Hans-Bredow-Institut und an der Graduate School Media and Communication (GMaC), und anschließender Diskussion am 15. Mai 2012 von 12-14 Uhr im 1. OG des Hans-Bredow-Instituts, Heimhuder Straße 21, 20148 Hamburg.

As scholars are expected, among other things, to deliver fresh ideas to policy-makers, comparative research can play a crucial role in finding adequate ways to reform media regulation and governance mechanisms. Despite its undeniable merits for research and policy-makers, comparing media policy and regulation is subject to various pitfalls and limitations. Hence, this presentation aims at clarifying how exactly comparing media policy and regulation works in practice. It suggests four different steps of comparing media policy and regulation (selecting cases; identifying dimensions; collecting data; performing the actual comparison), arguing that future research should move beyond geographical boundaries (e.g., the nation-state) and media systems. Furthermore, the most influential handbooks and key comparative studies are presented, emphasizing that past research has mainly been interested in instruments of broadcasting regulation in primarily Western countries, and that causal comparisons using macro-qualitative methods are virtually non-existent.

 

Medienkonzentration – Homogenisierung der Inhalte? Forschungsperspektiven aus Chile und Deutschland

Workshop mit Prof. Dr. María Elena Gronemeyer (Pontificia Universidad Católica, Santiago de Chile) und Prof. Dr. Uwe Hasebrink (Universität Hamburg/Hans-Bredow-Institut für Medienforschung/RCMC)
 
ZEIT: Mittwoch, 25. April 2012, 12-14 Uhr
 
ORT: Konferenzraum der Graduate School Media and Communication, Mittelweg 177
(wg. Bauarbeiten bitte den Nebeneingang nahe der Bushaltestelle/Ecke Fontenay benutzen)

Aktuelle Ergebnisse aus zwei laufenden Forschungsprojekten werden in diesem Workshop unter der Frage diskutiert, welche Folgen Medienkonzentration haben kann, wie man diese Folgen aufspürt und wie man sie – vor allem bei der wachsenden Vielfalt crossmedialer Informationsrepertoires – bewerten kann.

María Elena Gronemeyer geht in ihrem Projekt den Folgen der Medienkonzentration auf die Inhalte von Tageszeitungen nach. Sie untersucht Leitartikel und Berichte mehrerer chilenischer Zeitungen aus drei Jahren unter der Fragestellung, ob Medienkonzentration zu einer Homogenisierung der Inhalte und der vertretenen Meinungen in der chilenischen Presse führt. Vor dem Hintergrund des von McQuail (1998) geprägten Begriffs der  Vielfalt, unterscheidet sie zwischen einer Homogenität der Aussagen innerhalb einer Zeitung (Basis: Leitartikel und Berichte) sowie der Homogenität zwischen Zeitungen.

Uwe Hasebrink wirft aus Nutzerperspektive die Frage nach Indikatoren für Meinungsvielfalt auf. Auf der Basis erster Ergebnisse aus einem Projekt, das sich mit den Informationsrepertoires in Deutschland beschäftigt, diskutiert er, was die Folgen von Konvergenz und Crossmedia für Konzentrationsbekämpfung sind bzw. sein können.

Damit werden im Workshop sowohl die Perspektive der Inhalte und die der Nutzer_innen berücksichtigt.

 

Neues Hamburger Heft zur Medienkultur erschienen: „Videoportale: Broadcast Yourself? Versprechen und Enttäuschung“

‚Youtuben‘ ist als populäre Alltagspraxis und Baustein eines multimedialen Anwendungsensembles neben Twitter, Facebook, Flickr, MySpace und LinkedIn mittlerweile fest etabliert. Für die Medienwissenschaft steht die Videoplattform in vielerlei Hinsicht exemplarisch für die Entwicklung, die Nutzung und die Diskurse um das Web 2.0. Standen bis vor kurzen noch die Potentiale der Plattformen zur Förderung kreativer nutzergenerierter Ausdrucksformen, ihre sozialen Vernetzungsfunktionen sowie die Konsequenzen der Medienentwicklung etwa für das „alte“ Medium Fernsehen im Zentrum der Betrachtung, verändert sich die Diskussion in Hinblick auf aktuelle Entwicklungen der sich ständig wandelnden und funktional ausdifferenzierenden Plattformen.

Die von Julia Schumacher und Andreas Stuhlmann herausgegebene Ausgabe der Hamburger Hefte zur Medienkultur nimmt die Funktionen und Potentiale von YouTube und anderen Videoportalen unter medien- und kommunikationswissenschaftlicher, medienlinguistischer und juristischer Perspektive erneut in den Blick. Die Beiträgerinnen und Beiträger fragen nach deren inhärenten Strukturen und suchen anhand von Einzelanalysen die inhaltliche und ästhetische Bandbreite ihrer Angebote zu erörtern sowie theoretische Folgerungen und Bewertungen hinsichtlich der Möglichkeiten und Grenzen einer populären Aneignung abzuleiten.

Das Heft ist entstanden als Kooperation des Instituts für Medien und Kommunikation und der Graduate School Media and Communication des RCMC. Mit Beiträgen von Joan K. Bleicher, Per Christiansen, Kerstin Maria Düring, Markus Kuhn, Stephanie Sarah Lauke, Ann-Sophie Lehmann, Johanna Leuschen, Julia Schumacher, Andreas Stuhlmann, Jana Tereick Nicola Valeska Weber und Lea Wohl von Haselberg. Redaktion: Sebastian Bartosch.

Das Heft ist ab sofort als Online-Publikation über den folgenden Link abrufbar: 
http://www.slm.uni-hamburg.de/imk/HamburgerHefte/HH12_Videoportale.pdf