Category Archives: RCMC News

Ringvorlesung “Subkulturen des Spiels”

Dienstags, 18.30–20 Uhr, 14. April–16. Juni 2015; Forum Finkenau, Mediencampus Finkenau 35, 22081 Hamburg

Im Sommersemester 2015 richtet die Arbeitsgruppe Games des RCMC eine interdisziplinäre Ringvorlesung zum Thema “Subkulturen des Spiels” aus. Die Vorlesungsreihe beleuchtet unterschiedliche Facetten gegenwärtiger Gaming-Kultur und die vielfältigen (teils kreativen oder subversiven) Aneignungspraktiken, die digitale Spiele ermöglichen. Organisiert in Kooperation zwischen der Universität Hamburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg richtet sich die Ringvorlesung an Studierende der Hamburger Hochschulen sowie außeruniversitäre Zuhörer_innen und die weitere Hamburger Öffentlichkeit. Weitere Informationen auf den Seiten des RCMC, auf Facebook und auf Twitter.

RCMC Guest lecture by James David Findlay: “Representations of Australia’s Convict Settlers in Film & Television”

Guest lecture by James David Finlay (Sydney) on Friday,  April 04, 2014, 3pm at Universität Hamburg, Phil 1273, Von-Melle-Park 6: “Penal Colony: Representations of Australia’s Convict Settlers in Film & Television”

Abstract von James David Findlay:
My research is concerned with the impact of film and television on the construction of historical myth and legend in national culture. Since the pioneering days of Australian cinema, filmmakers have re-imagined and celebrated the lives of men and women transported as convicts to the colonies. This study will traverse these representations, tracking their thematic development, exploring how the experiences of Australia’s convict settlers have been represented through the pre-eminent narrative modes of the twentieth century (namely film and television). By historically contextualizing these depictions alongside the changing cultural, social, political and academic discourses surrounding convict histories the study aims to reveal how cinematic renderings of Australia’s settlement narrative have profoundly shaped popular understandings of Australia’s colonial past.

How does my research relate to Germany?

The international component to my research explores a collection of globally produced films that reveal how convict histories transform when transplanted via cinema outside of the national sphere. The research will explore how these representations have informed
international audiences about the nature of Australian society past and present, how these films work to strengthen or undermine imagined national identities and investigate what happens when transnational perspectives are viewed by Australian audiences. Focus will also be given to the globalization of film production and financing practices with the emergence of international co-productions between Australia and overseas partners, particularly when fictionalizing convict histories, which by their nature tell an international story. One of the major works I am investigating is Douglas Sirk’s Zu neuen Ufern (1937), produced by UFA. The film is unique for focusing on women convicts sent to the Parramatta female factory in Sydney, an important episode of convict history rarely explored in Australian films.

Repeat, Remix, Remediate: Modes and Norms of Digital Media Repurposing

Informations- und Diskussionsveranstaltung des Research Center for Media and Communication (RCMC) und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

ZEIT UND ORT: 13. November 2013, 16.00-18.00 Uhr, Universität Hamburg, Esplanade 36, Raum 4011, Teilnahme kostenlos

Digitale Medienangebote sind heute im Prinzip unbegrenzt verfügbar, kopierbar, speicherbar, bearbeitbar und verbreitbar; entsprechend wird die Medien- und Kommunikationslandschaft zunehmend durch Phänomene der Wiederverwendung, Wiederaneignung oder Wiedernutzbarmachung von bereits veröffentlichten Angeboten geprägt.

Darüber, wie diese Phänomene zu beurteilen sind, wird in der Öffentlichkeit heftig gestritten: Was auf der einen Seite als kreative Neuschöpfung oder als hilfreiche Anknüpfung an frühere Ereignisse gelobt wird, wird auf der anderen Seite als Piraterie oder auch als Plagiat kritisiert. Das RCMC hat zu diesem Thema mit Unterstützung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius Kurzzeitstipendien an Nachwuchswissenschaftler_innen vergeben, die aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven Impulse zur weiteren Bearbeitung des Themas der Wiederverwendung digitaler Medienangebote erarbeitet haben. Auf einer öffentlichen Veranstaltung am 13. November 2013 werden ausgewählte Ergebnisse dieses Projekts präsentiert und diskutiert.

Agenda

16.00 Uhr
Begrüßung (Prof. Dr. Michel Clement, Prof. Dr. Uwe Hasebrink)
Grußwort (Dr. Anna Hofmann, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius)

16.15 Uhr
Copy + Paste: Of Authors, Authenticity and Authority
(Dr. Nishant Shah, Research Director at the Centre for Internet and Society,
Bangalore, India)

17.00 Uhr
Präsentation und Diskussion der geförderten Projekte:

  • Illegale Wiederverwendung von Medien (Nils Wlömert)
  • Remediating Celebrity Brands: What drives consumers‘ interest in film stars? (Juliane Mathys)
  • Mad Men als Remediation der 1960er (Sebastian Armbrust)
  • Remediating history. Reaktualisierung als Formspiel in der Geschichtsdarstellung
    (Julia Schumacher)
  • Remediation und Medienfreiheit in verschiedenen Kulturen (Laura Schneider)

Ab 18.00
Ausklang bei einem Glas Wein

ZEIT-Stiftung fördert RCMC und GMaC

Die ZEIT-Stiftung fördert den neuen Forschungsschwerpunkt “Repeat, Remix, Remediate: Formen und Normen der Wiederwendung digitaler Medien”. Die Fördermittel, die per Kurzzeitstipendien als “Seeding Money” innovative Ideen unterstützen sollen, wurden an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler vergeben, die aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven Impulse zur weiteren Bearbeitung des Themas der Wiederverwertung digitaler Medienangebote setzen werden.

Repeat, Remix, Remediate: Formen und Normen der Wiederwendung digitaler Medien 

Die Digitalisierung von Medien- und Kommunikationsdiensten führt zu einer annähernd unbegrenzten Verfügbarkeit, Kopierbarkeit, Speicherbarkeit, Bearbeitbarkeit und Verbreitbarkeit von Medienangeboten. In der Folge wird die Medienlandschaft in zunehmendem Maße durch das Kopieren oder, allgemeiner, durch die Wiederverwendung bereits veröffentlichter Medienangebote geprägt. Sowohl professionelle als auch nicht-professionelle Akteure entwickeln derzeit kulturelle und soziale Praktiken sowie Geschäftsmodelle, die durch spezifische Formen der Wiederverwendung von Medienangeboten gekennzeichnet sind. Dies wird begleitet von einer intensiven gesellschaftlichen Debatte über die für die Wiederverwendung veröffentlichten Materials geltenden Normen; verwiesen sei hier nur auf die aktuellen Diskurse über Piraterie, Plagiate und Urheberrechte.

Am Research Center for Media and Communication setzt sich ein interdisziplinär zusammengesetztes Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg und des Hans-Bredow-Instituts in den nächsten Jahren systematisch mit dieser Entwicklung und den damit verbundenen kulturellen, gesellschaftlichen, ökonomischen und rechtlichen Fragen auseinander. Es leistet damit einen relevanten Beitrag zur gesellschaftlichen Verständigung über die Formen und Normen der Wiederverwendung von Medienangeboten.

Mit Hilfe der Förderung durch die Zeit Stiftung wurden Kurzzeitstipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler vergeben, die mit innovativen Impulsen die Auseinandersetzung mit der Thematik befruchten. Die RCMC-Mitglieder selbst werden die konzeptionellen Grundlagen für den Forschungsschwerpunkt in eigenen Projekten vertiefen und Anträge auf nachhaltige Förderformen ausarbeiten, mit denen die Arbeit in den Folgejahren auf eine sichere Basis gestellt werden kann. Zugleich bauen sie ihre Kontakte mit Vertreterinnen und Vertretern aus Medienkultur, -wirtschaft und -politik sowie aus der Zivilgesellschaft aus, um diese Akteursperspektiven in die Forschung einfließen zu lassen. Die Aufbauphase endet mit einer eintägigen Konferenz im Spätherbst 2013, bei der das Thema sowie die bis dahin erarbeiteten Impulse öffentlich präsentiert werden sollen.

Antragsteller waren Prof. Dr. Uwe Hasebrink und Prof. Dr. Michel Clement.

Aktuelle Forschungsergebnisse: Jahrbuch “Musikindustrie in Zahlen 2012”

Das aktuelle Jahrbuch „Musikindustrie in Zahlen 2012“ des Bundesverbands Musikindustrie e. V. (BVMI) veröffentlicht aktuelle Forschungsergebnisse von Mitgliedern des Research Centers for Media and Communication bzw. des Lehrstuhls für Marketing und Medienmanagement (Prof. Dr. Michel Clement und Nils Wlömert). Das Jahrbuch steht als kostenloses ePaper zum Download bereit.

Repeat! Remix! Remediate! The New Arts of Documentary

ACHTUNG: Aufgrund einer Erkrankung muss die Veranstaltung leider kurzfristig entfallen. Sie wird ggf. zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Guest-Lecture von William Uricchio (MIT, Cambridge/USA)

Auftakt zum RCMC-Themenschwerpunkt „Repeat, Remix, Remediate. Modes and Norms of Digital Media Repurposing“

Dienstag 9.4.2013, 18.00 Uhr, Von-Melle-Park 6, Hörsaal D

It’s happening again. The documentary, long underappreciated for its transformational impact on film form, is again offering new ways of representing and intervening in the world.  At a moment where location-aware HD video cameras are nearly ubiquitous, where networked computers have broken the distribution bottleneck, and where game play, crowd-sourcing and the social turn have redefined media practice, documentary makers have been quick to respond.  Only this time, rather than simply using new technologies to represent social change, the documentary form is itself the subject of technological change … with dramatic implications for social voice and mode of engagement. Inherited assumptions regarding who speaks, what constitutes a text, and how we define reading practices, are challenged in this new turn, which carries forward Vertov’s promise to position film as part of a social network and Direct Cinema and Cinéma Vérité’s efforts to redefine the filmmaker-subject relationship. The talk will explore some of these new developments, but will also take pains to show how they help to illuminate some of our long forgotten historical practices.

See also:
http://opendoclab.mit.edu
http://momentsofinnovation.mit.edu

 

Vortrag in englischer Sprache. Die anschließende Diskussion wird auf Deutsch und Englisch geführt.

 

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GMaC-Lunch: English lecture by Prof. Dr. William Porath

GMaC-Lunch, “Uses of elements of personalization and strategic frames in newspaper coverage of two Chilean presidential campaigns (1989-2009)”, English lecture by Prof. Dr. William Porath, January 29,  1:30 – 3 p.m.

Prof. William Porath from the Pontificia Universidad Católica in Santiago de Chile. Prof. Porath is guest researcher at the Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft / Erasmus Mundus Master programme. The discussion will be facilitated by Dr. Kathrin Voss, communication consultant.

What?

“Uses of elements of personalization and strategic frames in newspaper coverage of two Chilean presidential campaigns (1989-2009)”, English lecture by Prof. Dr. William Porath, January 29, 1:30 – 3 p.m.

Where?

Graduate School Media and Communication, speakersroom, ground floor, Mittelweg 177, 20148 Hamburg

When?

Tuesday 29.1.2013,  1:30 – 3 p.m.

What?

Prof. Porath has researched two political campaigns in Chile. He compared two national reference newspapers and two tabloids, in two periods: the first election after Pinochet’s authoritarian regime in 1989, and the most recent one, 20 years later (2009), to confirm whether the use of elements of personalization and strategic frame has increased in the Chilean press. In the session Prof. Porath will discuss his findings.

 

Participation is free, please register by sending an email to: anke.timmann@uni-hamburg.de, latest Friday January 25. Bagels and soft drinks will be provided for a small service charge.