Category Archives: RCMC members

Şahin, Dr. Reyhan

Seit 2012 bin ich Mitglied der Research Center for Media and Communication (RCMC), von Juni 2012 bis Dezember 2013 war ich Post-Doc-Stipendiatin im Rahmen des Nachwuchsprogramms der Universität Hamburg.

In meinem aktuellen Forschungsprojekt untersuche ich religiöse Selbstdarstellungen von jungen Muslim*innen in Social Networks, die durch Sprache und Bilder vermittelt werden. Wie wird muslimische Religiosität oder Säkularität durch Sprache und Bilder in privaten Profilen innerhalb sozialer Netzwerke ausgedrückt? Wie tritt die religiöse Diversität innerhalb des Islams in Online-Foren in Erscheinung? Wie sind Aspekte wie etwa Mehrsprachigkeit, visuelle Selbstdarstellung, islamische Orthodoxie, Nationalismus und Emanzipation zu bewerten? Es werden soziolinguistische, diskursanalytische, semiotische und sozialwissenschaftliche Methoden angewendet.

Das Forschungsprojekt wird im Rahmen des Sonderprogramms „Islam, Nationalstaat und transnationale Bewegungen“ von der Gerda Henkel Stiftung gefördert.

Weitere Interessensgebiete von Reyhan Şahin: Medien- und Soziolinguistik, Textlinguistik, kritische Diskursanalyse, Visuelle Semiotik, Bildlinguistik, Sprache und Gender, Islam und Gender, Popfeminismus, Sprache im Hip Hop.

Seit Oktober 2014 bin ich Vertrauensdozentin der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Veröffentlichungen

Şahin, Reyhan (2014): Die Bedeutung des muslimischen Kopftuchs. Eine kleidungssemiotische Untersuchung Kopftuch tragender Musliminnen in der Bundesrepublik Deutschland. Münster: LIT-Verlag.

Androutsopoulos, Jannis; Hsieh, Ying-Fen; Juffermans, Kasper; Kouzina, Joanna; Şahin, Reyhan (2013): Vernetzte Mehrsprachigkeit in Hamburg: Drei Fallstudien im sozialen Netzwerk Facebook. In: Androutsopoulos, Jannis et al. (Hgg.): Mehrsprachige Kommunikation in der Stadt: Das Beispiel Hamburg.

Şahin, Reyhan (2011): „Einige Zeichenaspekte des muslimischen Kopftuchs in Deutschland“. In: Stroh, Cornelia (Hrsg.): Neues aus der Bremer Linguistik-Werkstatt, Diversitas Linguarum. Volume 31. Bochum: Brockmeyer-Verlag.

Şahin, Reyhan (2005): Jugendsprache anhand der Darstellung der Jugendkultur Hip Hop. In: Stolz, Thomas & Stroh, Cornelia (Hrsg.): „Possession, Quantitative Typologie und Semiotik“. Bochum: Brockmeyer-Verlag.

Benthien, Prof. Dr. Claudia

Claudia Benthien ist seit 2005 Professorin (W3) für Neuere deutsche Literatur (mit den Schwerpunkten Kulturtheorie und Gender-Forschung) am Institut für Germanistik II der Universität Hamburg.

Am RCMC ist sie zusammen mit Prof. Dr. Gabriele Klein Leiterin des Arbeitsbereichs “Ästhetik der Medien”; derzeit Erarbeitung eines Forschergruppen-Antrags. Sie ist Principal Investigator und Lehrende an der durch die Hamburger Landesexzellenzinitiative geförderten Graduate School “Media and Communication”.

Vor ihrer Berufung nach Hamburg war Claudia Benthien Wissenschaftliche Assistentin (C1) am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin und Postdoktorandin am Graduiertenkolleg „Körper-Inszenierungen“ an der Freien Universität Berlin.

Die Promotion erfolgte 1998 mit der Dissertation „Haut. Literaturgeschichte – Körperbilder – Grenzdiskurse“ (Rowohlt 1999) und die Habilitation 2005 mit der Schrift „Barockes Schweigen. Rhetorik und Performativität des Sprachlosen im 17. Jahrhundert“ (Fink 2006), beide an der Humboldt-Universität.

Sie war Forschungsstipendiatin am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (Wien), an der Maison des sciences de l’homme (Paris), am Warburg Institute (London) und an der Herzog August Bibliothek (Wolfenbüttel). Gastprofessuren in Berkeley (Kalifornien) und an der Emory University (Atlanta, Georgia).

Aktuelle Forschungsprojekte von Prof. Benthien:
1) Tribunal der Blicke. Kulturtheorien von Scham und Schuld und die Tragödie um 1800
2) Literarizität in der Medienkunst.

Buchpublikationen als Mitherausgeberin u. a.: Freud und die Antike (2010); Paradies. Topographien der Sehnsucht (2009); Tabu. Interkulturalität und Gender (2008); Die Kunst der Aufrichtigkeit im 17. Jahrhundert (2006); Meisterwerke. Deutschsprachige Autorinnen im 20. Jahrhundert (2005); Männlichkeit als Maskerade. Kulturelle Inszenierungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart (2003); Germanistik als Kulturwissenschaft. Eine Einführung in neue Theoriekonzepte (2002); Körperteile. Eine kulturelle Anatomie (2001); Emotionalität. Zur Geschichte der Gefühle (2000).


Publikationen

 

Wagner, Dr. Hans-Ulrich

Aktuelle Projekte

Kommunikative Figurationen von Medien und interpretative communities

Kommunikation über Vergangenheit. Gedächtnis-Bildung und Social Web

Mediale und mentale Repräsentationen des Holocaust

Sounds like … Geschichte der Radioästhetik

Medienvermittelte öffentliche Kommunikation in den 1950er bis 1980er Jahren

Die literarischen Programmangebote des Reichssenders Hamburg


Publikationen

 

Schröder, Dipl.-Soz. Hermann-Dieter

Dipl.-Soz. Hermann-Dieter Schröder studierte Soziologie in Bielefeld. Seit 1983 ist er wissenschaftlicher Referent des Hans-Bredow-Instituts. Hier hat er u. a. über folgende Themen gearbeitet: Darstellung von Fernsehprogrammen und Rundfunkveranstaltern in Programmzeitschriften und Tageszeitungen, Organisation und Finanzierung lokalen Hörfunks, Organisation der Programmproduktion für das Fernsehen und Entwicklung der Medienwirtschaft in Hamburg. Seine gegenwärtigen Forschungsinteressen richten sich besonders auf die organisatorischen und wirtschaftlichen Strukturen des Mediensystems.


Publikationen

 

Scheidgen, Irina, M.A.

Studium der Deutschen Sprache und Literatur (Schwerpunkt Theater und Medien), Geschichte und Journalistik in Hamburg und Bordeaux. Mehrere Jahre als freie Mitarbeiterin für zahlreiche Radio- und Fernsehsender tätig. Zurzeit Promotion über das Thema „Frauenbilder im Spielfilm, Kulturfilm und in der Wochenschau des Dritten Reiches“
Sie arbeitete von Oktober 2007 bis Dezember 2010 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt “Medialität und Modernität im NS-Kino. Regionale Fallstudien zur Geschichte von Kino und Kinoprogramm (am Beispiel Hamburgs)” am Institut für Medien und Kommunikation (IMK) der Universität Hamburg; seit Mai 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am IMK.

Ihre Arbeitsgebiete umfassen:
Geschlechtergeschichte; Frauenbilder im deutschen Film; Film im Dritten Reich; Geschichte und Theorie des Radios und des Films, Filmgenres, Medienrezeption


Publikationen

 

Schäffauer, Prof. Dr. Markus

Akademischer Werdegang

  • 1984 – 1991 Magisterstudium Romanistik, Germanistik und Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der Universität von Salamanca
  • November 1991 Magister Artium
    Thema der Magisterarbeit: Die Cervantes-Rezeption bei Jorge Luis Borges und Miguel de Unamuno
  • 1992 – 1995 Promotionsstudium Romanistik (Spanisch), Romanistik (Portugiesisch) und Germanistik
  • Februar 1996 Doktor phil.
    Thema der Doktorarbeit: ScriptOralität in der argentinischen Litera­tur. Funktionswandel der Mündlichkeit in Realismus, Avantgarde und Post-Avantgarde (1900 – 1960) (Gutachter: W. B. Berg, W. Raible und R. Wendt)
  • 1997 – 1998 13-monatige Gastprofessur an der Universität von São Paulo (USP) mit Forschungsstipendium des Conselho Nacional de Desenvolvimento Científico e Tecnológico (CNPq)
  • 1998 – 2002 Wissenschaftlicher Angestellter des Romanischen Seminars der Albert-Ludwigs-Universität mit Lehraufträgen im Bereich der spanischen, portugiesischen, französischen, hispanoamerikanischen und brasilianischen Literatur (Schwerpunkt: Lateinamerikanistik); Mitarbeiter im Teilprojekt A4 “Die identitätsstiftende Rolle literarischer und audiovisueller Gattungen in Lateinamerika ” des SFB 541 “Identitäten und Alteritäten. Die Funktion von Alterität für die Konstitution und Konstruktion von Identität”
  • WS 02/03 – SS 04 Gastprofessor für Medien- und Literaturwissenschaft Spanisch und Portugiesisch an der Universität Wien
  • SS 04 – WS 04/05 Lehrstuhlvertretung am Romanischen Seminar für Spanisch und Portugiesisch an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
  • 2006 Habilitation.
     Habilitationsschrift: Passagen von Gattungen und Medien in Lateinamerika im 20. Jahrhundert (Gutachter: Prof. Dr. Walter Bruno Berg; Prof. Dr. Monika Fludernik; Prof. Dr. Wolfgang Raible)
  • seit WS 2006/07 Inhaber des Lehrstuhls für „Romanische Philologie / Spanischsprachige und portugiesischsprachige Literatur“ der Unversität Hamburg
  • 2007 – 2010: Direktor des Lateinamerika-Zentrums der Universität Hamburg und Vorsitzender der Gemeinsamen Kommission der Lateinamerika-Studien
  • seit 2009: Leiter der Arbeitsstelle AGORA – Arbeitsstelle für eLearning und eScience der Hamburger Geisteswissenschaften (vgl. www.agora.uni-hamburg.de)

Publikationen

 

Rott, Prof. Dr. Armin

Armin Rott studierte Volkswirtschaftslehre in Bayreuth und promovierte in diesem Fach an der TU Dortmund. 2004 wurde er auf eine Juniorprofessur für Medienökonomie an der Universität berufen. 2007 nahm er einen Ruf an die Bauhaus-Universität Weimar an. Im Oktober 2010 folgte er einem Ruf auf die Professur für Volkswirtschaftslehre und Medienökonomie an der Universität Hamburg. An der Hamburg Media School leitet er den Studienbereich Medienmanagement .

Das Institut für Medienökonomie an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg beschäftigt sich mit der Analyse von Produktion, Beschaffung, Finanzierung, Distribution und Konsum von Medienprodukten mit den Instrumenten der Ökonomik. Im Zentrum stehen die Beschreibung und Erklärung ökonomischer Strukturen und Wirkungszusammenhänge von Medien mit dem Ziel, Grundlagen für Vorhersagen sowie unternehmens-, medien- und wirtschaftspolitische Empfehlung zu liefern.

Forschungsschwerpunkte sind die empirische Erfolgsfaktorenforschung von Medienprodukten, die (Risiko-)Analyse von Geschäftsmodellen im Medienbereich, wissenschaftliche Markt-, Branchen- und Wettbewerbsanalyse sowie aktuelle Regulierungsfragen des Mediensektors. Die eingesetzten Methoden entstammen der theoretischen und empirischen Ökonomik und reichen von klassischen ordnungsökonomischen Ansätzen bis hin zu ökonometrischen Schätzmodellen und stochastischen Simulationsverfahren.

 

Publikationen