Archiv der Kategorie: RCMC News

Newsletter des Research Center Media and Communication (RCMC) vom Mai 2015

RCMC Newsletter November 2015

Editorial

Liebe RCMC-Mitglieder,

dieser Newsletter zeigt wieder die Vielfalt und Breite der medien- und kommunikationswissenschaftlichen Forschung an der Universität Hamburg. Abzulesen an der Vielfalt von Themen zu Konferenzen, nicht zuletzt auch im Rahmen von Verbundforschung entstanden, und Publikationen.
Nicht vergessen: Die RCMC Mitgliederversammlung steht unmittelbar bevor (26.11.15, um 18 Uhr, AP1, Raum 250). Hier ist Gelegenheit sich über Forschungsaktivitäten und Forschungsbedingungen und Forschungspolitik auszutauschen. Und Kontakte zu knüpfen beim anschließenden informellen Gespräch. Die Vorstandsmitglieder freuen sich auf Ihr Kommen!
Mit besten Grüßen, Ihre

Irene Neverla
– für das RCMC-Direktorium –

1. Come and Meet:

* RCMC Mitgliederversammlung 2015 – REMINDER
ZEIT: 26. November 2015, 18:00 Uhr
ORT: Allende-Platz 1, Raum 250, 20146 Hamburg
Die RCMC Mitgliederversammlung wird dieses Jahr am Donnerstag den 26. November 2015 am Allende Platz 1, Raum 250 stattfinden. Dazu sind alle Mitglieder des Research Center Media and Communication herzlich eingeladen.
Im Zuge der Mitgliederversammlung wird der RCMC-Vorstand u.a. über die Weiterentwicklung des Zentrums und über Vernetzungen mit anderen Hochschulen berichten. Weiters steht in diesem Jahr die Neuwahl des RCMC-Direktoriumsan. Vor allem haben die anwesenden Mitglieder Gelegenheit sich über Forschungsaktivitäten und mögliche Kooperationen auszutauschen. Im Anschluss besteht die Gelegenheit, bei Häppchen und Getränken neue und langjährige Mitglieder des RCMC kennen zu lernen.

 

* Kolloquium im Wintersemester „{Digital Heritage}“
ZEIT: mittwochs, 18:15 – 19:45
ORT: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1 (West), 2. OG, R 220
Zum Thema „{Digital Heritage} veranstaltet das Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie der Universität Hamburg im Wintersemester 2015/16 ein interdisziplinäres Kolloquium mit Referenten der Universitäten Aarhus, Glasgow, Lund und Uppsala sowie mit Experten aus der Kulturpolitik und Kreativwirtschaft.
Im Zentrum des Institutskolloqiums steht die Frage, auf welche Art und Weise Digitalisierung als wirkmächtiger Treiber gesellschaftlichen Wandels die Erhaltung und den Umgang mit unserem kulturellen Erbe prägt. Denn seit geraumer Zeit investieren Gedächtnisinstitutionen in die Digitalisierung und diachrone Zugänglichkeit ihrer Sammlungen. App- und Spieleentwickler, Verlage sowie kleine Start-Ups aus der Kreativwirtschaft greifen verstärkt in ihren digitalen Produktionen Wissen aus der Vergangenheit auf.

2. Good to know

* Vortrag „Rekursivität der Algorithmen – Big Data’s Moving Target“
Von 21. bis 22. November 2015 fand an der TU  Berlin die Jahrestagung der Gesellschaft für Wissenschafts- und Technikforschung zum Thema „Was die Technikforschung und die Internetforschung voneinander lernen können“ statt. In diesen zwei Tagen wurden die Wechselwirkungen zwischen technischer und gesellschaftlicher Entwicklung ebenso beleuchtet, als auch die sozialen Auswirkungen der Omnipräsenz des Internets diskutiert. Im Zuge der Tagung hielt RCMC-Mitglied Dr. Jan Hinrik Schmidt  gemeinsam mit Katharina Kinder-Kurlanda einen Vortrag zum Thema „Rekursivität der Algorithmen – Big Data’s Moving Target“. Weitere Informationen

 

* „Transnational Media Histories“: Start eines Partnerschafts- und Kooperationsprojekts mit Sydney

Mit „Transnational Media Histories“ startet ein Partnerschafts- und Kooperationsprojekt der Forschungsstelle Mediengeschichte mit dem Centre for Media History an der Macquarie University in Sydney, Australien. Das Projekt ist Teil eines vom DAAD von 2015 bis 2018 geförderten Netzwerk-Programms an der Universität Hamburg. Im Zentrum stehen der wechselseitige Austausch von Nachwuchswissenschaftler/innen auf dem Gebiet der Kommunikations- und Mediengeschichte zwischen Hamburg und Sydney. Master-Studierende und Doktoranden/innen, die Interesse an einem Aufenthalt an der Macquarie University haben, sind eingeladen, sich an diesem Austauschprogramm zu beteiligen.
Auftakt des Projekts ist eine Einladung von RCMC-Mitglied  Dr. Hans-Ulrich Wagner, dem Leiter der Forschungsstelle Mediengeschichte, als Visiting Fellow an die Macquarie University im November/Dezember 2015. Für Sommer 2016 ist eine Einladung von Prof. Dr. Bridget Griffin-Foley, der Leiterin des Centre for Media History an der Macquarie University, an das Institut für Medien und Kommunikation der Universität Hamburg geplant. Weitere Informationen

 

* KeynoteGoing beyond the national” in Canberra, Australien
RCMC-Mitglied Dr. Hans-Ulrich Wagner ist Keynote-Sprecher auf der „9th Australian Media Traditions Conference: Soundings and Sightings“ im National Film and Sound Archive in Canberra (3.-4.12.2015). Ausgehend von seinem Forschungsschwerpunkt „Entangled Media Histories“ (EMHIS), der das geschichtswissenschaftliche Konzept einer „historie croisée“ bzw. einer Verflechtungsgeschichte erstmals für die Kommunikations- und Mediengeschichte fruchtbar macht, referiert er über „Chances and challenges of doing transnational and global entangled media history“.

 

* Forschungsprojekt „Reconfiguring Anonymity – Contemporary Forms of Reciprocity, Identifiability and Accountability in Transformation“
Im Oktober 2015 ist das dreijährige Forschungsprojekt „Reconfiguring Anonymity – Contemporary Forms of Reciprocity, Identifiability and Accountability in Transformation“ angelaufen. Die interdisziplinäre Projektgruppe der Universität Bremen, der Leuphana-Universität Lüneburg und der Universität Hamburg hat es sich zum Ziel gesetzt, die Aufrechterhaltung, Veränderung, Neubildung und Abschaffung von Anonymitätsregimen in zeitgenössischen Online- und Offline Welten zu erforschen und zu beschreiben. Durch einen kollaborativen Ansatz zwischen der Sozial- und Kulturanthropologie sollen nicht nur neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, sondern auch neue, experimentelle Formen der Wissensproduktion entwickelt und abgeleitet werden. Die Universität Hamburg ist durch RCMC-Mitglied Prof. Dr. Gertraud Koch und Anna Henke vertreten. Das Projekt wird aus Mitteln der VW-Stiftung zur Förderung von „Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft gefördert“. Weitere Informationen

 

* Rückblick: Veranstaltung „Die Zukunft der Zeitung“
ZEIT: 11.11.2015, 18:00 – 20:00 Uhr
ORT:
Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Gebäude ESA- West,  R. 221
Wie es um die Zukunft der Zeitung bestellt ist, das wurde im Zuge einer Informations- und Diskussionsveranstaltung diskutiert, zu der das RCMC in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius einluden. Für den Abend konnten Vertreter von Nielsen, pilot und der dpa-infocom gewonnen werden, die über die Zukunft der Zeitung aus ihren jeweiligen Perspektiven reflektierten und berichteten – vom Werbemarkt über das Verlagswesen bis zum Journalismus. Die RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Michel Clement und Prof. Dr. Christian-Matthias Wellbrock haben gemeinsam durch den Abend geführt und die anschließende Diskussionsrunde mit ihren Thesen zur Zukunft der Zeitung eröffnet.

 

*Rückblick: Diskursreihe „DachSalon: Theatrokratie jetzt?“
ZEIT: 10.11.2015, 20:00 Uhr
ORT:  Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg
Das Verhältnis von Theater und Politik hat bereits Platon diskutiert, der unter dem Begriff Theatrokratie die Herrschaft des Pöbels verstanden und eine wohlgeordnete Gemeinschaft unter Auschluss des Theaters gefordert hat. Doch wie ist die Beziehung zwischen Theater und Politk heute zu sehen?  Leben wir in einer Zeit, in der alles zur Aufführung wird und Theater vom wahren Leben distanziet? Diesen Fragen ging die Diskursreihe DachSalon: Theatrokratie jetzt? nach, die in Kooperation zwischen dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg und der Universität Hamburg unter der Leitung von RCMC-Mtiglied Prof. Dr. Thomas Weber, Ewelina Benbenek und Martin Jörg Schäfer zustande kam ist. Dabei widmeten sich die Diskutanten Amelie Deuflhard, Frank Ruda und Gesa Ziemer Themen wie Demokratie, Theatralität und natürlich der Bedeutung von Theater an sich widmen. Weitere Informationen

 

* Rückblick: Antrittsvorlesung „Post-normal Journalism: Klimawandel und Wandel des Klimajournalismus“
Am 14. Oktober 2015 hielt RCMC-Mitglied Prof. Dr. Michael Brüggemann seine Antrittsvorlesung zum Thema „Post-normal Journalism: Klimawandel und Wandel des Klimajournalismus“. Prof. Dr. Michael Brüggemann ist seit Februar 2015 als Professor für Kommunikationswissenschaft am Institut für Journalistik tätig. Er ist als Principal Investigator am Exzellenzcluster CliSAP (Climate System Analysis and Prediction) tätig. Weitere Informationen

 

* Rückblick: EMMA Konferenz 2015 an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Die Fakultät für Betriebswirtschaft war im Mai Gastgeber der renommierten internationalen Konferenz der European Media Management Association. Mehr als 120 nationale und internationale Wissenschaftler kamen in den Räumen der ESA zusammen und diskutierten über aktuelle Forschungsergebnisse, Technologietrends und Nachfrageeffekten im Zeitalter der Digitalisierung. Die Sessions fanden parallel in 4 Hörsälen mit über 60 Vorträgen der Teilnehmer, sowie einer Pre-conference zum Theme Research Ethics statt. Praxiseinblicke lieferte der exzellente Vortrag von Dr. Lars Finger von der Otto Group. Den Gästen wurde von den Organisatoren, Prof. Dr. Michel Clement und Prof. Dr. Christian-Matthias Wellbrock sowie Jessica Kurre, neben dem wissenschaftlichem Teil auch eine ordentliche, nordische Prise Hamburger Kultur geboten. Die Konferenz fand ihren Ausklang in den Seeterrassen wo die beiden Professoren am späten Abend als DJ fungierten.

 

Diese Tagungen haben wir bereits im Newsletter vom Sommer angekündigt. Hier die Updates:

 

* Rückblick: 1. Jahrestagung des Forschungsverbundes „Übersetzen und Rahmen. Praktiken medialer Transformation“
ZEIT: 5. bis 7. November 2015;
ORT: Kampnagel/ Universität Hamburg, Mollerstraße 10/ Universität Hamburg, Studiobühne, Von Melle Park 8, Raum 046;
KONTAKT: Dr. Oliver Schmidt (Koordinator)
Übertragungen zwischen Medien sind eine zentrale Strategie der Medienindustrie, eine interdisziplinäre Praxis in den Künsten und der populären Kultur. Diesen Entwicklungen widmete sich die interdisziplinäre Forschergruppe der Universität Hamburg und der Hochschule für bildende Künste Hamburg, aus einer praxeologischen Perspektive. Die erste Jahrestagung des Forschungsverbunds führte aktuelle Forschungsansätze der Kultur-, Bewegungs-, Literatur- und Medienwissenschaft, der Designtheorie und Philosophie bei der Analyse von medialen Transformationen zusammen und zeigte damit das fachübergreifende Potential der Konzepte des Übersetzens und Rahmens auf. Weitere Informationen und Tagungsprogramm

 

* Rückblick: Tagung „Digitaler Journalismus: Disruptive Praxis eines neuen Paradigmas“

ZEIT: 5. – 6. November 2015
ORT: Universität Hamburg
Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren für einen Wandel im Journalismus gesorgt, die bis zur Entwicklung einer eigenständigen Form des „Digitalen Onlinejournalismus“ geführt hat. Dabei hat sich nicht nur das journalistische Handwerk verändert. Redaktionelle Kommunikations- und Produktionspraktiken sowie die journalistischen Darstellungsweisen wurden ebenso von der Digitalisierung erfasst und beeinflusst.
Die Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus unter Leitung des RCMC-Mitglieds Prof. Dr. Volker Lilienthal lud zu dieser Tagung ein, die die Lage des Digitalen Journalismus aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachtete. Neben den neuen Qualitäten des Digitalen Journalismus wurden auch dessen Funktionen und Normen beleuchtet und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Praxis ausgelotet. Der Einladung folgten digitale Journalisten, Medienwissenschaftler als auch Medienkritiker. Weitere Informationen

Aktuelle Veröffentlichungen und Neuerscheinungen:

* Sammelband “ Embodied Metaphors“
Die Kognitionsforschung hat gezeigt, dass der Mensch sich bei der Verarbeitung von komplexen und abstrakten Ideen, Konzepten und Gefühlen der Hilfe von Metaphern bedient. Der neue Sammelband von RCMC-Mitglied Prof. Dr. Kathrin Fahlenbrach widment sich genau diesem Thema, betrachtet Metapher aber nicht nur sprachlich, sondern im Zusammenhang mit audiovisuellen Medien. Dafür haben verschiedene Autoren die „cognitive metaphor theory (CMT)“ auf Film, Fernsehen und Videospiele angewandt, um die dahinterliegende Bedeutung und Ästhetik von bewegten Bilder zu untersuchen. Weitere Informationen

Fahlenbrach, Kathrin (2016): Embodied Metaphors in Film, Television, and Video Games: Cognitive Approaches“. New York: Routledge.

 

* Artikel „Die Verbreitung digitaler Endgeräte im internationalen Vergleich“
Die RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Uwe Hasebrink und Dr. Sascha Hölig präsentieren in ihrem Beitrag, wie sich die Nutzung des Internets und mobiler Endgeräte in den letzten Jahren entwickelt hat. Dabei gehen sie der Frage nach, wie sich das Informationsverhalten durch die neuen technischen Entwicklungen national als auch international verändert hat. Als Grundlage diente die Digital News Survey des Reuters Institue, die gezeigt hat, dass in allen 12 untersuchten Ländern die Verbreitung digitaler Endgeräte deutlich angestiegen ist. In diesem Zusammenhang zeigt der Artikel das veränderte Nutzungsverhalten der Endgeräte in Deutschland und den weiteren 11 berücksichtigten Ländern auf. Weitere Informationen

Hölig, Sascha/Hasebrink, Uwe (2015): Die Verbreitung digitaler Endgeräte im internationalen Vergleich. In: die medienanstalten – ALM GbR (Hrsg.): Digitalisierungsbericht 2015. Digitale Welten, analoge Inseln – die Vermessung der Medienwelt. Berlin: Vistas, S. 66 – 73.

 

* Artikel „The Dynamics of Issue Attention in Online Communication on Climate Change“
Schlüsselthemen folgen in der öffentlichen Diskussion bestimmten Aufmerksamkeitsdynamiken und -prozessen, die bisher vor allem im Bezug zu Offlinemedien untersucht wurden. GMaC-Mitglied Ines Lörcher und RCMC-Mitglied Prof. Dr. Irene Neverla haben diese Prozesse in der Online Kommunikation untersucht und Dynamiken identifiziert, die vor allem der öffentlichen Onlinekommunikation zugeordnet werden können. Die gesamten Ergebnisse der Studie können im soeben veröffentlichten Artikel in Media Communication nachgelesen werden. Weitere Informationen

Lörcher, Ines/Neverla, Irene (2015): The Dynamics of Issue Attention in Online Communication on Climage Change. In: Media and Communication, 3(1), S. 17-33.

 

* Beitrag „Twentieth Century American Literature and Photography“
Der kürzlich veröffentlichte Band „Handbook of Intermediality: Literature – Image – Sound – Music“ gibt einen Überblick zur aktuellen akademischen Debatte, verschiedenen Theorieansätzen und Methodiken der Intermedialität, vor allem im anglophonen Raum. Dabei werden Konzepte wie Intermedialität, Multi- und Pluralmedialität oder Transmedialität diskutiert. RCMC-Mitglied Prof. Dr. Astrid Böger beleuchtet in ihrem Beitrag die amerikanische Literatur und Fotographie des 21. Jahrhunderts. Weitere Informationen

Böger, Astrid (2015): Twentieth Century American Literature and Photogrpahy. In: Rippl, Gabriele (Hrsg.): Handbook of Intermediality. Literature – Image – Sound – Music. Handbooks of English and American Studies 1. Berlin, Boston: Walter de Gruyter, 173 – 192.

3. Graduate School Media and Communication:

Mitglieder der Graduate School Media and Communication und des Instituts für Marketing erzielen drei A-Publikationen im International Journal of Research in Marketing:

* In der Publikation „What drives the market popularity of celebrities? A longitudinal analysis of consumer interest in film stars” erforschen Dr. Juliane Mathys, Dr. Alexa B. Burmester und Prof. Dr. Michel Clement die Lebenszyklen von Filmstars und ermitteln mittels Panelanalysen auf der Basis eines großzahligen Datensatzes welche Einflussfaktoren den Erfolg und Mißerfolg von Stars erklären.

* Der Beitrag „Accepting or Fighting Unlicensed Usage: Can Firms Reduce Unlicensed Usage by Optimizing their Timing and Pricing Strategies?” von Dr. Alexa B. Burmester, Felix Eggers, Prof. Dr. Michel Clement und Dr. Tim Prostka zeigt auf der Basis zweier großer Befragungsdatensätze, die mittels Choice Based Conjoint Analysen ausgewertet werden, dass Medienfirmen besser nicht zielgerichtete Preis- und Timing-Strategien an diejenigen Personen ausrichten sollen, die illegal ihre Medieninhalte beziehen. Eine Anpassung des Preises nach unten oder eine Veränderung des Timings bei dem Release von nachgelagerten Verwertungsstufen erhöht den Gewinn nicht.

* Im Beitrag “The impact of pre- and post-launch publicity and advertising on new product sales” fokussieren Dr. Alexa B. Burmester, Jan U. Becker, Harald van Heerde und Prof. Dr. Michel Clement auf die PR- und Werbewirkung vor und nach dem Release von Videospielen im Rahmen von Regressionsanalysen in einem großzahligem Sample deutscher Videospiele

Alle Beiträge können direkt über Prof. Dr. Michel Clement (michel.clement@uni-hamburg.de) bezogen werden.

 

* GMaC-Mitglied Eva Boller hat am 6. und 7. Oktober 2015 an der Konferenz „Gender, War and Conflict Reporting“ in der Osly University of Applied Science in Norwegen teilgenommen. Die Veranstaltung widmete sich der Frage nach der Frage nach geschlechterspezifischen Einflüssen auf Kriegs-, Friedens- und Konfliktberichterstattung. Eva Boller hat im Rahmen der Konferenz einen Vortrag zum Thema „Sexist Visual War Frames? The war in Libya in TV news“ gehalten und dafür ein Stipendium von den Organisatoren in Oslo erhalten. Weitere Informationen

Informationen für den Newsletter bitte an:

RCMC@uni-hamburg.de

 

Die Zukunft der Zeitung

ZEIT: 11. November 2015 von 18:00 – 20:00 Uhr, Einlass ab 17:45
ORT: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Gebäude ESA-West, Raum 221.

Wie es um die Zukunft der Zeitung bestellt ist, soll im Zuge einer Informations- und Diskussionsveranstaltung diskutiert werden, zu der das RCMC in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius einlädt.

Für den Abend werden Sprecher von Nielsen, pilot und der dpa-infocom erwartet, die über die Zukunft der Zeitung aus ihren jeweiligen Perspektiven reflektieren werden – vom Werbemarkt über das Verlagswesen bis zum Journalismus. Die beiden RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Michel Clement und Prof. Dr. Christian-Matthias Wellbrock werden gemeinsam durch den Abend führen und mit ihren Thesen über die Zukunft der (Qualitäts)Zeitung die breite Diskussion eröffnen.

Bei Interesse an einer Teilnahme sollten Sie sich so bald als möglich bei Jessica Kurre per E-Mail anmelden: jessica.kurre@uni-hamburg.de

Informationen zu den Sprechern sowie das Programm finden Sie hier: ZEIT-EVENT – ZUKUNFT DER ZEITUNG
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos!

Ringvorlesung “Subkulturen des Spiels”

Dienstags, 18.30–20 Uhr, 14. April–16. Juni 2015; Forum Finkenau, Mediencampus Finkenau 35, 22081 Hamburg

Im Sommersemester 2015 richtet die Arbeitsgruppe Games des RCMC eine interdisziplinäre Ringvorlesung zum Thema „Subkulturen des Spiels“ aus. Die Vorlesungsreihe beleuchtet unterschiedliche Facetten gegenwärtiger Gaming-Kultur und die vielfältigen (teils kreativen oder subversiven) Aneignungspraktiken, die digitale Spiele ermöglichen. Organisiert in Kooperation zwischen der Universität Hamburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg richtet sich die Ringvorlesung an Studierende der Hamburger Hochschulen sowie außeruniversitäre Zuhörer_innen und die weitere Hamburger Öffentlichkeit. Weitere Informationen auf den Seiten des RCMC, auf Facebook und auf Twitter.

RCMC Gastvortrag von James David Findlay: „Representations of Australia’s Convict Settlers in Film & Television“

Gastvortrag am Freitag, den 4. April 2014 um 15h in der Universität Hamburg, Phil 1273, Von-Melle-Park 6: „Penal Colony: Representations of Australia’s Convict Settlers in Film & Television“  von James David Findlay (Sydney)

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Abstract von James David Findlay:
My research is concerned with the impact of film and television on the construction of historical myth and legend in national culture. Since the pioneering days of Australian cinema, filmmakers have re-imagined and celebrated the lives of men and women transported as convicts to the colonies. This study will traverse these representations, tracking their thematic development, exploring how the experiences of Australia’s convict settlers have been represented through the pre-eminent narrative modes of the twentieth century (namely film and television). By historically contextualizing these depictions alongside the changing cultural, social, political and academic discourses surrounding convict histories the study aims to reveal how cinematic renderings of Australia’s settlement narrative have profoundly shaped popular understandings of Australia’s colonial past.

How does my research relate to Germany?

The international component to my research explores a collection of globally produced films that reveal how convict histories transform when transplanted via cinema outside of the national sphere. The research will explore how these representations have informed
international audiences about the nature of Australian society past and present, how these films work to strengthen or undermine imagined national identities and investigate what happens when transnational perspectives are viewed by Australian audiences. Focus will also be given to the globalization of film production and financing practices with the emergence of international co-productions between Australia and overseas partners, particularly when fictionalizing convict histories, which by their nature tell an international story. One of the major works I am investigating is Douglas Sirk’s Zu neuen Ufern (1937), produced by UFA. The film is unique for focusing on women convicts sent to the Parramatta female factory in Sydney, an important episode of convict history rarely explored in Australian films.

Repeat, Remix, Remediate: Formen und Normen der Wiederverwendung digitaler Medien

Informations- und Diskussionsveranstaltung des Research Center for Media and Communication (RCMC) und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

ZEIT UND ORT: 13. November 2013, 16.00-18.00 Uhr, Universität Hamburg, Esplanade 36, Raum 4011, Teilnahme kostenlos

Digitale Medienangebote sind heute im Prinzip unbegrenzt verfügbar, kopierbar, speicherbar, bearbeitbar und verbreitbar; entsprechend wird die Medien- und Kommunikationslandschaft zunehmend durch Phänomene der Wiederverwendung, Wiederaneignung oder Wiedernutzbarmachung von bereits veröffentlichten Angeboten geprägt.

Darüber, wie diese Phänomene zu beurteilen sind, wird in der Öffentlichkeit heftig gestritten: Was auf der einen Seite als kreative Neuschöpfung oder als hilfreiche Anknüpfung an frühere Ereignisse gelobt wird, wird auf der anderen Seite als Piraterie oder auch als Plagiat kritisiert. Das RCMC hat zu diesem Thema mit Unterstützung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius Kurzzeitstipendien an Nachwuchswissenschaftler_innen vergeben, die aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven Impulse zur weiteren Bearbeitung des Themas der Wiederverwendung digitaler Medienangebote erarbeitet haben. Auf einer öffentlichen Veranstaltung am 13. November 2013 werden ausgewählte Ergebnisse dieses Projekts präsentiert und diskutiert.

Agenda

16.00 Uhr
Begrüßung (Prof. Dr. Michel Clement, Prof. Dr. Uwe Hasebrink)
Grußwort (Dr. Anna Hofmann, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius)

16.15 Uhr
Copy + Paste: Of Authors, Authenticity and Authority
(Dr. Nishant Shah, Research Director at the Centre for Internet and Society,
Bangalore, India)

17.00 Uhr
Präsentation und Diskussion der geförderten Projekte:

  • Illegale Wiederverwendung von Medien (Nils Wlömert)
  • Remediating Celebrity Brands: What drives consumers‘ interest in film stars? (Juliane Mathys)
  • Mad Men als Remediation der 1960er (Sebastian Armbrust)
  • Remediating history. Reaktualisierung als Formspiel in der Geschichtsdarstellung
    (Julia Schumacher)
  • Remediation und Medienfreiheit in verschiedenen Kulturen (Laura Schneider)

Ab 18.00
Ausklang bei einem Glas Wein

Repeat, Remix, Remediate: Dritte Summer School des RCMC

Die diesjährige Summer School des Research Center for Media and Communication (RCMC) an der Universität Hamburg war nach 2009 und 2010 bereits die dritte und doch eine Premiere, denn zum ersten Mal wurde sie als international ausgeschrieben und beworben. Zu dem Motto „Repeat, Remix, Remediate. Modes and Norms of Digital Media Repurposing“ diskutierten vom 29. Juli bis zum 2. August 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dazu zahlreiche Gäste und Mitglieder der Universität, aus insgesamt 19 Ländern die aktuellen Formen und Normen der Wiederverwendung digitaler Medieninhalte. Repeat, Remix, Remediate: Dritte Summer School des RCMC weiterlesen

ZEIT-Stiftung fördert RCMC und GMaC

Die ZEIT-Stiftung fördert den neuen Forschungsschwerpunkt „Repeat, Remix, Remediate: Formen und Normen der Wiederwendung digitaler Medien“. Die Fördermittel, die per Kurzzeitstipendien als „Seeding Money“ innovative Ideen unterstützen sollen, wurden an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler vergeben, die aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven Impulse zur weiteren Bearbeitung des Themas der Wiederverwertung digitaler Medienangebote setzen werden.

Repeat, Remix, Remediate: Formen und Normen der Wiederwendung digitaler Medien 

Die Digitalisierung von Medien- und Kommunikationsdiensten führt zu einer annähernd unbegrenzten Verfügbarkeit, Kopierbarkeit, Speicherbarkeit, Bearbeitbarkeit und Verbreitbarkeit von Medienangeboten. In der Folge wird die Medienlandschaft in zunehmendem Maße durch das Kopieren oder, allgemeiner, durch die Wiederverwendung bereits veröffentlichter Medienangebote geprägt. Sowohl professionelle als auch nicht-professionelle Akteure entwickeln derzeit kulturelle und soziale Praktiken sowie Geschäftsmodelle, die durch spezifische Formen der Wiederverwendung von Medienangeboten gekennzeichnet sind. Dies wird begleitet von einer intensiven gesellschaftlichen Debatte über die für die Wiederverwendung veröffentlichten Materials geltenden Normen; verwiesen sei hier nur auf die aktuellen Diskurse über Piraterie, Plagiate und Urheberrechte.

Am Research Center for Media and Communication setzt sich ein interdisziplinär zusammengesetztes Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg und des Hans-Bredow-Instituts in den nächsten Jahren systematisch mit dieser Entwicklung und den damit verbundenen kulturellen, gesellschaftlichen, ökonomischen und rechtlichen Fragen auseinander. Es leistet damit einen relevanten Beitrag zur gesellschaftlichen Verständigung über die Formen und Normen der Wiederverwendung von Medienangeboten.

Mit Hilfe der Förderung durch die Zeit Stiftung wurden Kurzzeitstipendien für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler vergeben, die mit innovativen Impulsen die Auseinandersetzung mit der Thematik befruchten. Die RCMC-Mitglieder selbst werden die konzeptionellen Grundlagen für den Forschungsschwerpunkt in eigenen Projekten vertiefen und Anträge auf nachhaltige Förderformen ausarbeiten, mit denen die Arbeit in den Folgejahren auf eine sichere Basis gestellt werden kann. Zugleich bauen sie ihre Kontakte mit Vertreterinnen und Vertretern aus Medienkultur, -wirtschaft und -politik sowie aus der Zivilgesellschaft aus, um diese Akteursperspektiven in die Forschung einfließen zu lassen. Die Aufbauphase endet mit einer eintägigen Konferenz im Spätherbst 2013, bei der das Thema sowie die bis dahin erarbeiteten Impulse öffentlich präsentiert werden sollen.

Antragsteller waren Prof. Dr. Uwe Hasebrink und Prof. Dr. Michel Clement.

Aktuelle Forschungsergebnisse: Jahrbuch „Musikindustrie in Zahlen 2012“

Das aktuelle Jahrbuch „Musikindustrie in Zahlen 2012“ des Bundesverbands Musikindustrie e. V. (BVMI) veröffentlicht aktuelle Forschungsergebnisse von Mitgliedern des Research Centers for Media and Communication bzw. des Lehrstuhls für Marketing und Medienmanagement (Prof. Dr. Michel Clement und Nils Wlömert). Das Jahrbuch steht als kostenloses ePaper zum Download bereit.

Repeat! Remix! Remediate! The New Arts of Documentary

ACHTUNG: Aufgrund einer Erkrankung muss die Veranstaltung leider kurzfristig entfallen. Sie wird ggf. zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Guest-Lecture von William Uricchio (MIT, Cambridge/USA)

Auftakt zum RCMC-Themenschwerpunkt „Repeat, Remix, Remediate. Modes and Norms of Digital Media Repurposing“

Dienstag 9.4.2013, 18.00 Uhr, Von-Melle-Park 6, Hörsaal D

It’s happening again. The documentary, long underappreciated for its transformational impact on film form, is again offering new ways of representing and intervening in the world. At a moment where location-aware HD video cameras are nearly ubiquitous, where networked computers have broken the distribution bottleneck, and where game play, crowd-sourcing and the social turn have redefined media practice, documentary makers have been quick to respond. Only this time, rather than simply using new technologies to represent social change, the documentary form is itself the subject of technological change … with dramatic implications for social voice and mode of engagement. Inherited assumptions regarding who speaks, what constitutes a text, and how we define reading practices, are challenged in this new turn, which carries forward Vertov’s promise to position film as part of a social network and Direct Cinema and Cinéma Vérité’s efforts to redefine the filmmaker-subject relationship. The talk will explore some of these new developments, but will also take pains to show how they help to illuminate some of our long forgotten historical practices.

See also:
http://opendoclab.mit.edu
http://momentsofinnovation.mit.edu

 

Vortrag in englischer Sprache. Die anschließende Diskussion wird auf Deutsch und Englisch geführt.

 

f logo Join us on Facebook

GMaC-Lunch: English lecture by Prof. Dr. William Porath

GMaC-Lunch, „Uses of elements of personalization and strategic frames in newspaper coverage of two Chilean presidential campaigns (1989-2009)“, English lecture by Prof. Dr. William Porath, January 29,  1:30 – 3 p.m.

Prof. William Porath from the Pontificia Universidad Católica in Santiago de Chile. Prof. Porath is guest researcher at the Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft / Erasmus Mundus Master programme. The discussion will be facilitated by Dr. Kathrin Voss, communication consultant.

What?

„Uses of elements of personalization and strategic frames in newspaper coverage of two Chilean presidential campaigns (1989-2009)“, English lecture by Prof. Dr. William Porath, January 29, 1:30 – 3 p.m.

Where?

Graduate School Media and Communication, speakersroom, ground floor, Mittelweg 177, 20148 Hamburg

When?

Tuesday 29.1.2013,  1:30 – 3 p.m.

What?

Prof. Porath has researched two political campaigns in Chile. He compared two national reference newspapers and two tabloids, in two periods: the first election after Pinochet’s authoritarian regime in 1989, and the most recent one, 20 years later (2009), to confirm whether the use of elements of personalization and strategic frame has increased in the Chilean press. In the session Prof. Porath will discuss his findings.

 

Participation is free, please register by sending an email to: anke.timmann@uni-hamburg.de, latest Friday January 25. Bagels and soft drinks will be provided for a small service charge.