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Buhl, Natascha Dipl.-Journ.

Natascha Buhl (Jahrgang 1987) ist seit März 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg. Sie hat ihr Diplom in Journalistik an der TU Dortmund erworben. Als Journalistin arbeitete sie unter anderem bei der Hessisch-/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) (Volontariat) und bei tagesschau.de. Im Rahmen ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit digitalen Gegenöffentlichkeiten und dem politischen Meinungsspektrum.

Veranstaltung: Wie nutzen Kinder in Europa Onlinemedien und was bedeutet das für die elterliche Erziehung?

ZEIT: 20.01.2016, von 16.00 – 18.00 Uhr
ORT: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, ESA-West 221

Spielen, kommunizieren, sich vernetzen – Kinder und Jugendliche nutzen mit großer Begeisterung die digitalen Möglichkeiten, die sich ihnen bieten. Welche Chancen und Risiken mit der Nutzung einhergehen und welche Herausforderungen sich Heranwachsenden, aber auch Eltern im Erziehungsalltag stellen, wird auf dieser Veranstaltung am Beispiel von Ergebnissen aus den Projekten EU Kids Online und Net Children Go Mobile aufgezeigt und diskutiert.

 

Programm:

EU Kids Online: the European overview
Uwe Hasebrink, Hans-Bredow-Institut/University of Hamburg

Net Children Go Mobile: the role of smartphones and tablets
Giovanni Mascheroni, Department of Sociology, Università Cattolica, Milano

Digital parenting: Findings and challenges
Sofie Vandoninck, Institue for Media Studies, KU Leuven

Discussion on future research agenda

 

Tagungsorganisation

Die Tagung wird vom Hans-Bredow-Institut für Medienforschung und dem Research Center for Media and Communication (RCMC) organisiert.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Walter, Ph. D. Stefanie

Post-Doc am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, Klima- und Wissenschaftskommunikation

Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft)

Weitere Informationen zu Stefanie Walter:

http://www.wiso.uni-hamburg.de/professuren/klimakommunikation/team/stefanie-walter/

http://www.clisap.de/de/forschung/c:-klimawandel-und-soziale-dynamiken/crg-mediale-konstruktionen-des-klimawandels/team-members/stefanie-walter/

 

 

Newsletter des Research Center Media and Communication (RCMC) vom Mai 2015

RCMC Newsletter November 2015

Editorial

Liebe RCMC-Mitglieder,

dieser Newsletter zeigt wieder die Vielfalt und Breite der medien- und kommunikationswissenschaftlichen Forschung an der Universität Hamburg. Abzulesen an der Vielfalt von Themen zu Konferenzen, nicht zuletzt auch im Rahmen von Verbundforschung entstanden, und Publikationen.
Nicht vergessen: Die RCMC Mitgliederversammlung steht unmittelbar bevor (26.11.15, um 18 Uhr, AP1, Raum 250). Hier ist Gelegenheit sich über Forschungsaktivitäten und Forschungsbedingungen und Forschungspolitik auszutauschen. Und Kontakte zu knüpfen beim anschließenden informellen Gespräch. Die Vorstandsmitglieder freuen sich auf Ihr Kommen!
Mit besten Grüßen, Ihre

Irene Neverla
– für das RCMC-Direktorium –

1. Come and Meet:

* RCMC Mitgliederversammlung 2015 – REMINDER
ZEIT: 26. November 2015, 18:00 Uhr
ORT: Allende-Platz 1, Raum 250, 20146 Hamburg
Die RCMC Mitgliederversammlung wird dieses Jahr am Donnerstag den 26. November 2015 am Allende Platz 1, Raum 250 stattfinden. Dazu sind alle Mitglieder des Research Center Media and Communication herzlich eingeladen.
Im Zuge der Mitgliederversammlung wird der RCMC-Vorstand u.a. über die Weiterentwicklung des Zentrums und über Vernetzungen mit anderen Hochschulen berichten. Weiters steht in diesem Jahr die Neuwahl des RCMC-Direktoriumsan. Vor allem haben die anwesenden Mitglieder Gelegenheit sich über Forschungsaktivitäten und mögliche Kooperationen auszutauschen. Im Anschluss besteht die Gelegenheit, bei Häppchen und Getränken neue und langjährige Mitglieder des RCMC kennen zu lernen.

 

* Kolloquium im Wintersemester “{Digital Heritage}”
ZEIT: mittwochs, 18:15 – 19:45
ORT: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1 (West), 2. OG, R 220
Zum Thema “{Digital Heritage} veranstaltet das Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie der Universität Hamburg im Wintersemester 2015/16 ein interdisziplinäres Kolloquium mit Referenten der Universitäten Aarhus, Glasgow, Lund und Uppsala sowie mit Experten aus der Kulturpolitik und Kreativwirtschaft.
Im Zentrum des Institutskolloqiums steht die Frage, auf welche Art und Weise Digitalisierung als wirkmächtiger Treiber gesellschaftlichen Wandels die Erhaltung und den Umgang mit unserem kulturellen Erbe prägt. Denn seit geraumer Zeit investieren Gedächtnisinstitutionen in die Digitalisierung und diachrone Zugänglichkeit ihrer Sammlungen. App- und Spieleentwickler, Verlage sowie kleine Start-Ups aus der Kreativwirtschaft greifen verstärkt in ihren digitalen Produktionen Wissen aus der Vergangenheit auf.

2. Good to know

* Vortrag “Rekursivität der Algorithmen – Big Data’s Moving Target”
Von 21. bis 22. November 2015 fand an der TU  Berlin die Jahrestagung der Gesellschaft für Wissenschafts- und Technikforschung zum Thema “Was die Technikforschung und die Internetforschung voneinander lernen können” statt. In diesen zwei Tagen wurden die Wechselwirkungen zwischen technischer und gesellschaftlicher Entwicklung ebenso beleuchtet, als auch die sozialen Auswirkungen der Omnipräsenz des Internets diskutiert. Im Zuge der Tagung hielt RCMC-Mitglied Dr. Jan Hinrik Schmidt  gemeinsam mit Katharina Kinder-Kurlanda einen Vortrag zum Thema “Rekursivität der Algorithmen – Big Data’s Moving Target”. Weitere Informationen

 

* “Transnational Media Histories”: Start eines Partnerschafts- und Kooperationsprojekts mit Sydney

Mit „Transnational Media Histories“ startet ein Partnerschafts- und Kooperationsprojekt der Forschungsstelle Mediengeschichte mit dem Centre for Media History an der Macquarie University in Sydney, Australien. Das Projekt ist Teil eines vom DAAD von 2015 bis 2018 geförderten Netzwerk-Programms an der Universität Hamburg. Im Zentrum stehen der wechselseitige Austausch von Nachwuchswissenschaftler/innen auf dem Gebiet der Kommunikations- und Mediengeschichte zwischen Hamburg und Sydney. Master-Studierende und Doktoranden/innen, die Interesse an einem Aufenthalt an der Macquarie University haben, sind eingeladen, sich an diesem Austauschprogramm zu beteiligen.
Auftakt des Projekts ist eine Einladung von RCMC-Mitglied  Dr. Hans-Ulrich Wagner, dem Leiter der Forschungsstelle Mediengeschichte, als Visiting Fellow an die Macquarie University im November/Dezember 2015. Für Sommer 2016 ist eine Einladung von Prof. Dr. Bridget Griffin-Foley, der Leiterin des Centre for Media History an der Macquarie University, an das Institut für Medien und Kommunikation der Universität Hamburg geplant. Weitere Informationen

 

* KeynoteGoing beyond the national” in Canberra, Australien
RCMC-Mitglied Dr. Hans-Ulrich Wagner ist Keynote-Sprecher auf der „9th Australian Media Traditions Conference: Soundings and Sightings“ im National Film and Sound Archive in Canberra (3.-4.12.2015). Ausgehend von seinem Forschungsschwerpunkt „Entangled Media Histories“ (EMHIS), der das geschichtswissenschaftliche Konzept einer „historie croisée“ bzw. einer Verflechtungsgeschichte erstmals für die Kommunikations- und Mediengeschichte fruchtbar macht, referiert er über „Chances and challenges of doing transnational and global entangled media history“.

 

* Forschungsprojekt “Reconfiguring Anonymity – Contemporary Forms of Reciprocity, Identifiability and Accountability in Transformation”
Im Oktober 2015 ist das dreijährige Forschungsprojekt “Reconfiguring Anonymity – Contemporary Forms of Reciprocity, Identifiability and Accountability in Transformation” angelaufen. Die interdisziplinäre Projektgruppe der Universität Bremen, der Leuphana-Universität Lüneburg und der Universität Hamburg hat es sich zum Ziel gesetzt, die Aufrechterhaltung, Veränderung, Neubildung und Abschaffung von Anonymitätsregimen in zeitgenössischen Online- und Offline Welten zu erforschen und zu beschreiben. Durch einen kollaborativen Ansatz zwischen der Sozial- und Kulturanthropologie sollen nicht nur neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, sondern auch neue, experimentelle Formen der Wissensproduktion entwickelt und abgeleitet werden. Die Universität Hamburg ist durch RCMC-Mitglied Prof. Dr. Gertraud Koch und Anna Henke vertreten. Das Projekt wird aus Mitteln der VW-Stiftung zur Förderung von “Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft gefördert”. Weitere Informationen

 

* Rückblick: Veranstaltung “Die Zukunft der Zeitung”
ZEIT: 11.11.2015, 18:00 – 20:00 Uhr
ORT:
Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Gebäude ESA- West,  R. 221
Wie es um die Zukunft der Zeitung bestellt ist, das wurde im Zuge einer Informations- und Diskussionsveranstaltung diskutiert, zu der das RCMC in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius einluden. Für den Abend konnten Vertreter von Nielsen, pilot und der dpa-infocom gewonnen werden, die über die Zukunft der Zeitung aus ihren jeweiligen Perspektiven reflektierten und berichteten – vom Werbemarkt über das Verlagswesen bis zum Journalismus. Die RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Michel Clement und Prof. Dr. Christian-Matthias Wellbrock haben gemeinsam durch den Abend geführt und die anschließende Diskussionsrunde mit ihren Thesen zur Zukunft der Zeitung eröffnet.

 

*Rückblick: Diskursreihe “DachSalon: Theatrokratie jetzt?”
ZEIT: 10.11.2015, 20:00 Uhr
ORT:  Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg
Das Verhältnis von Theater und Politik hat bereits Platon diskutiert, der unter dem Begriff Theatrokratie die Herrschaft des Pöbels verstanden und eine wohlgeordnete Gemeinschaft unter Auschluss des Theaters gefordert hat. Doch wie ist die Beziehung zwischen Theater und Politk heute zu sehen?  Leben wir in einer Zeit, in der alles zur Aufführung wird und Theater vom wahren Leben distanziet? Diesen Fragen ging die Diskursreihe DachSalon: Theatrokratie jetzt? nach, die in Kooperation zwischen dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg und der Universität Hamburg unter der Leitung von RCMC-Mtiglied Prof. Dr. Thomas Weber, Ewelina Benbenek und Martin Jörg Schäfer zustande kam ist. Dabei widmeten sich die Diskutanten Amelie Deuflhard, Frank Ruda und Gesa Ziemer Themen wie Demokratie, Theatralität und natürlich der Bedeutung von Theater an sich widmen. Weitere Informationen

 

* Rückblick: Antrittsvorlesung “Post-normal Journalism: Klimawandel und Wandel des Klimajournalismus”
Am 14. Oktober 2015 hielt RCMC-Mitglied Prof. Dr. Michael Brüggemann seine Antrittsvorlesung zum Thema “Post-normal Journalism: Klimawandel und Wandel des Klimajournalismus”. Prof. Dr. Michael Brüggemann ist seit Februar 2015 als Professor für Kommunikationswissenschaft am Institut für Journalistik tätig. Er ist als Principal Investigator am Exzellenzcluster CliSAP (Climate System Analysis and Prediction) tätig. Weitere Informationen

 

* Rückblick: EMMA Konferenz 2015 an der Fakultät für Betriebswirtschaft
Die Fakultät für Betriebswirtschaft war im Mai Gastgeber der renommierten internationalen Konferenz der European Media Management Association. Mehr als 120 nationale und internationale Wissenschaftler kamen in den Räumen der ESA zusammen und diskutierten über aktuelle Forschungsergebnisse, Technologietrends und Nachfrageeffekten im Zeitalter der Digitalisierung. Die Sessions fanden parallel in 4 Hörsälen mit über 60 Vorträgen der Teilnehmer, sowie einer Pre-conference zum Theme Research Ethics statt. Praxiseinblicke lieferte der exzellente Vortrag von Dr. Lars Finger von der Otto Group. Den Gästen wurde von den Organisatoren, Prof. Dr. Michel Clement und Prof. Dr. Christian-Matthias Wellbrock sowie Jessica Kurre, neben dem wissenschaftlichem Teil auch eine ordentliche, nordische Prise Hamburger Kultur geboten. Die Konferenz fand ihren Ausklang in den Seeterrassen wo die beiden Professoren am späten Abend als DJ fungierten.

 

Diese Tagungen haben wir bereits im Newsletter vom Sommer angekündigt. Hier die Updates:

 

* Rückblick: 1. Jahrestagung des Forschungsverbundes “Übersetzen und Rahmen. Praktiken medialer Transformation”
ZEIT: 5. bis 7. November 2015;
ORT: Kampnagel/ Universität Hamburg, Mollerstraße 10/ Universität Hamburg, Studiobühne, Von Melle Park 8, Raum 046;
KONTAKT: Dr. Oliver Schmidt (Koordinator)
Übertragungen zwischen Medien sind eine zentrale Strategie der Medienindustrie, eine interdisziplinäre Praxis in den Künsten und der populären Kultur. Diesen Entwicklungen widmete sich die interdisziplinäre Forschergruppe der Universität Hamburg und der Hochschule für bildende Künste Hamburg, aus einer praxeologischen Perspektive. Die erste Jahrestagung des Forschungsverbunds führte aktuelle Forschungsansätze der Kultur-, Bewegungs-, Literatur- und Medienwissenschaft, der Designtheorie und Philosophie bei der Analyse von medialen Transformationen zusammen und zeigte damit das fachübergreifende Potential der Konzepte des Übersetzens und Rahmens auf. Weitere Informationen und Tagungsprogramm

 

* Rückblick: Tagung “Digitaler Journalismus: Disruptive Praxis eines neuen Paradigmas”

ZEIT: 5. – 6. November 2015
ORT: Universität Hamburg
Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren für einen Wandel im Journalismus gesorgt, die bis zur Entwicklung einer eigenständigen Form des “Digitalen Onlinejournalismus” geführt hat. Dabei hat sich nicht nur das journalistische Handwerk verändert. Redaktionelle Kommunikations- und Produktionspraktiken sowie die journalistischen Darstellungsweisen wurden ebenso von der Digitalisierung erfasst und beeinflusst.
Die Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus unter Leitung des RCMC-Mitglieds Prof. Dr. Volker Lilienthal lud zu dieser Tagung ein, die die Lage des Digitalen Journalismus aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachtete. Neben den neuen Qualitäten des Digitalen Journalismus wurden auch dessen Funktionen und Normen beleuchtet und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Praxis ausgelotet. Der Einladung folgten digitale Journalisten, Medienwissenschaftler als auch Medienkritiker. Weitere Informationen

Aktuelle Veröffentlichungen und Neuerscheinungen:

* Sammelband ” Embodied Metaphors”
Die Kognitionsforschung hat gezeigt, dass der Mensch sich bei der Verarbeitung von komplexen und abstrakten Ideen, Konzepten und Gefühlen der Hilfe von Metaphern bedient. Der neue Sammelband von RCMC-Mitglied Prof. Dr. Kathrin Fahlenbrach widment sich genau diesem Thema, betrachtet Metapher aber nicht nur sprachlich, sondern im Zusammenhang mit audiovisuellen Medien. Dafür haben verschiedene Autoren die “cognitive metaphor theory (CMT)” auf Film, Fernsehen und Videospiele angewandt, um die dahinterliegende Bedeutung und Ästhetik von bewegten Bilder zu untersuchen. Weitere Informationen

Fahlenbrach, Kathrin (2016): Embodied Metaphors in Film, Television, and Video Games: Cognitive Approaches”. New York: Routledge.

 

* Artikel “Die Verbreitung digitaler Endgeräte im internationalen Vergleich”
Die RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Uwe Hasebrink und Dr. Sascha Hölig präsentieren in ihrem Beitrag, wie sich die Nutzung des Internets und mobiler Endgeräte in den letzten Jahren entwickelt hat. Dabei gehen sie der Frage nach, wie sich das Informationsverhalten durch die neuen technischen Entwicklungen national als auch international verändert hat. Als Grundlage diente die Digital News Survey des Reuters Institue, die gezeigt hat, dass in allen 12 untersuchten Ländern die Verbreitung digitaler Endgeräte deutlich angestiegen ist. In diesem Zusammenhang zeigt der Artikel das veränderte Nutzungsverhalten der Endgeräte in Deutschland und den weiteren 11 berücksichtigten Ländern auf. Weitere Informationen

Hölig, Sascha/Hasebrink, Uwe (2015): Die Verbreitung digitaler Endgeräte im internationalen Vergleich. In: die medienanstalten – ALM GbR (Hrsg.): Digitalisierungsbericht 2015. Digitale Welten, analoge Inseln – die Vermessung der Medienwelt. Berlin: Vistas, S. 66 – 73.

 

* Artikel “The Dynamics of Issue Attention in Online Communication on Climate Change”
Schlüsselthemen folgen in der öffentlichen Diskussion bestimmten Aufmerksamkeitsdynamiken und -prozessen, die bisher vor allem im Bezug zu Offlinemedien untersucht wurden. GMaC-Mitglied Ines Lörcher und RCMC-Mitglied Prof. Dr. Irene Neverla haben diese Prozesse in der Online Kommunikation untersucht und Dynamiken identifiziert, die vor allem der öffentlichen Onlinekommunikation zugeordnet werden können. Die gesamten Ergebnisse der Studie können im soeben veröffentlichten Artikel in Media Communication nachgelesen werden. Weitere Informationen

Lörcher, Ines/Neverla, Irene (2015): The Dynamics of Issue Attention in Online Communication on Climage Change. In: Media and Communication, 3(1), S. 17-33.

 

* Beitrag “Twentieth Century American Literature and Photography”
Der kürzlich veröffentlichte Band “Handbook of Intermediality: Literature – Image – Sound – Music” gibt einen Überblick zur aktuellen akademischen Debatte, verschiedenen Theorieansätzen und Methodiken der Intermedialität, vor allem im anglophonen Raum. Dabei werden Konzepte wie Intermedialität, Multi- und Pluralmedialität oder Transmedialität diskutiert. RCMC-Mitglied Prof. Dr. Astrid Böger beleuchtet in ihrem Beitrag die amerikanische Literatur und Fotographie des 21. Jahrhunderts. Weitere Informationen

Böger, Astrid (2015): Twentieth Century American Literature and Photogrpahy. In: Rippl, Gabriele (Hrsg.): Handbook of Intermediality. Literature – Image – Sound – Music. Handbooks of English and American Studies 1. Berlin, Boston: Walter de Gruyter, 173 – 192.

3. Graduate School Media and Communication:

Mitglieder der Graduate School Media and Communication und des Instituts für Marketing erzielen drei A-Publikationen im International Journal of Research in Marketing:

* In der Publikation “What drives the market popularity of celebrities? A longitudinal analysis of consumer interest in film stars” erforschen Dr. Juliane Mathys, Dr. Alexa B. Burmester und Prof. Dr. Michel Clement die Lebenszyklen von Filmstars und ermitteln mittels Panelanalysen auf der Basis eines großzahligen Datensatzes welche Einflussfaktoren den Erfolg und Mißerfolg von Stars erklären.

* Der Beitrag “Accepting or Fighting Unlicensed Usage: Can Firms Reduce Unlicensed Usage by Optimizing their Timing and Pricing Strategies?” von Dr. Alexa B. Burmester, Felix Eggers, Prof. Dr. Michel Clement und Dr. Tim Prostka zeigt auf der Basis zweier großer Befragungsdatensätze, die mittels Choice Based Conjoint Analysen ausgewertet werden, dass Medienfirmen besser nicht zielgerichtete Preis- und Timing-Strategien an diejenigen Personen ausrichten sollen, die illegal ihre Medieninhalte beziehen. Eine Anpassung des Preises nach unten oder eine Veränderung des Timings bei dem Release von nachgelagerten Verwertungsstufen erhöht den Gewinn nicht.

* Im Beitrag “The impact of pre- and post-launch publicity and advertising on new product sales” fokussieren Dr. Alexa B. Burmester, Jan U. Becker, Harald van Heerde und Prof. Dr. Michel Clement auf die PR- und Werbewirkung vor und nach dem Release von Videospielen im Rahmen von Regressionsanalysen in einem großzahligem Sample deutscher Videospiele

Alle Beiträge können direkt über Prof. Dr. Michel Clement (michel.clement@uni-hamburg.de) bezogen werden.

 

* GMaC-Mitglied Eva Boller hat am 6. und 7. Oktober 2015 an der Konferenz “Gender, War and Conflict Reporting” in der Osly University of Applied Science in Norwegen teilgenommen. Die Veranstaltung widmete sich der Frage nach der Frage nach geschlechterspezifischen Einflüssen auf Kriegs-, Friedens- und Konfliktberichterstattung. Eva Boller hat im Rahmen der Konferenz einen Vortrag zum Thema “Sexist Visual War Frames? The war in Libya in TV news” gehalten und dafür ein Stipendium von den Organisatoren in Oslo erhalten. Weitere Informationen

Informationen für den Newsletter bitte an:

RCMC@uni-hamburg.de

 

Die Zukunft der Zeitung

ZEIT: 11. November 2015 von 18:00 – 20:00 Uhr, Einlass ab 17:45
ORT: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Gebäude ESA-West, Raum 221.

Wie es um die Zukunft der Zeitung bestellt ist, soll im Zuge einer Informations- und Diskussionsveranstaltung diskutiert werden, zu der das RCMC in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius einlädt.

Für den Abend werden Sprecher von Nielsen, pilot und der dpa-infocom erwartet, die über die Zukunft der Zeitung aus ihren jeweiligen Perspektiven reflektieren werden – vom Werbemarkt über das Verlagswesen bis zum Journalismus. Die beiden RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Michel Clement und Prof. Dr. Christian-Matthias Wellbrock werden gemeinsam durch den Abend führen und mit ihren Thesen über die Zukunft der (Qualitäts)Zeitung die breite Diskussion eröffnen.

Bei Interesse an einer Teilnahme sollten Sie sich so bald als möglich bei Jessica Kurre per E-Mail anmelden: jessica.kurre@uni-hamburg.de

Informationen zu den Sprechern sowie das Programm finden Sie hier: ZEIT-EVENT – ZUKUNFT DER ZEITUNG
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos!

UHH/CEN, D. Ausserhofer

Brüggemann, Prof. Dr. Michael

Professor für Kommunikationswissenschaft, Klima- und Wissenschaftskommunikation

Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft)
Principal Investigator, Exzellenzcluster CliSAP (Climate System Analysis and Prediction)

 

Weitere Informationen zu Prof. Dr. Michael Brüggemann:

http://www.wiso.uni-hamburg.de/professuren/klimakommunikation/team/prof-dr-michael-brueggemann/

http://www.clisap.de/de/clisap/people/michael_brueggemann/

http://www.bruegge.net

 

Bildcredit: UHH/CEN, D. Ausserhofer

Tiews, M.A. Alina Laura

Wissenschaftliche MItarbeiterin an der Forschungsstelle Mediengeschichte des Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung und des Instituts für Medien und Kommunikation (seit 2013).

Arbeitsgebiete: Mediengeschichte (Schwerpunkt: Rundfunk und Film), Public History, Dramen- und Erzähltheorie, Migrationsgeschichte, deutsch-deutsche Geschichte nach 1945.

Post-Doc-Projekt zum Thema: “Ankunft im Radio. Flucht und Vertreibung in west- und ostdeutschen Hörfunkprogrammen 1945-1961”, gefördert im Rahmen des “Akademischen Förderprogramms” der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) (Projektlaufzeit bis Dezember 2017).

Promotionsprojekt zum Thema: “Fluchtpunkt Film. Integrationen der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen durch fiktionale Narrationen aus Kino und Fernsehen im geteilten Deutschland 1945-1990”, gefördert mit dem Immanuel-Kant-Promotionsstipendium der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der DEFA-Stiftung (Termin der Disputation: Oktober 2015).

Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, der Neuen Deutschen Philologie und der Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin (Abschluss Magistra Artium im Jahr 2009).

Redakteurin der wissenschaftlichen Zeitschrift “Rundfunk und Geschichte”.

Mitglied der Forschernetzwerks Entangled Media Histories (EMHIS), des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands und des Studienkreises Rundfunk und Geschichte.

Website: http://www.hans-bredow-institut.de/de/mitarbeiter/alina-laura-tiews-m

 

Publikationen:

Tiews, A. L. (2015): Rezension von “Representations of Flight and Expulsion in East German Prose Works” von Bill Niven. Woodbridge: Camden House 2014, in: sehepunkte 15 (2015), Nr. 7/8 (15.07.2015), URL: http://www.sehepunkte.de/2015/07/26816.html, letzter Aufruf: 17.07.2015.

Tiews, A. L. (2015): Der Film «Lang ist der Weg». Spiegel des DP-Problems 1948 oder zionistischer Heimatfilm?. In: C. Defrance, J. Denis, J. Maspero (éds.), Personnes déplacées et guerre froide en Allemagne occupée. Brüssel u.a.: Peter Lang, S. 329-346.

Tiews, A. L. (2015): Vom Treck in heile Welten: Die Auseinandersetzung mit Flucht und Vertreibung in Film und Literatur der vierziger und fünfziger Jahre. In: B. Kusch-Arnhold, K. Baas, A. Graf, R. Kopka (Hrsg.), Zeit Zeugnisse. Borkener erinnern sich an Krieg, Verlust und Neubeginn. Borken: Rehms Druck, S. 46-53.

Tiews, A. L. (2014): Egon Günther als Grenzgänger. Deutsch-deutsche medienhistorische Verflechtungen am Beispiel des Falls Feuchtwanger. In: Rundfunk und Geschichte 40, Nr. 3-4, S. 62-70, URL: http://rundfunkundgeschichte.de/assets/egon-guenther2.pdf, letzter Aufruf: 17.07.2015.

Tiews, A. L. (2014): “Wie lange fahren wir noch?” – “Bis wir zu Hause sind.” Die Inszenierung von Flucht und Vertreibung als Heimkehr im DDR-Fernsehfilm “Wege übers Land”. In: L. Karl, D. Müller, K. Seibert (Hrsg.), Der lange Weg nach Hause. Die Konstruktion von Heimat im europäischen Spielfilm. Berlin: Metropol, S. 60-86.

Tiews, A. L.; Wagner, H.-U. (2014): Töne und Bilder “aus der Neuen Welt”. Ein Beitrag zur Reihe “NDR Geschichte(n)”, URL: http://www.ndr.de/der_ndr/unternehmen/geschichte/Toene-und-Bilder-aus-der-Neuen-Welt,zahn121.html, letzter Aufruf: 17.07.2015.

Tiews, A. L.; Wagner, H.-U.; (2013): Mit dem „Taxi nach Leipzig“. Ein Beitrag zur Reihe “NDR Geschichte(n)”, URL: http://www.ndr.de/der_ndr/unternehmen/geschichte/Mit-dem-Taxi-nach-Leipzig,taxinachleipzig101.html, letzter Aufruf: 17.07.2015.

Tiews, A. L.; Wagner, H.-U. (2013): Stahlnetz: Dieser Fall ist wahr!. Ein Beitrag zur Reihe “NDR Geschichte(n)”, URL: http://www.ndr.de/der_ndr/unternehmen/geschichte/Stahlnetz-Dieser-Fall-ist-wahr,krimi153.html, letzter Aufruf: 17.07.2015.

Newsletter des Research Center Media and Communication (RCMC) vom Mai 2015

RCMC Newsletter Juli 2015

Editorial

Liebe RCMC-Mitglieder,

dieser Newsletter spiegelt wider die Vielfalt der medien- und kommunikationsbezogenen Forschung an der Universität Hamburg. Überzeugen Sie sich selbst – in Verbundforschung, Konferenzen, Publikationen, ob fokussiert auf ein Fach oder interdisziplinär. Und notieren Sie bitte die nächste Gelegenheit, die Kolleginnen und Kollegen persönlich kennen zu lernen oder wieder zu sprechen, die hinter all diesen Forschungsaktivitäten stehen: Das wäre die Mitgliederversammlung des RCMC am 26. November 2015.

Zuvor wünsche ich Ihnen für die vorlesungsfreie Zeit Erholung und Entspannung, Anregungen und Muße, Kreativität und Produktivität. Zur Einstimmung dazu ein Beitrag aus “The Guardian”, wie ein Sommer aussehen sollte: http://www.theguardian.com/give-us-back-our-summer.

Mit besten Grüßen, Ihre

Irene Neverla
– für das RCMC-Direktorium –

1. Come and Meet:

* RCMC Mitgliederversammlung 2015
ZEIT: 26. November 2015
Die RCMC Mitgliederversammlung wird dieses Jahr am Mittwoch den 26. November 2015 stattfinden. Dazu sind alle Mitglieder des Research Center Media and Communication herzlich eingeladen.
Im Zuge der Mitgliederversammlung wird der RCMC-Vorstand über die Weiterentwicklung des Zentrums, über Vernetzungen mit anderen Hochschulen sowie über mögliche gemeinsame Publikationsstrategien berichten. Weiters stehen in diesem Jahr die Neuwahl des RCMC-Direktoriums sowie die Besprechung der überarbeiteten Satzung auf der Tagesordnung. Im Anschluss besteht die Gelegenheit, bei Häppchen und Getränken neue und langjährige Mitglieder des RCMC kennen zu lernen.
Alle RCMC-Mitglieder erhalten zu Beginn des Wintersemesters 2015/16 noch eine ausführliche Einladung mit allen wichtigen Informationen.

* 6. Internationale Konferenz „Language in the Media“
ZEIT: 7.-9.September 2015;
ORT: Universität Hamburg
Zum sechsten Mal wird 2015 die internationale Konferenz “Language in the Media” stattfinden, in diesem Jahr erstmals in Hamburg. Die Konferenz, die 2005 ins Leben gerufen wurde, vereint Soziolinguisten, Medienlinguisten und Wissenschaftler der Diskursstudien, die sich für Forschung im Bereich der Massen- und neuen Medien als Orte der Sprache, des Diskurses, der Interaktion und Repräsentation interessieren. Die diesjährige Konferenz konzentriert sich auf das Thema „Sprache in einer mediatisierten Welt“. Organisiert wird die Konferenz von RCMC-Mitglied Prof. Dr. Jannis Androutsopoulos und Dr. Jana Tereick. Weitere Informationen

* Kolloquium im Wintersemester “{Digital Heritage}”
ZEIT: mittwochs, 18:15 – 19:45
ORT: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1 (West), 2. OG, R 220
Zum Thema “{Digital Heritage} veranstaltet das Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie der Universität Hamburg im Wintersemester 2015/16 ein interdisziplinäres Kolloquium mit Referenten der Universitäten Aarhus, Glasgow, Lund und Uppsala sowie mit Experten aus der Kulturpolitik und Kreativwirtschaft.
Im Zentrum des Institutskolloqiums steht die Frage, auf welche Art und Weise Digitalisierung als wirkmächtiger Treiber gesellschaftlichen Wandels die Erhaltung und den Umgang mit unserem kulturellen Erbe prägt. Denn seit geraumer Zeit investieren Gedächtnisinstitutionen in die Digitalisierung und diachrone Zugänglichkeit ihrer Sammlungen. App- und Spieleentwickler, Verlage sowie kleine Start-Ups aus der Kreativwirtschaft greifen verstärkt in ihren digitalen Produktionen Wissen aus der Vergangenheit auf.

* 10. Deutsche Klimatagung
ZEIT: 21.-24.September 2015
ORT: HafenCity Universität Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Von 21.-24. September 2015 findet die bereits 10. Deutsche Klimatagung in Hamburg statt. Diese wird vom KlimaCampus Hamburg sowie der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft e.V. ausgetragen. Im Laufe der vier Tage wird der Klimawandel und seine Folgen interdisziplinär betrachtet und diskutiert. So befasst sich ein Themenbereich mit Klimakommunikation – Mediale Diskurse und Öffentlichkeit”. Im Zuge der Tagung werden auch RCMC-Mitglied Dr. Imke Hoppe, Dr. Simone Rödder und Dr. Bärbel Langmann erste Ergebnisse ihres Projekts “Reassessing an assessment: A study of the IPCC process”  des CliSAP-Exzellenclusters vorstellen. Weitere Informationen

* 1. Jahrestagung des Forschungsverbundes “Übersetzen und Rahmen. Praktiken medialer Transformation”
ZEIT: 5. bis 7. November 2015;
ORT: Kampnagel/ Universität Hamburg, Mollerstraße 10/ Universität Hamburg, Studiobühne, Von Melle Park 8, Raum 046;
KONTAKT: Dr. Oliver Schmidt (Koordinator)
Übertragungen zwischen Medien sind seit einigen Jahren eine zentrale Strategie in der Medienindustrie, aber auch eine interdisziplinäre Praxis in den Künsten sowie der populären Kultur. Unter der Leitung der RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Gabriele Klein und  Prof. Dr. Claudia Benthien  widmet sich der interdisziplinäre Forschungsverbund der Universität Hamburg und der Hochschule für bildende Künste Hamburg  seit Beginn des Jahres 2015 genau diesen Entwicklungen aus einer praxeologischen Perspektive.
Von 5. bis 7. November 2015 wird die erste Jahrestagung des Forschungsverbandes stattfinden. Diese soll anhand einzelner Projekte demonstrieren, wie die zentralen Konzepte “Übersetzen” und “Rahmen” theoretisch gefasst werden können. Aktuelle Forschungsansätze der Kultur-, Bewegungs-, Literatur- und Medienwissenschaft, sowie der Designtheorie und Philosophie zeigen dabei das fächerübergreifende Potenzial der theoretischen Konzepte “Übersetzen” und “Rahmen” auf. Fragen der Kulturalität, Medialität und Situationalität dieser Prozesse werden dabei thematisiert. Abgerundet wird das Programm durch künstlerische “Übersetzung” in einem Beitrag von Wim Wenders, einer Lecture Performance des Tänzers Koffi Kôkô sowie einem Auftritt der Dichterin Cia Rinne.
Weitere Informationen

* Tagung “Digitaler Journalismus: Disruptive Praxis eines neuen Paradigmas”
ZEIT: 5. – 6. November 2015
ORT: Universität Hamburg
Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren für einen Wandel im Journalismus gesorgt, die bis zur Entwicklung einer eigenständigen Form des “Digitalen Onlinejournalismus” geführt hat. Dabei hat sich nicht nur das journalistische Handwerk verändert. Redaktionelle Kommunikations- und Produktionspraktiken sowie die journalistischen Darstellungsweisen wurden ebenso von der Digitalisierung erfasst und beeinflusst.
Für das kommende Wintersemester hat die Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus unter Leitung des RCMC-Mitglieds Prof. Dr. Volker Lilienthal eine Tagung geplant, die die Lage des Digitalen Journalismus aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachten wird. Neben den neuen Qualitäten des Digitalen Journalismus werden auch dessen Funktionen und Normen beleuchtet und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Praxis ausgelotet. Eingeladen sind digitale Journalisten, Medienwissenschaftler als auch Medienkritiker, die dazu sprechen  und diskutieren werden. Weitere Informationen / Call for Papers / Call for Posters

* Filmreihe dokART
ZEIT: zwei Abende im Monat
ORT: Hamburger Metropoliskino,  Kleine Theaterstrasse 10, 20354 Hamburg
Dass Dokumentarfilme nicht nur reine Dokumentation sondern auch Filmkunst sein
können, stellt die Filmreihe dokART im Hamburger Metropolis Kino unter Beweis. An zwei Abenden im Monat werden hier ausgesuchte Dokumentarfilme gezeigt. Moderierte Filmgespräche mit speziell geladenen Gästen, ergänzen die Vorstellung mit fachlichem und persönlichem Hintergrundwissen zum jeweiligen Film. Die Bandbreite der gezeigten Filme reicht vom historischen Dokumentarfilmklassiker bis zum avantgardistischen Essayfilm. Als Gesprächsgäste sind Regisseure, Produzenten, Film- und Medienwissenschaftler sowie andere Experten geladen.
Organisiert und kuratiert wird das Projekt vom dokART-Team – aktuell bestehend aus Carsten Heinze, Vanessa Weber, Janina Kriszio, Christoph J. Beyer, Cornelia Lund, RCMC-Mitglied Prof. Dr. Thomas Weber, Thomas Klein und Senta Siewert.
Weitere Informationen und aktuelles Programm

2. Good to know

* Neuer Masterstudiengang “Bewegungswissenschaft”
Ab dem Wintersemester 2015/2016 wird am Institut für Bewegungswissenschaft ein neuer Masterstudiengang angeboten. Der bisher angebotene Masterstudiengang “Bewegungswissenschaft mit Schwerpunkt Gesundheitsforschung” läuft aus. Im Rahmen des neuen zweijährigen Masterprogramms “Bewegungswissenschaft” ist eine Profilbildung vorgesehen. Dabei stehen die Schwerpunkte “Leistung und Gesundheit” sowie “Medien und Kultur” zur Auswahl. Der Bereich der “Medien und Kultur” befasst sich dabei mit den aktuellen sozial-, medien- und kulturwissenschaftlichen Themen, Fragen und Problemen von Bewegung und Sport. Der Schwerpunkt “Leistung und Gesundheit” befasst sich hingegen mehr mit sportmedizinischen, biomechanischen, sportmotorischen und trainingswissenschaftlichen Thematiken. Weitere Informationen 

* Graduiertenkolleg “Lose Verbindungen: Kollektivität im digitalen und urbanen Raum” hat Arbeit aufgenommen
Im Januar 2015  ist das Graduiertenkolleg “Lose Verbindungen: Kollektivität im digitalen und urbanen Raum”  an der Universität Hamburg gestartet. Ziel ist die Erforschung der gegenseitigen Überlagerung und Durchdringung von digital-informationalen und baulich-räumlichen Praktiken und deren Bedeutung für die Entstehung von Kollektivität. Angenommen wird, dass die Verschränkung urbaner und digitaler Räume das Zusammenhandeln von Fremden und neue Formen von Handlungsfähigkeit ermöglicht. Acht Doktorandinnen und ein Post-Doc wollen diese Annahmen in den nächsten drei Jahren mit Hilfe von empirischen Projekten überprüfen. Acht ProfessorInnen sind betreuend beteiligt, unter anderem die RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Gabriele Klein (Bewegungswissenschaft) und Prof. Dr. Kathrin Fahlenbrach (Medien- und Kommunikationswissenschaften). Gefördert wird das Graduiertenkolleg aus Mitteln der Landesforschungsförderung des Landes Hamburg. Weitere Informationen

* Projekt “Reassessing an assessment: A study of the IPCC process”
Künftige Klimaberichte des Weltklimarates IPCC und auch der zwischenstaatliche Ausschuss selbst werden aktuell kontrovers diskutiert. Ziel des Projekts “Reassessing an assessment: A study of the IPCC process” ist es, den IPCC-Prozess interdisziplinär zu untersuchen und so die aktuellen Debatten zum Weltklimarat IPCC durch Befragungsdaten zu unterlegen. Im Juli 2015 werden Klimawissenschaftler um ihre Einschätzung der Relevanz, des politischen Einflusses, der öffentlichen Rolle und des wissenschaftlichen Wert es des IPCC gebeten.
Das Projekt wird innerhalb des Hamburger Exzellenzclusters “CliSAP” (“Integrated Climate System Analysis and Prediction”, gefördert von der DFG) realisiert. Das Projekt wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet:

  • Kommunikationswissenschaft: RCMC-Mitglied Dr. Imke Hoppe (Universität Hamburg, Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft)
  • Soziologie:  Dr. Simone Rödder (Universität Hamburg, Institut für Soziologie)
  • Naturwissenschaft: Dr. Bärbel Langmann (Universität Hamburg, Institut für Geophysik sowie KlimaLab – Feinstaubbelastung und Klimawandel in Kiel)

Das Projekt wurde bereits auf der deutschen IPCC-Jahrestagung im Juni 2015 unter dem Titel “Das Meinungsklima in der Klimaforschung – Wie beurteilen Klimawissenschaftler den Status Quo des IPCC?” vorgestellt. Das Poster kann auf der Website des CliSAP online abgerufen werden. Weitere Informationen

* Projekt “Mehrsprachigkeit in der Nachhaltigen Universität”
RCMC-Mitglied Prof. Dr. Jannis Androutsopoulos ist am neu gegründeten UHH-Forschungsverbund „Mehrsprachigkeit als Ressource der Nachhaltigen Universität“ beteiligt und leitet dort ein Pilotprojekt über Mehrsprachigkeit in der wissenschaftlichen Diskursproduktion und Interaktion. Der explorative Forschungsverbund ist am Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität (KNU) angesiedelt. Weitere Informationen 

* Vortrag “Constructive or destructive? Journalistic Work practices and Ethics in Democratisation Conflicts”
Das RCMC-Mitglied Dr. Judith Lohner wird gemeinsam mit Sandra Banjac von 12.-16. Juli 2015 an der Jahreskonferenz der International Association for Media and Communication Research in Montreal teilnehmen. Die IAMCR 2015 widmet sich dem Thema “Hegemony or Resistance? On the Ambigious Power of Communication”. Im Zuge der Konferenz werden Dr. Judith Lohner und Sandra Banjac in ihrem Vortrag “Constructive or destructive? Journalistic Work practices and Ethics in Democratisation Conflicts” erste Teilergebnisse des MeCoDEM-Teilprojekts des Hamburger Forschungsteams präsentieren.  Weitere Informationen

* Forum Medienkulturforschung (FMKF)
Das Forum Medienkulturforschung ist ein Projekt des Vereins AVINUS e.V. und unterstützt Veranstaltungen, Projekte und Institutionen im Bereich der Medienkulturforschung. Das FMKF stellt für diverse Projekte das Know How, Dienstleistungen und finanzielle Zuwendungen zur Verfügung. Wie etwa die Ringvorlesung „Medienkulturen des Dokumentarischen“ und das Medienwissenschaftliche Kolloquium des Nordverbundes, kurz Norddeutsches Kolloquium. Das Kolloquium ist als eine Initiative der Universitäten Kiel, Flensburg, Bremen und Hamburg, der Fachhochschule Kiel und der Muthesius-Hochschule Kiel 2011 ins Leben gerufen worden. Die Treffen finden in der Regel zweimal pro Jahr statt und dienen dazu, laufende Projekte an den beteiligten Instituten vorzustellen und im Kollegenkreis zu diskutieren. Die Diskussion steht im Zentrum des Austausches. Weitere Informationen

*Repositorium Medienkulturforschung (RMKF)
Das Repositorium Medienkulturforschung beruht auf einer Initiative des AVINUS e.V. und ist ein Dienst, der die Publikation wissenschaftlicher Beiträge zur Medienkulturforschung übernimmt. Der Begriff der Medienkulturforschung wird dabei breit ausgelegt, um auch kultur-, geistes- und sozialwissenschaftliche Zugänge zur Thematik zu berücksichtigen. Es ist dies das erste deutschsprachige Repositorium in dem Bereich der Medienkulturforschung und ist als eine Open-Access-Plattform konzipiert. Weitere Informationen 

*Rückblick: “Rappers, mappers – was rappen die da eigentlich?”
Anfang Juli fand erstmals das Symposium on Lavender Linguistics and Queer Identities statt. Das Ziel des Treffens an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf war es, das Bewusstsein von Lavender Linguistics in Deutschland zu erhöhen. Forscher, Studenten und Interessierte waren dazu aufgerufen ihre Arbeiten zu Themen wie Gender oder feministischer Linguistik zu präsentieren und diskutieren. Mit ihrem Vortrag “Rappers, mappers  was rappen die da eigentlich? (Diskurs-) linguistische Analysen im Deutschen Rap” hat RCMC-Mitglied Dr. Reyhan Şahin an dem 1. Symposium teilgenommen. Weitere Informationen

*Rückblick: Konferenz der European Media Management Association 2015
Die Fakultät für Betriebswirtschaft im Mai Gastgeber der renommierten internationalen Konferenz der European Media Management Association (emma). Mehr als 120 nationale und internationale Wissenschaftler kamen in den Räumen der ESA zusammen und diskutierten über aktuelle Forschungsergebnisse, Technologietrends und Nachfrageeffekte im Zeitalter der Digitalisierung. Die Sessions fanden parallel in bis zu 4 Hörsälen mit über 60 Vorträgen der Teilnehmer statt. Auch eine Pre-Conference zum Thema Research Ethics war Teil des Programms. Praxiseinblicke lieferte der Vortrag von Dr. Lars Finger (Otto Group). Organisiert wurde die Veranstaltung von den RCMC-Mitgliedern Prof. Dr. Christian Wellbrock und  Prof. Dr. Michel Clement sowie Jessica Kurre, die den Teilnehmern auch abseits der Wissenschaft ein umfangreiches Programm boten.

Aktuelle Veröffentlichungen und Neuerscheinungen:

* MeCoDEM-Arbeitspapier: “Journalistic Ethics and Practices in Conflict Societies”
Die RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Irene Neverla sowie Dr. Judith Lohner haben gemeinsam mit Sandra Banjac ein MeCoDEM-Arbeitspapier “Journalistic Ethics and Practices in Conflict Societies” veröffentlicht. Dieses zeigt den derzeitigen Forschungsstand zu Journalismus in Konfliktgesellschaften auf. So werden Theorien, Konzepte und Argumente wie auch empirische Studien zur Rolle des Journalismus im Demokratisierungsprozess analysiert. Der Fokus liegt dabei auf den Akteuren, den journalistischen Arbeitsweisen, den journalistischen Rollenvorstellungen und den ethischen Standards. Das Arbeitspapier ist auf der MeCoDEM-Website online abrufbar. Weitere Informationen / Arbeitspapier

Neverla, Irene / Lohner, Judith / Banjac, Sandra (2015): Review: Journalistic ethics and practices in conflict societies. In: www.mecodem.eu/publications/working-papers

* Beitrag: “A strong woman doesn’t follow, she leads!”
Mit der religiösen Darstellung und Selbstdarstellung von muslimischen Akademikerinnen im sozialen Netzwerk Facebook beschäftigt sich der Artikel des RCMC-Mitglieds Dr. Reyhan Şahin. Es ist ein Bericht über ihr aktuelles Forschungsprojekt. Dabei handelt Sahin Themen wie die Vernetzung von muslimischen Netzwerk-Communities in Deutschland, schrift- und bildsprachliche Aspekte, Selbstportraits der Userinnen, religiöse Mehrsprachigkeit, emanzipatorische Orientierungen sowie (politischen) Online-Aktivismus ab. Der Artikel ist als Beitrag im Band “Dominanzkultur reloaded” erschienen, welcher sich mit den Themen Geschlecht, Sexualität, Behinderung, Religion, Ethnizität, Kultur und Klasse als machtförmige, aufeinander bezogene Dimensionen beschäftigt. Weitere Informationen 

Şahin, Reyhan (2015): “A strong woman doesn’t follow, she leads!” Religiöse (Selbst-) Darstellungen muslimischer Akademikerinnen im sozialen Netzwerk Facebook. In: Attia, Iman/ Köbsell, Swantje/ Prasad, Nivedita: Dominanzkultur reloaded. Neue Texte zu gesellschaftlichen Machtverhältnissen und ihren Wechselwirkungen. Bielefeld: transcript.

* Buch: “Der dramaturgische Blick. Potenziale und Modelle von Dramaturgie im Medienwandel.”
Prof. Dr. Thomas Weber, RCMC-Mitglied, hat in Zusammenarbeit mit Christa Hasche und Eleonore Kalisch einen Band zum Thema Dramaturgie herausgegeben. Darin finden sich neben Skizzen der historischen Entwicklung des Dramaturgie-Begriffs auch vergleichende Analysen von Dramaturgien verschiedener Medien wie auch Untersuchungen zur Funktionsweise von transmedialen Dramaturgien. Die Sammlung führt die Ansätze ganz unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen und Beispiele aus der Praxis zusammen und stellt das jeweilige epistemologische Potenzial im Umgang mit dem Begriff „Dramaturgie“ heraus. Dabei wird unter anderem auf Fragen wie: Ist Dramaturgie die strukturelle Einteilung einer Handlung? oder Lässt sich Dramaturgie losgelöst von konkreten Medien betrachten? behandelt.  Weitere Informationen 

Christa Hasche/Eleonore Kalisch/Thomas Weber (Hrsg.) (2014): Der dramaturgische Blick. Potenziale und Modelle von Dramaturgie im Medienwandel. Berlin: Avinus.

* Handbuch “Handbook of Discourse Analysis”
Prof. Dr. Jannis Androutsopoulos war an der 2. Auflage des renommierten “Handbook of Discourse Analysis” beteiligt. Die neue Fassung des Handbuchs nimmt Bezug auf die neuesten Entwicklungen in der Diskursanalyse. Dabei werden nicht nur der aktuelle Forschungsstand sondern auch neue Paradigmen und diskursanalytische Modelle vorgestellt. Androutsopoulos hat in dem Band gemeinsam mit Susan C. Herring (Indiana University) als Ko-Autor ein Kapitels über Computer-Mediated Discourse 2.0 veröffentlicht. Weitere Informationen 

Tannen, Deborah / Hamilton, Heidi E. / Schiffrin, Deborah (2015): The Handbook of Discourse Analysis (2nd Edition). West Sussex: John Wiley & Sons. 

3. Graduate School Media and Communication:

* Nele Heise wird von 28. bis 30. Oktober an der ECREA Radio Research Conference in Madrid teilnehmen. Ihr Vortrag zu “Podcasting as catalyst for diversity on the net? An examination of women hosted podcasts” ist vor kurzem angenommen worden.

* Tobias Steiner war am 23./24. Juni 2015 auf der “Media Across Borders/ECREA conference” in London zu Gast. Während der zwei Tage widmeten sich internationale Gäste dem Thema “TV in the Age of Transnationalisation and Transmedialisation” und reflektierten die Bedeutung dieser Entwicklung. So auch Tobais Steiner mit seinem Vortrag “Variations on a Theme: Nordic Noir, Bron/Broen, and Glocalization”. Den Conference Report von Tobias Steiner kann man auf dem Blog von Critical Studies in Television online nachlesen.

* Nele Heise hat am 6. Juni 2015 an der Freundlichen Internet-Konferenz “nebenan” im Betahaus Hamburg teilgenommen. Dabei standen Vorträge und Diskussionen rund um Webkultur, Storytellung und Indieweb auf dem Programm. In ihrem Beitrag zu der Konferenz hat sich Nele Heise dem Thema Podcast und Frauen gewidmet. Gemeinsam mit Jelena Gregorczyk hat sie in dem Vortrag “Podcasting Frauen. Warum so wenig Frauen im Fokus stehen und wie sich das ändern lässt” beleuchtet” versucht Antworten auf diese Fragen zu geben. Weitere Informationen / Folien zum Vortrag

Ines Drefs gave a talk about journalistic handling of user commentary in the social web in Tunis on June 3, 2015. The talk was part of a workshop for future ombudspeople in Tunisian local radio stations. It was organised by the Erich-Brost Institute for International Journalism and supported by both Germany’s Federal Foreign Office (German: AA) and Tunisia’s Independent High Authority for Audiovisual Communication (French: HAICA). More 

Nele Heise war am 5. Mai bei dem Podlove Podcast Workshop in Berlin zu Gast und hat einen Vortrag zur Podcast-Forschung gegeben. In dem Beitrag “Work in Progress. How to nail jelly to a wall” hat sie nicht nur über die möglichen Ergebnisse ihrer Podcasting-Forschung gesprochen, sondern auch die Problematiken dahinter beleuchtet. Weitere Informationen Link zum Vortrag

* Außerdem hat Nele Heise  für die re:publica 2015, von 5. – 7. Mai, die Session “Stimmen im Netz” zu deutschen Podcasts konzipiert, organisiert und moderiert. Vier Podcasterinnen, Sarah Geser, Tine Nowak, Katrin Rönicke und Alexandra Tobor,  stellten ihre Projekte vor und sprachen über das Medium Podcasts an sich. Der Beitrag kann online nachgehört werden. Weiters wurde Nele Heise auf der re:publica von dctp.tv zur Podcastszene und -nutzern interviewt. Das Interview ist auf youtube online verfügbar.

Informationen für den Newsletter bitte an:

RCMC@uni-hamburg.de

Newsletter des Research Center Media and Communication (RCMC) vom Mai 2015

Newsletter Mai 2015

Editorial

Liebe RCMC-Mitglieder,

wie immer in der ersten Hälfte des Semesters der aktuelle RCMC-Newsletter mit Hinweisen auf Vorträge, Konferenzen, Forschungsprojekte, Gäste. Die Neuigkeiten kommen aus sechs Fakultäten der UHH und aus dem Hans-Bredow-Institut für Medienforschung.

Besonders hervorzuheben: Der Start des Forschungsverbundes „Übersetzen und Rahmen. Praktiken Medialer Transformation“, der eben an der UHH, in Zusammenarbeit mit der HfBK, begonnen wurde.

Daneben lässt sich in vielen Vorhaben, als gemeinsamer Nenner, die fortschreitende Digitalisierung ausmachen: Sei es bezogen auf den „Bildungswert“ bei internetbasierter Kommunikation; oder zur „politischen Sozialisation und Partizipation von Jugendlichen im Internet“; bezogen auf „Subkulturen des Spiels“ im Blickwinkel der Gaming-Forschung; zur Neugestaltung der Beziehung zwischen Journalismus und seinem Publikum durch Social Media; oder allgemeiner zu methodischen Fragen der Onlineforschung. Um nur einige der Themen herauszugreifen, zu denen Sie im nachfolgenden Newsletter etwas mehr lesen können.

Ein erfolgreiches und schönes Sommersemester wünscht Ihre

Irene Neverla
– für das RCMC-Direktorium –

1. Come and Meet:

* Ringvorlesung “Subkulturen des Spiels”
ZEIT: Dienstags, 18:30 – 20:00 Uhr, 14. April – 16. Juni 2015;
ORT: Forum Finkenau, Mediencampus Finkenau 35, 22081 Hamburg
Im Sommersemester richtet die Arbeitsgruppe “Games” des RCMC eine interdisziplinäre Ringvorlesung zum Thema “Subkulturen des Spiels” aus. Die Vorlesungsreihe beleuchtet unterschiedliche Facetten gegenwärtiger Gaming-Kultur und die vielfältigen (teils kreativen oder subversiven) Aneignungspraktiken, die digitale Spiele ermöglichen. Organisiert in Kooperation zwischen der Universität Hamburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), richtet sich die Ringvorlesung an Studierende der Hamburger Hochschulen, sowie außeruniversitäre Zuhöer/innen und die weitere Hamburger Öffentlichkeit. Weitere Informationen

* Podiumsdiskussion: “Blinde Flecken rechts? – Berichterstattung über Rechtsextremismus und rechtes Gedankengut”
ZEIT: 20.Mai 2015, 19:30 – 20:00 Uhr, anschließend Get-together
ORT: Akademie für Publizistik, Warburgstraße 8-10, 20354 Hamburg
Die Podiumsdiskussion “Blinde Flecken rechts?” der ProJournal e.V. (Förder- und Alumniverein der Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg) wird der Frage nachgegangen, wie die Aufklärung der NSU-Morde zur Sensibilisierung gegenüber rechtsextremer Gewalt gegen Migranten und Migrantinnen in der Medienwelt beigetragen hat. Außerdem wird darüber diskutiert, wie Publizisten und Publizistinnen mit den aktuellen, rechtsextremen und rassistischen Bewegungen umgehen. Neben der Vortragenden Prof. Dr. Elke Grittmann (Leuphana Universität Lüneburg), einer der Autorinnen einer aktuellen Studie über die NSU-Morde in der Berichterstattung, werden folgende Experten auf dem Podium erwartet:

  • Patrick Gensing (Tagesschau Redakteur und Blogger auf publicative.org)
  • Gerhard Kromschröder (Ex-Stern Reporter, er recherchierte undercover in Neonazi-Milieus)
  • Wiebke Ramm (Korrespondentin und Gerichtsreporterin, unter anderem beim NSU-Prozess) und
  • Dr. Britta Schellenberg (Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Rechtsextremismus an der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Weitere Informationen

* 6. Internationale Konferenz „Language in the Media“
ZEIT: 7.-9.September 2015
ORT: Universität Hamburg
Zum sechsten Mal wird 2015 die internationale Konferenz “Language in the Media” stattfinden, in diesem Jahr erstmals in Hamburg. Die Konferenz, die 2005 ins Leben gerufen wurde, vereint Soziolinguisten, Medienlinguisten und Wissenschaftler der Diskursstudien, die sich für Forschung im Bereich der Massen- und neuen Medien als Orte der Sprache, des Diskurses, der Interaktion und Repräsentation interessieren. Die diesjährige Konferenz konzentriert sich auf das Thema „Sprache in einer mediatisierten Welt“. Organisiert wird die Konferenz von Prof. Dr. Jannis Androutsopoulos und Dr. Jana Tereick. Weitere Informationen

2. Good to know

* Kooperativer Forschungsverbund “Übersetzen und Rahmen. Praktiken Medialer Transformation” ist gestartet
Seit Anfang Januar hat der kooperative Forschungsverbund, zwischen der Universität Hamburg und der Hochschule für bildende Künste (HfBK), seine Arbeit aufgenommen. Das Projekt, unter der Leitung der RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Gabriele Klein (Sprecherin) und Prof. Dr. Claudia Benthien (Stellvertreterin),  wird in den nächsten 3 Jahren Fragen der medialen Transformation nachgehen. In sieben Forschungsgruppen soll die Übertragung zwischen Medien mittels der Leitkonzepte ‘Übersetzung’ und ‘Rahmung’ theoretisch gefasst werden. Fünf Arbeitsgemeinschaften werden von RCMC-Mitgliedern betreut:

  • Prof. Dr. Claudia Benthien: Performing Poetry. Mediale Übersetzungen und situationale Rahmungen zeitgenössischer Lyrik
  • Prof. Dr. Astrid Böger: Medienästhetische Strategien des Rahmens und Übersetzens in Graphic Novels.
  • Prof. Dr. Gabriele Klein: Bewegungen übersetzen. Tanzästhetische Transformationen und ihre mediale Rahmungen – das Beispiel des ‘afrikanischen Tanzes’.
  • Juniorprof. Dr. Markus Kuhn: Ästhetische Prozesse und Aneignungspraktiken in interaktiven und pseudo-authentischen Webserien.
  • Prof. Dr. Thomas Weber: Authentizität transformieren. Übersetzen und Rahmen als Praktiken des dokumentarischen Films in medialen Milieus.

Weitere Informationen

* Projekt “Verläufe exzessiver Internetnutzung in der Familie (VEIF)” erhält Forschungsförderung
Der DFG hat den Antrag von Prof. Dr. Rudolf Kammerl (AB Medienpädagogik an der Fakultät für Erziehungswissenschaft) für Forschungsförderung bewilligt. Das Projekt mit dem Titel “Verläufe exzessiver Internetnutzung in der Familie (VEIF)” wird für drei Jahre mit 465.000 Euro gefördert. Das Ziel des Forschungsvorhabens ist es, den Zusammenhang zwischen dem Einfluss der Familie und der exzessiven Internetnutzung Jugendlicher genauer zu untersuchen. Anhand einer Panelstudie soll erforscht werden, wie es zu exzessiver Internetnutzung kommt und wie diese im Bezug zu Familienbeziehungen und Medienerziehung zu sehen ist.

* Projekt “COST-Action ‘The Digital Literacy and Multimodal Practices of Young Children’ DigiLitEY)”
Dr. Claudia Lampert (Hans Bredow Institut für Medienforschung HBI), ist seit April 2015 an der COST-Action beteiligt. Das Gemeinschaftsprojekt mit einer Laufzeit von vier Jahren (April 2015 – 2019) wird von Prof. Jack Marsh, von der University of Sheffield, koordiniert. Das Ziel der Studie ist es, die Anforderungen multimodaler und interaktiver Medien an die “Digital Literacy” von Kindern von 0-8 Jahren zu untersuchen. Außerdem wollen die Forscher herausfinden, welche weiteren Maßnahmen getroffen werden können, um Kinder dieser Altersgruppe in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Weitere Informationen

* Promottion : “Queer Film Culture: Perfomative Aspects of LGBT/Q Film Festivals”
Skadi Loist, ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft an der Uni Hamburg und Mitglied des RCMC, ist am 10. März 2015 mit ihrer Dissertation “Queer Film Culture: Perfomative Aspects of LGBT/Q Film Festivals”  von der Universität Hamburg zum Doktor promoviert worden. Weiters hat sie Mitte März eine Postdoc-Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienforschung der Universität Rostock angenommen. Weitere Informationen

* Rückblick: Vortragt “Medien-Bildung wozu? Hat Medien-Bildung Zwecke und wenn ja, wer legt diese warum fest?”
Von 27. bis 28. Februar 2015 hat Prof. Dr. Rudolf Kammerl (AB Medienpädagogik an der Fakultät für Erziehungswissenschaft) an der Internationalen Tagung “Medien – Wissen – Bildung” der Universität Innsbruck teilgenommen. Die Veranstaltung widmete sich der wissenschaftlichen, theoretischen, praktischen und künstlerischen Legitimierung des Begriffs ‘Medienbildung’.  Weitere Informationen

* Rückblick: Vortrag “Internetbasierte Kommunikation und Subjektkonstitution – eine kritische Betrachtung des ‘Bildungswertes'”
Prof. Dr. Rudolf Kammerl (AB Medienpädagogik an der Fakultät für Erziehungswissenschaft) hat am 19. März auf der Frühjahrstagung der Sektion Medienpädagogik in Aachen einen Vortrag gehalten. Das Event an der RWTH Aachen University widmete sich an zwei Tagen dem Thema “Spannungsfelder und blinde Flecken. Medienpädagogik zwischen Emanzipationsanspruch und Diskursvermeidung” und bot Raum für eine kritische Auseinandersetzung mit den widersprüchlichen Tendenzen der Emanzipation und des Diskurses. Weitere Informationen 

* Rückblick: Podiumsdiskussion “Sag’s korrekt, Bitch!”
Richtig gegendert? Wie läuft das in der Popkultur, in der Wissenschaft im Journalismus? Dr. Reyhan Şahin (RCMC-Mitglied) sowie Ferda  Ataman (Leiterin Mediendienst Integration) und Profx. Lann Hornscheidt (Gender und Sprachanalyse an der HU-Berlin) haben am 25. Arpil 2015 zu gendergerechter Sprache, sowie Rassismus und Sexismus in den drei Bereichen diskutiert. Rahmen für die Diskussionsrundewar der “Gedöns-Kongress” der taz im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Weitere Informationen

* Rückblick:  Kongress “Net Children 2020 – Growing up with Media”
In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat das Hans Bredow Institut (HBI) den europäischen Fachkongress “Net Children 2020” in Berlin ausgerichtet. Von 16. – 17. April 2015 haben die Teilnehmer diskutiert, wie Kinder bei den Herausforderungen mit sozialen Medien unterstützt werden können. Förderung der Medienerziehung und des Kinder- und Jugendmedienschutzes auf nationaler, wie auch auf europäischer Ebene waren nur einige der Vorschläge. Die Ergebnisse werden zusammengefasst der Europäischen Kommission und den EU-Mitgliedsstaten in einer Roadmap zur Verfügung gestellt.  Weitere Informationen

Aktuelle Veröffentlichungen und Neuerscheinungen:

*Aufsatz: “Politische Sozialisation und Partizipation von Jugendlichen im Internet.”
Bereits 2013 hat Dr. Jan-Henrik Schmidt (Hans-Bredow-Institut HBI) eine Expertise zum Thema “Politische Sozialisation und Partizipation von Jugendlichen im Internet” für den Forschungsverbund Deutsches Jungendinsitut verfasst. Der Artikel befasst sich mit den Grundlagen der internetbezogenen Teilhabe von Jugendlichen. Gemeinsam mit der Technischen Universität Dortmund hat nun der Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut den Arbeitsbericht “Politische Partizipation Jugendlicher im Web 2.0. Chancen, Grenzen, Herausforderungen” veröffentlicht. Darin ist auch eine gekürzte Fassung von Schmidt’s Expertise aus dem Jahr 2013 zu finden. Weitere Informationen

Schmidt, Jan-Hinrik (2015): „Politische Sozialisation und Partizipation von Jugendlichen im Internet.“ In: Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut e.V./Technische Universität Dortmund (Hrsg.): Politische Partizipation Jugendlicher im Web 2.0. Chancen, Grenzen, Herausforderungen. Dortmund. S. 11-38.

* Buch: “Handbuch Onlineforschung. Sozialwissenschaftliche Datengewinnung und -auswertung in digitalen Netzen.
Gemeinsam haben Dr. Martin Welker, Dr. Monika Taddicken, Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Dr. Nikolaus Jackob ein neues Handbuch zur Onlineforschung herausgebracht. Der Band gibt einen Überblick über die derzeit gängigen Methoden der Onlineforschung und versucht, Antworten auf die Fragen der Repräsentativität oder Panelforschung zu finden. Andere Thematiken, wie die Problematik der Ethik und des Datenschutzes im Social Web, werden ebenfalls im Buch diskutiert. Die Sammlung richtet sich an all jene, die Onlineforschung betreiben und nach einem Überblick über den derzeitigen Forschungsstand und Problematiken suchen. Weitere Informationen

Welker, Martin/ Taddicken, Monika/ Schmidt, Jan-Hinrik/ Jackob, Nikolaus (Hrsg.) (2014): Handbuch Online-Forschung. Sozialwissenschaftliche Datentgewinnung und -auswertung in digitalen Netzen. Neue Schriften zur Online-Forschung, Band 12. Köln: Herbert von Halem Verlag.

* Aufsatz: “Keine Einbahnstraße. Wie Journalisten mit dem Publikum kommunizieren
Die RCMC-Mitglieder Nele Heise, PD Dr. Wiebke Loosen, Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Julius Reimer haben von 2011 bis 2014 in einem Forschungsprojekt neuartige Formen der Publikumsbeteiligung untersucht. Anhand von Interviews mit Redaktionsmitgliedern und Nutzern haben sie erforscht, wie Journalisten Soziale Netzwerke und Medien nutzen, um mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten. Die Studie “Die (Wieder)Entdeckung des Publikums” wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Die wichtigsten Ergebnisse hat Nele Heise zusammengefasst und sind in epd medien Nr. 6 vom 6. Februar 2015 online verfügbar. Weitere Informationen

Heise, Nele (2015): Keine Einbahnstraße. Wie Journalisten mit dem Publikum kommunizieren. In: epd medien, Nr. 6, S. 7 – 10.

* Aufsatz: “Wer dreht deutsche Kinofilme? Gender Report: 2009–2013″
Das RCMC Mitglied  Skadi Loist hat gemeinsam mit ihrer Kollegin Prof. Dr. Elizabeth Prommer (Institut für Medienforschung der Universität Rostock) die Studie “Wer dreht deutsche Kinofilme? Gender Report 2009 – 2013” veröffentlicht. Die Forschungsarbeit widmet sich den Zugangschancen, die Frauen in der deutschen Kinofilmproduktion haben. Dabei wurde untersucht, wie viele Kinofilme in den letzten fünf Jahren von Frauen inszeniert wurden und wie sich diese in Finanzierung, Förderung, Einspielergebnissen und Festivalerfolgen von den von Männern inszenierten Filmen unterscheiden. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen deutlich weniger finanzielle Förderung für ihre Filme bekommen, als ihre männlichen Kollegen, dafür aber von Frauen inszenierte Filme häufiger an Filmfestivals teilnehmen und öfter Filmpreise gewinnen. Weitere Informationen

Prommer, Elizabeth/ Loist, Skadi (2015): Wer dreht deutsche Kinoflime? Gender Report: 2009 – 2013. Rostock: Insitut für Medienforschung, Universität Rostock. 2015. 

3. Graduate School Media and Communication:

* Eva Boller wird am 21. Mai 2015 an der Jahreskonferenz International Communication Association (ICA) teilnehmen. Sie hält einen Vortrag in der ICA Young Scholars Preconference on “Visual Methods” der Universidad del Turabo in San Juan, Puerto Rico. Das Forschungsinteresse an medial vermittelten Bildern in der Medien- und Kommunikationswissenschaft hat stark zugenommen. Die Preconference hat das Ziel, einen Überblick über das Potenzial, aber auch die Herausforderungen und Einschränkungen verschiedener Methoden zur visuellen Erforschung der Medien zu vermitteln. Weitere Informationen

* Tobias Steiner hat vom 30. März bis 1. April am “28. Film- und Fernsehwissenschaftlichen Kolloqium” der Universität Mannheim teilgenommen, das der Weiterentwicklung der film-, fernseh- und medienwissenschaftlichen Forschung dient. In seinem Beitrag “Historiografie mal anders? Verhandlung von Geschichte in fiktionalen US-Fernsehformaten von den 1940ern bis heute” legte Tobias Steiner anhand von populären Serien aus den USA dar, welchen Einfluss fiktionale Fernsehformate in der Vermittlung von Geschichte haben. Weitere Informationen

* Außerdem wird Tobias Steiner vom 18. bis 20. Juni 2015 an der 9. “NECS” Konferenz in Łódź, Polen, mitwirken. Sein Vortrag “Blockbuster Tales of Days Past! Renegotiation of History Fictional U.S. TV Drama from the 1940’s up to Today” ist Teil des Panels zu Medienarchiven und der Reproduktion von Erinnerung. Weitere Informationen

* Die Dissertation von Dr. Judith Lohner, Absolventin der Graduate School Media and Communication, ist als E-Dissertation veröffentlicht worden. Die Arbeit zum Thema “Journalistische Erinnerung als Dimension europäisierter Öffentlichkeit: Theoretische Grundlagen und empirische Anwendung am Beispiel der “Europäischen Wende” ist an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg online zugänglich: ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/6973

* Des Weiteren wird Dr. Judith Lohner am 15. Mai 2015 auf der 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikation (DGPuK) einen Vortrag zum Thema ihrer Dissertation halten. Die Tagung “Verantwortung – Gerechtigkeit – Öffentlichkeit” an der Hochschule Darmstadt widmet sich den Normen, Werten, der Moral und Ethik in den Medien, im Journalismus und in der PR. So auch der Beitrag von Dr. Judith Lohner “Europäisierte Erinnerung, europäisierte Öffentlichkeit? Die journalistische Berichterstattung zum 20. Jubiläum der “Europäischen Wende”. Dieser befasst sich mit der theoretischen wie empirischen Analyse von Formen, Entstehungsbedingungen und Entwicklungsgraden europabezogener bzw. europäisierter journalistischer Erinnerung.  Weitere Informationen

* Lea Wohl von Haselberg, ehemalige Doktorandin der Graduate School Media and Communication des RCMC, ist am 5. Mai 2015 für ihre Dissertation zur Darstellung jüdischer Figuren im deutschen Spielfilm nach 1945 mit dem Joseph-Carlebach Preis ausgezeichnet worden.

4. International News:

* “Meet Your New Neighbours” 
12 Studierende des Erasmus Mundus Master ‘Journalism, Media and Globalization’ an der Universität Hamburg, haben sich gemeinsam mit den Eimsbütteler Nachrichten an ein multimediales Projekt zum Thema “Flüchtlinge” gewagt. Rahmen dafür bot das Uni-Seminar “Storytelling with/about the Other – in a (global) Multimedia Environment”. Das Projekt wurde initiiert und geleitet von Dr. Monika Pater (IJK der UHH) und Prof. Dr. Elke Grittmann (Leuphana Universität Lüneburg). Ziel des Seminars war es, den respektvollen Umgang mit Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, zu vermitteln. Unterstützt wurde das Projekt von der Medienstiftung Hamburg/Schleswig-Holstein und dem Förderverein der Journalistik, pro journal E.V. Aus der Zusammenarbeit zwischen Universität Hamburg und den Eimsbütteler Nachrichten sind die audiovisuellen Reportagen “Meet Your New Neighbours” in Englisch und “Triff deine neuen Nachbarn” auf deutsch entstanden. Diese beschäftigen sich mit dem Leben der Flüchtlinge, die in Eimsbüttel leben.
Meet Your New Neighbours (Englische Version)
Triff deine neuen Nachbarn (Deutsche Version)

5. People at the RCMC:

* Dr. Michael Brüggemann hat am 1. Februar 2015 seine Stelle am IJK als Universitätsprofessor W2 für “Kommunikationswissenschaft, insbesondere Klima- und Wissenschaftskommunikation” angetreten. Neben seiner Professorentätigkeit wird er auch als Principal Investigator den sozialwissenschaftlichen Zweig im Exzellenzcluster Clisap (Climate System Analysis and Prediction) verstärken. Außerdem wird er die Forschungsgruppe “Mediale Konstruktion des Klimawandels” weiterführen. Brüggemann ist Diplom-Journalist (LMU München), ausgebildeter Redakteur, hat die Deutsche Journalistenschule absolviert und an der Universität Hamburg mit “summa cum laude” zum Thema “Europäische Öffentlichkeit durch Öffentlichkeitsarbeit? Die Informationspolitik der EU-Kommission” promoviert. Nach diversen Forschungsstationen, wie etwa an der Universität Bremen, München oder Zürich, ist er nun wieder an der Universität Hamburg tätig. Herzlich Willkommen!

* Mark Schapiro, Dozent an der UC Berkeley Graduate School of Journalism sowie Mitglied des Global Investigative Journalistik Network, kommt zwischen 20. Juni und 5. Juli 2015 als Gastdozent des Erasmus Mundus Master ‘Journalism, Media and Globalization’ ans IJK. Genaue Termine seiner Vorträge sowie alle weiteren Informationen werden zeitgerecht auf der Website des IJK veröffentlicht.

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RCMC@uni-hamburg.de