Mediale Praktiken des Dokumentarischen

Die Arbeitsgruppe im Schwerpunktbereich „Mediale Praktiken des Dokumentarischen“ befasst sich mit Filmen, Tonaufnahmen, Videos, Fotografien aber auch Comics, Textdokumenten, Fotografien, Theaterstücken usw. mit dokumentarischem Charakter. Dabei spielen ganz unterschiedliche Fragestellungen eine Rolle wie zum Beispiel:

  • Wo und in welcher Weise lassen sich dokumentarische Medien finden (Archive, Datenbanken usw.)
  • Wie konstruieren dokumentarische Medien durch die Praktiken medialer Transformation ihres Ausgangsmaterials komplexe Bedeutung?
  • Welche Rolle spielen unterschiedliche mediale Milieus bei der Bearbeitung von dokumentarischen Medien?
  • In welcher Weise erklären Theorien des Dokumentarischen seine kulturelle Bedeutung?
  • Wie können dokumentarische Medien als Quelle von Alltags-, Sozial- und Kulturgeschichte für verschiedene Disziplinen erschlossen werden?
  • Wie wird in populären dokumentarischen Medien (im Sinne einer Public History) Geschichte vermittelt?
  • Welche Bedeutung haben dokumentarische Medien für Konstruktion von kultureller Erinnerung?
  • Welche Legitimationsstrategien (Glaubwürdigkeitskriterien) setzen dokumentarische Medien ein, um das von ihnen generierte Wissen zu plausibilisieren?

Die Gruppe diskutiert über die Zugänge zum Material selbst, Fragen der methodischen Erschließung dokumentarischer Medien wie auch der theoretischen Fundierung von Projekten zu dokumentarischen Medien.

Kontakt:

Prof. Dr. Thomas Weber (thomas.weber@uni-hamburg.de)

 

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