Newsletter des Research Center Media and Communication (RCMC) vom Mai 2015

Zweite, überarbeitete Fassung für den Newsletter vom Februar 2017

Editorial – Zweite, überarbeitete Fassung für den Newsletter vom  Februar 2017 (Stand: 28.02.2017)

Liebe RCMC-Mitglieder, liebe interessierte Leserinnen und Leser,

mit Spannung wurde der Evaluationsbericht des Wissenschaftsrates mit „Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Gesamtstrategie der Universität Hamburg“ erwartet. Seit Januar 2017 liegt der Bericht vor: Wir finden darin etliche Verweise auf das RCMC. Eine der Empfehlungen im Bericht des Wissenschaftsrates (S. 115) lautet: Die „bestehende Kooperation von Vertreterinnen und Vertretern aller geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten mit dem Hans-Bredow-Institut für Medienforschung (HBI) im Rahmen des Research Center for Media and Communication (RCMC) sollte weiter gefestigt und ausgebaut werden, um die medienwissenschaftliche Forschung der Universität noch stärker in der ‚Medienstadt’ Hamburg zu verankern.“

Damit wird exakt die bisherige RCMC-Arbeit gewürdigt und die RCMC-Zielsetzung bekräftigt. Diesem Zweck der Vernetzung, des Austausches und der Sichtbarkeit dient auch der vorliegende Newsletter – Sie finden darin etliche Berichte zum breiten Spektrum der Forschungs- und Publikationsaktivitäten von RCMC-Mitgliedern.

Beste Grüße und Wünsche für die vorlesungsfreie Zeit, Ihre

Irene Neverla

– Sprecherin des RCMC-Direktoriums –

 
1. Come and Meet:

* Internationale Jahrestagung „Situated in Translation“

ZEIT: 18.- 20. Mai 2017
ORT: Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK). Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg

Vom 18.-20. Mai 2017 findet die internationale Jahrestagung des Forschungsverbundes Übersetzen und Rahmen. Praktiken medialer Transformationen  unter dem Titel „Situated in Translation“ statt. Austragungsort ist in diesem Jahr die Hochschule für Bildende Künste (HFBK) Hamburg. Neben den Keynotes von Souleymane Bachir Diagne (Columbia University, New York) und William Uricchio (Utrecht University & MIT Game Lab) haben Ramsay Burt (Tanzwissenschaftler), Elisabeth El Refaie (Sprach- und Kommunikationswissenschaftlerin), Birgit Weyhe (freie Illustratorin und Comic-Zeichnerin), Tobias Ebbrecht-Hartmann (Filmwissenschaftler), Deniz Göktürk (Germanistin), Julia Lajta-Novak (anglistische Literaturwissenschafterin), Encarnacion Gutierrez Rodriguez (Soziologin), Martin Schäfer (Theaterwissenschaftler) und Kader Attia (Installationskünstler und Fotograf) Beiträge zugesagt. Das Rahmenprogramm umfasst eine Hafenrundfahrt mit Schwerpunkt Kolonialgeschichte. Save the date!

 
2. Good to know

* Editionssprojekt: Unterstützt vom Deutschen Rundfunkarchiv und der Historischen Kommission der ARD gibt das Hans-Bredow-Institut im Frühjahr 2017 eine CD heraus, die historische Rundfunktöne zum Thema Flucht und Vertreibung versammelt.

Die CD enthält 21 Ausschnitte aus Tondokumenten des deutschen Rundfunks der Jahre 1946 bis 1960, die Ankunft, Herkunft und Erlebnisse deutscher Flüchtlinge und Vertriebener behandelten. Die Aufnahmen sind in den Schallarchiven der ARD-Sendeanstalten und im Deutschen Rundfunkarchiv überliefert. Wir stellen sie auf der CD zusammen, um Aufklärung zu leisten über die historische Situation der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen im geteilten Deutschland nach 1945 und um Fragen nach Parallelen und Unterschieden zur Gegenwart aufzuwerfen. Die CD betritt Neuland, als sie erstmals Quellen zu einer Rundfunkgeschichte von Flucht und Vertreibung der Deutschen ediert. Überdies bezieht sie bislang unbekannte Töne aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR ein und ermöglicht so neue Einsichten in eine gemeinsame deutsche Nachkriegsgeschichte.
Die CD richtet sich an alle, die sich über die Geschichte der Vertriebenenintegration in Deutschland nach 1945 informieren und weiterbilden möchten. Sie richtet sich an alle, die über die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Lebenslagen von Flüchtlingen in Deutschland heute und vor 70 Jahren nachdenken möchten. Die CD kann speziell die historische Wissensvermittlung an Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen unterstützen. Sie gibt Journalistinnen und Journalisten Materialien an die Hand geben für die Berichtserstattung über aktuelle und historische Aspekte zur Flüchtlingsaufnahme in. Schließlich soll die CD, die bisher unveröffentlichtes Quellematerial kuratiert und wissenschaftlich kommentiert, neue zeit- und medienhistorische Forschungen anstoßen.
Die CD wird im Frühjahr 2017 erscheinen und den Titel „Flucht und Vertreibung im Rundfunk – Tondokumente aus den Jahren 1945 bis 1960“ tragen. Sie wird gegen Einsendung eines frankierten Rückumschlags beim Hans-Bredow-Institut bestellt oder selbst dort abgeholt

* Rückblick: „Praktiken medialer Transformationen. Übertragungen in und aus dem digitalen Raum“

Am 9. und 10. Dezember 2016 fand die Veranstaltung „Praktiken medialer Transformationen. Übertragungen in und aus dem digitalen Raumals Teil des Forschungsverbundes „Übersetzen und Rahmen. Praktiken medialer Transformationen“ an der Universität Hamburg statt. Organisiert wurde sie als „Nachwuchsforum“ von den Wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen des Forschungsverbundes Wiebke Vorrath (TP Benthien), Andreas Veits (TP Kuhn) und Johannes Schmid (TP Böger) organisiert. Sie befasste sich inhaltlich mit den ästhetischen und künstlerischen Wechselwirkungen zwischen analogen und digitalen Medienphänomenen des 21. Jahrhunderts.
Die geladenen internationalen Keynote-Speaker Erwin Feyersinger (Institut für Medienwissenschaften, Universität Tübingen), Hans-Joachim Backe (Center for Computer Games Research, IT University of Copenhagen) und Sebastian Deterding (Digital Creativity Hub, University of York) sprachen zu unterschiedlichen Wechselwirkungen analoger und digitaler Räume wie Motion Graphics, der Übersetzung von Tabletop- in digitale Spiele sowie den veränderten Nutzungsrahmen in der Medienlandschaft des 21. Jahrhunderts. 12 weitere Referent_innen verschiedener deutscher Universitäten stellten ihre Arbeiten unter anderem zu digitalen Bildkulturen und Internet-Memes, Fandom und Partizipation, wie auch (Selbst-)Inszenierung und Performativität in sozialen Medien und Internetforen vor. Die interdisziplinäre Tagung brachte Nachwuchsforscher_innen aus unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Fachrichtungen wie auch ca. 30 Gäste in regen Austausch mit den Keynote-Speakern und Teilprojektleiter_innen des Forschungsverbundes. Hierbei wurde unter anderem die Neuaushandlung der Rezeptionsrahmen durch die veränderte Rolle der „Prosumer“ sowie die zirkulären Übersetzungsprozesse zwischen und die Verschmelzung digitaler und analoger Räume diskutiert. Mehr dazu.

* Rezeptionsstudie: Du weißt gar nichts, Jon Schnee…

Seit ihrer Erstausstrahlung 2011 begeistert die vom US Pay-TV Sender HBO produzierte Serie Game of Thrones weltweit das Publikum und konnte bereits in mehr als 80 Länder exportiert werden. Bislang aber fehlte eine ethnografische Analyse, die sich der Serie von Seiten ihres Publikums nähert und dabei für die Rezeptionsforschung relevante Fragen beantwortet. Dem Erfolg des World Hobbit Project folgend, haben sich 40 Wissenschaftler weltweit zum Game of Thrones Research Project zusammengeschlossen und möchten mit Hilfe eines Online-Fragebogens die Meinung von Zuschauerinnen und Zuschauern der Serie erfragen. An dem Projekt beteiligten sich Mitglieder des RCMC und insbesondere das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung. Vertreter des deutschen Teams im Forschungsverbund sind Prof. Dr. Lars Schmeink und Felix Schröter (MA). Die Umfrage findet sich auf www.questeros.org; die Fragen können in weniger als 20 Minuten beantwortet werden. Die Forschung ist individuell finanziert und von HBO oder George R. R. Martin unabhängig.

Die Website ist gerade „live“ geschaltet worden. Das Projekt bittet interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer von Game of Thrones darum, den Fragebogen auszufüllen – dieser ist bislang aber nur auf Englisch vorhanden. Antworten können jedoch auch auf Deutsch abgegeben werden. Für Anfragen zum Projekt oder dem wissenschaftlichen Thema der Fantastikforschung stehen die Projektbeteiligten jederzeit zur Verfügung. Ansprechpartner für die Studie sind die beiden RCMC-Mitglieder Prof. Lars Schmeink und Felix Schröter. Auf Facebook gibt es dazu weitere Infos und Updates.

 

* Rückblick: Internationale Konferenz „Dance Future II. Claiming Contemporaneity“

Vom 26.-28. Januar 2017 fand auf Kampnagel in Hamburg die internationale Konferenz „Dance Future II. Claiming Contemporaneity“ statt. DANCE FUTURE setzt sich mit dem Konzept von Zeitgenossenschaft, seinen kultur- und kunstpolitischen und postkolonialen Implikationen sowie dem damit verbundenen Geschichtskonzept des Tanzes und der Tanzforschung auseinander. Ausgangspunkt war der weltweite Status des Tanztheaters Wuppertal als paradigmatische, historische, zeitgenössische, ästhetische Veränderungen initiierende und Desinteresse bis Widerstand hervorrufende Kunstform. Die zentrale Frage der Konferenz richtete sich auf globale ästhetische und kulturelle Übersetzungsprozesse zwischen Tanztheater und zeitgenössischem Tanz. In der Session „Translating via Media“ gab es vier Vorträge, die sich u.a. mit der Übersetzung von Sprache in Tanz (im choreographischen Prozess), der Übersetzung von Tanz in Sprache (Tanzkritik), der Rolle von Medien zum einen bei der Weitergabe der Stücke von Pina Bausch an neue Tänzer*innen und zum anderen im Kontext der Archivierung auseinandersetzen. Die Vortragenden hier waren: Hirohiko Soejima (Tokyo, Japan): Language and Choreography – The Case of Pina Bausch. Christina Thurner (Bern, Switzerland): How to re-see Things with Words.Dance Criticism as Translation. Lecture Performance by Stephan Brinkmann (Essen, Germany): From Body to Body. Translating Choreography. Marc Wagenbach (Den Haag, Netherlands): Don’t Look Back in Anger. Materialities of Loss.

Das Book of Abstracts mit allen weiteren Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

 

* Visiting Fellowship: RCMC-Mitglied Hans-Ulrich Wagner an der Macquarie University in Sydney, Australien

Dr. Hans-Ulrich Wagner, Leiter der Forschungsstelle Mediengeschichte am Hans-Bredow-Institut und an der Universität Hamburg, ist vom 28. Januar bis zum 18. Februar 2017 Visiting Fellow am Centre for Media History an der Macquarie University in Sydney, Australien. Sein Aufenthalt ist Teil der Arbeit im Forschernetzwerk „Transnational Media Histories“ in der Trilateral Strategic Partnership der Universität Hamburg mit der Fudan Universität in Shanghai und der Macquarie Universität.

Am 9. und 10. Februar 2017 findet in Sydney eine Konferenz zum Thema „Transnational Media Histories“ statt; Hans-Ulrich Wagners einleitendes Referat gilt dem Thema „Media, Memory and Migration. Exploring an emerging field of Transnational Media Histories“.

 

* Rückblick: Podiumsdiskussion „Algorithmic News in the 2016 US Election

Wie Google und Facebook die US-Wahl beeinflusst haben können, war Thema der Bucerius Lab Lunch Session #3 im Betahaus Hamburg am 19. Dezember 2016. Prof. Nick Diakopoulos, Fellow im Hans-Bredow-Institut, hat die Darstellung der beiden Spitzenkandidaten am Beispiel von Google untersucht. Er diskutierte die Rolle der großen Internetplattformen und Algorithmen im Wahlkampf 2016 gemeinsam mit Matthias Spielkamp, Bucerius Lab Fellow und Mitgründer von AlgorithmWatch. Nick Diakopoulos, Assistant Professor an der University of Maryland, war im Dezember Gastwissenschaftler am Hans-Bredow-Institut in dessen Postdoc-Kolleg Algorithmed Public Spheres, das von Dr. Cornelius Puschmann geleitet wird.

Informationen und die aufgezeichnete Diskussion sind online verfügbar.

 Aktuelle Veröffentlichungen und Neuerscheinungen:

* Buch: Handbuch Soziale Medien

Handbuch Soziale Medien, herausgegeben von Dr.Jan-Hinrik Schmidt und Dr. Monika Taddicken, erschienen im Springer-Verlag (2017), Dr. Jans-Hinrik Schmidt ist wissenschaftlicher Referent am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung; Prof. Dr. Monika Taddicken ist Professorin an der TU Braunschweig, und assoziiertes RCMC-Mitglied (vormals tätig am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der UHH tätig).

 

* Buch: „Medienkulturen des Dokumentarischen“

RCMC-Vorstandsmitglied Prof. Thomas Weber hat zusammen mit Dr. Carsten Heinze ein neues Buch veröffentlicht. Der Band analysiert dokumentarische Formen des Films, die in aktuellen Medienkulturen eine zunehmend wichtigere Rolle spielen und für die Kommunikation in modernen Gesellschaften maßgeblich verantwortlich sind. Durch neue Technologien und veränderte Formen der Produktion, Distribution und Rezeption sowie innovative ästhetische Konzepte kommt es zu einer Ausdifferenzierung der dokumentarischen Praktiken in ihren jeweiligen Medienkulturen, die nicht zuletzt auch das Verständnis dessen verändern, was unter dokumentarischen Filmen zu verstehen ist. Diese Entwicklungen werfen Fragen auf, auf die Autorinnen und Autoren aus der Medien- und Kulturwissenschaft, der Geschichtswissenschaft, der Kunstwissenschaft und der Soziologie in diesem Band Antworten geben. Weitere Informationen

Carsten Heinze/ Thomas Weber (Hrsg.): Medienkulturen des Dokumentarischen. Wiesbaden: Springer VS. 2017.  

 

* Sammelband: „Neue Vielfalt. Medienpluralität und -konkurrenz in historischer Perspektive

Gemeinsam mit Maria Löblich und Thomas Birkner haben die beiden RCMC-Mitglieder Alina Laura Tiews und Dr. Hans-Ulrich Wagner von der Forschungsstelle Mediengeschichte erfolgreich einen neuen Sammelband veröffentlicht, Dieser ist Band 10 in der Reihe „Öffentlichkeit und Geschichte“ im Herbert von Halem Verlag. Der Band dokumentiert die Beiträge der Jahrestagung der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der DGPuK 2015. Weiterführende Informationen.

Thomas Birkner / Maria Löblich / Alina Laura Tiews / Hans-Ulrich Wagner (Hrsg.): Neue Vielfalt. Medienpluralität und -konkurrenz in historischer Perspektive Öffentlichkeit und Geschichte. Band 10. Köln. Herbert von Halem Verlag. 2016.

 

* Sammelband: “Übersetzen und Rahmen. Praktiken medialer Transformationen“

Der Sammelband “Übersetzen und Rahmen. Praktiken medialer Transformationen“ ist im Februar im Wilhelm Fink Verlag erschienen. Herausgegeben wird es von den RCMC-Mitgliedern Claudia Benthien und Gabriele Klein. Der Sammelband geht auf die Jahrestagung des Forschungsverbundes im Jahre 2015 zurück. Die Beiträge der Mitglieder des Forschungsverbundes und der eingeladenen Kooperationspartner*innen  fokussieren Wahrnehmungs- und Aneignungsprozesse, die als Praktiken medialer Transformationen beschrieben und mittels der Konzepte »Übersetzung« und »Rahmung« gefasst werden. Der Band lotet diese Konzepte für kunst-, kultur- und sozialwissenschaftlich orientierte Medienforschungen aus. Am Beispiel von Comics, Tanz, Performance, Film, Fotografie, Literatur, Webserien und Kunstprojekten werden mediale Übersetzungs- und Rahmungsprozesse untersucht. Rahmen und Übersetzen werden als Praktiken beschrieben, die in einem performativen Wechselverhältnis zueinander stehen. Der interdisziplinäre Band versammelt philosophische, sozial-, kultur-, literatur- und medienwissenschaftliche sowie designtheoretische Beiträge. Der Band ist ab sofort im Buchhandel oder online erhältlich.

 

* Onlinepublikation: Studie „Mediennutzung von Menschen mit Behinderungen“

Menschen mit Behinderungen sind noch immer von vielen Medien-Angeboten ausgeschlossen und können nicht mitreden, wenn Freunde oder Kollegen über das Fernsehprogramm sprechen. Das ist eines der herausragenden Ergebnisse einer gemeinsamen Studie des Hans-Bredow-Instituts (Prof. Dr. Uwe Hasebrink / Dr. Sascha Hölig) und der TU Dortmund (Jun.-Prof. Ingo Bosse), die im Auftrag der  Medienanstalten (DLM) und der Aktion Mensch erstellt wurde und deren Langfassung jetzt online verfügbar ist. Erste Ergebnisse der großen standardisierten Befragung wurden bereits am 26. Oktober 2016 auf einem Panel der Münchner Medientage diskutiert. Die Studie belegt bundesweit erstmals, wie intensiv Menschen mit Behinderungen Medien nutzen und welches Marktpotenzial barrierefreie Angebote haben.

 

* Onlineveröffentlichung: 1945: Flüchtlinge in Norddeutschland

Bereits im November hat Alina Laura Tiews im NDR eine einen Beitrag zur Chronik „1945: Flüchtlinge in Norddeutschland” veröffentlicht. Ausschnitte aus historischen Rundfunksendungen zum Thema in dem Artikel kann man hier nachhören.

 

* Zeitschriftenpublikation: „Medien & Kommunikationswissenschaft 4/2016

Das Hans-Bredow-Institut hat im Nomos-Verlag die neueste Ausgabe der Zeitschrift “Medien & Kommunikationswissenschaft” publiziert. Enthalten sind darin Artikeln um die Themen „Journalismus studieren in der Krise“, zu einer „kommunikationswissenschaftlichen Forschungsethik“, mit Analysen darüber, „wie die Herkunft über das mediale Framing von Einwanderern entscheidet“ und über „Whistleblowing in deutschen und deutschschweizerischen Printmedien“ berichtet wird, sowie in der Reihe „Methodeninnovationen“ einem Aufsatz „zum Konstrukt Themenverdrossenheit und seiner Messung“. Zum Inhaltsverzeichnis.

 

* Zeitschriftenpublikation: „Ästhetik & Kommunikation 171/172

Am 13.12.2016 wurde in der C/O Galerie in Berlin die Ausgabe 171/172 der „Ästhetik & Kommunikation“ präsentiert, die im Rahmen des Teilprojekts „Keying als subversive Aneignungsstrategie“ des Forschungsverbunds Übersetzen und Rahmen. Praktiken medialer Transformationen herausgegeben wird. Rund 50 Gäste wurden von dem Chefkurator Felix Hoffmann begrüßt. Anschließend hielt Friedrich von Borries einen einführenden Vortrag darüber, inwiefern Strategien der Identitätserzeugung eine Entgegnung auf die Herausforderungen der Gegenwart sein könnten. Dabei ging er auf das Medium „Ästhetik & Kommunikation“ ein und die Hintergründe der Herausgabe der betreffenden Ausgabe. In der Podiumsdiskussion sprachen Ralf Schlüter (Stellvertretender Chefredakteur des art Magazins), Frank Taffelt (Psychoanalytiker und Künstler) sowie Stephan Porombka (Professor für Texttheorie und -gestaltung) miteinander. Moderiert wurde das Gespräch von Elisabeth von Haebler und Mara Recklies. Das zentrale Thema des Gesprächs war das Verhältnis von Terror, Angst und Identität sowie deren Thematisierung in den Künsten. Die Diskutierenden warfen dabei immer wieder die Frage auf, ob wir in der Welt, in der wir leben, überhaupt Angst haben müssen und besprachen künstlerische Bewältigungs- und Verarbeitungsstrategien von Angst. Auch die Gäste konnten sich in der folgenden Podiums-diskussion äußern. Mehr Infos zu der neuen Ausgabe gibt es hier.

 

* Artikel: „Journalismus unter den Bedingungen des Medienwandels

Vervielfältigung der Kanäle, Big Data und neue Formen der Publikumsbeteiligung, Online-Artikel von Dr. Wiebke Loosen für die Bundeszentrale für politische Bildung

 

* Artikel zu Studie: Nachrichtennutzung über soziale Medien im internationalen Vergleich

Ergebnisse des Reuters Institute Digital News Survey 2016 von Dr. Sascha Hölig und Prof. Uwe Hasebrink, erschienen in Media Perspektiven 11/2016.

 

* Working Paper: „ Structural Working Conditions of Journalism in Egypt, Kenya, Serbia and South Africa: Empirical Findings from Interviews with Journalists reporting on Democratisation Conflicts

Im Rahmen des EU-finanzierten internationalen Forschungsprojekts MeCoDEM (Media, Conflict and Democratisation) erstellten Dr. Judith Lohner, Prof. Dr. Irene Neverla und Sandra Banjac M.A. ein Working Paper zu Arbeitsbedingungen von Journalisten in Ländern mit ausgeprägten Demokratisierungskonflikten. Dieses und weitere Working Papers aus dem MeCoDEM-Projekt finden sich hier.

  1. People at the RCMC:

Ein Wechsel im RCMC-Direktorium steht an: Zum 1.4.2017 übernimmt Prof. Dr. Michel Clement (Fakultät BW) die Aufgabe des RCMC-Sprechers. Prof. Dr. Irene Neverla, die diese Aufgabe seit 2009 ausübte, bleibt noch bis Ende September 2017 Mitglied des RCMC-Vorstandes. Stellvertretende Sprecher sind weiterhin Prof. Dr. Thomas Weber (Fakultät GW) und Prof. Dr. Uwe Hasebrink (HBI).

Wir freuen uns, neue Mitglieder am RCMC willkommen zu heißen:

Dr. Alexa Burmester, WiSo-Fakultät, Institut für Marketing

Prof. Chris Biemann, Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften, Institut für Informatik

Florian Hohmann M.A., WiSo-Fakultät, Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften

Prof. Katharina Kleinen- von Königslow, WiSo-Fakultät, Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaften

Dr. Cornelia Lund, WiSo-Fakultät, Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften

Prof. Lars Schmeink (assoziiert), Institut für Kultur- und Medienmanagement, Medienwissenschaften

Iris Westermann M.A., WiSo-Fakultät, Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften

Informationen für den Newsletter bitte an:

RCMC@uni-hamburg.de

 

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