Newsletter des Research Center Media and Communication (RCMC) vom Mai 2015

RCMC Newsletter Juli 2016

Editorial

Liebe RCMC-Mitglieder, liebe interessierte Leserinnen und Leser,

Liebe RCMC-Mitglieder, liebe Freunde und Förderer des RCMC,

wie immer jeweils zu Beginn und Ende des Semesters hier der neue Newsletter mit Berichten und Ankündigungen aus dem RCMC. Hier nur zwei Ereignisse, die im Newsletter näher beschrieben werden.

„Kommunikative Figurationen” – ein neuer Begriff und damit ein theoretisches und empirisches Konzept zur Analyse der Mediengesellschaft ist Thema und Titel eines jüngst der DFG vorgelegten Verbundantrages für einen Sonderforschungsbereich bzw. Transregio. Mehrere RCMC-Mitglieder haben in Zusammenarbeit mit Bremer Kollegen diesen Antrag gestellt.

„Lügenpresse” – das provokative Schlagwort einer populistischen Medienkritik – ist Thema einer öffentlichen Ringvorlesung an der UHH im Winter 2016/17.  Wissenschaftler_innen und prominente Journalisten, wie Giovanni di Lorenzo, Jakob Augstein und Heribert Prantl, werden hierzu Vorträge halten.

Dies und einiges mehr zu den anregenden Aktivitäten der Kommunikations- und Medienforschung von RCMC-Mitgliedern können Sie gleich weiterlesen. Wir wünschen eine schöne, erholsame und produktive Sommerzeit,

Ihre

Irene Neverla

– Sprecherin des RCMC-Direktoriums –

1. Come and Meet:

* Ringvorlesung: „Lügenpresse” – Medienkritik als politischer Breitensport. Kritische Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis. (Aus der Reihe „Augstein Lectures”).

Leitung: Prof. Dr. Volker Lilienthal und Prof. Dr. Irene Neverla

ZEIT: jeden Montag, 17.10.2016 – 30.01.2017, 18:15-19:45 Uhr.

ORT: Edmund-Siemers-Allee 1 im Ostflügel, Raum 221 (nur am 24.10.16 im Hauptgebäude von ESA 1, Hörsaal A)

Der Kampfbegriff „Lügenpresse” markiert seit einigen Jahren das Extrem eines Vertrauensverlusts, dem der Journalismus in Deutschland unterliegt. Den Medien wird von vielen nicht mehr zugetraut, die Bürger wahrheitsgetreu zu informieren. Den Journalisten wird unterstellt, heikle Informationen zu unterschlagen und willfährige Sprachrohre der Regierenden zu sein. Unter Verdacht steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk ebenso wie die privatwirtschaftliche Presse. Diese Art von „Medienkritik” hat sich zu einem politischen Breitensport entwickelt – ob in Form affektgesteuerter Leserkommentare, oder in Blogs und in Social Media. Die Metapher von der „Lügenpresse“ irritiert und provoziert, und fordert heraus zu Klarstellungen über das Mediensystem und den Journalismus, ebenso wie zu Reflexionen über die gesellschaftlichen Hintergründe solcher Radikalisierungen. In dieser Ringvorlesung sollen die Ursachen für die radikale Glaubwürdigkeitskrise des Journalismus erforscht werden, um Antworten zu finden, wie die Akzeptanz des Journalismus als Institution gesellschaftlicher Selbstreflexion und als kritische Instanz in einer freien Gesellschaft zu retten ist. Diese Ringvorlesung ist zugleich Auftakt zur Reihe der „Augstein Lectures”.

Vortragende (in chronologischer Reihe): Irene Neverla (UHH), Giovanni di Lorenzo (DIE ZEIT, Hamburg), Maria Löblich (FU Berlin), Klaus Brinkbäumer (Der Spiegel, Hamburg), Norbert Schneider (Berlin), Carsten Reinemann (LMU München), Jakob Augstein (Freitag, Berlin), Kai Gniffke (ARD, Aktuell, Hamburg), Michael Brüggemann (UHH), Martin Hoffmann (European Centre for Press and Media Freedom, Leipzig), Katharina von Kleinen-Königslöw (UHH), Tobias Gostomzyk (TU Dortmund), Uwe Krüger (Uni Leipzig), Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung, München).

Termine und weitere Informationen

 

* Tagung „Körperbilder – Körperpraktiken“

ZEIT:      28.-30. September 2016

ORT:      Gästehaus der Universität Hamburg

Die Tagung mit dem Haupttitel „Körperbilder – Körperpraktiken” wird am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft veranstaltet. Sie befasst sich mit visuellen Repräsentationen von Körperbildern und Körperpraktiken, die in mediatisierten Lebenswelten und Alltagspraktiken zum Ausdruck kommen, und damit Identitätskonstruktionen, vor allem Geschlechteridentitäten, (re-)produzieren und auch modifizieren. Themenfelder sind Körperoptimierung und -disziplinierung, visuelle Inklusion und Exklusion, Visibilität und Vulnerabilität von Körperbildern, aber auch Protestformen mittels mediatisierter Körperpraktiken.

Den Keynote-Vortrag wird Rosalind Gill, Professorin an der City University London für kulturelle und soziale Analyse, halten. Sie ist bekannt für ihre Forschungen über Gender und Medien, kulturelle und kreative Arbeit und mediatisierte Intimität.

Tagungsorganisation: Prof. Dr. Irene Neverla und Dr. Monika Pater, beide Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft, in Zusammenarbeit mit den Fachgruppen Visuelle Kommunikation sowie Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK).

Weitere Informationen sind auf der Webseite zu finden. Die Anmeldung für die Tagung ist bis 5. September 2016 möglich. Fragen zur Veranstaltung richten Sie bitte via Mail an koerperbilder@uni-hamburg.de.

 

* Save the Date! RCMC Mitgliederversammung 2016

Die jährliche Mitgliederversammlung des RCMC, findet – so hat es sich eingespielt – im November statt. Bitte Termin schon notieren: Donnerstag 17. November 2016, ab 18 Uhr. Eine förmliche Einladung folgt zu Beginn des Semesters. Der Mitgliederversammlung folgt ein informelles Netzwerk-Treffen, zu dem auch Nicht-Mitglieder eingeladen sind.

2. Good to know

* Neuer Forschungsschwerpunkt des RCMC

Die Arbeitsgruppe im Schwerpunktbereich „Mediale Praktiken des Dokumentarischen“ befasst sich mit Filmen, Tonaufnahmen, Videos, Fotografien aber auch Comics, Textdokumenten, Fotografien, Theaterstücken usw. mit dokumentarischem Charakter. Dabei spielen ganz unterschiedliche Fragestellungen eine Rolle, wie zum Beispiel:

  • Wo und in welcher Weise lassen sich dokumentarische Medien finden (Archive, Datenbanken usw.)?
  • Wie konstruieren dokumentarische Medien durch die Praktiken medialer Transformation ihres Ausgangsmaterials komplexe Bedeutung?
  • Welche Rolle spielen unterschiedliche mediale Milieus bei der Bearbeitung von dokumentarischen Medien?
  • In welcher Weise erklären Theorien des Dokumentarischen seine kulturelle Bedeutung?
  • Wie können dokumentarische Medien als Quelle von Alltags-, Sozial- und Kulturgeschichte für verschiedene Disziplinen erschlossen werden?
  • Wie wird in populären dokumentarischen Medien (im Sinne einer Public History) Geschichte vermittelt?
  • Welche Bedeutung haben dokumentarische Medien für Konstruktion von kultureller Erinnerung?
  • Welche Legitimationsstrategien (Glaubwürdigkeitskriterien) setzen dokumentarische Medien ein, um das von ihnen generierte Wissen zu plausibilisieren?

Die Gruppe diskutiert über die Zugänge zum Material selbst, Fragen der methodischen Erschließung dokumentarischer Medien wie auch der theoretischen Fundierung von Projekten zu dokumentarischen Medien.

Kontakt: Prof. Dr. Thomas Weber, thomas.weber@uni-hamburg.de

 

* Forschungsprojekt: Transforming Communications”

Zu den Zielen, die sich das RCMC bei seiner Gründung gesetzt hat, gehört auch die interdisziplinäre Verbundforschung. In den vergangenen Jahren haben einige RCMC-Mitglieder zusammen mit Kolleg/inn/en der Universität Bremen einen Antrag auf Einrichtung eines Sonderforschungsbereichs/Transregio entwickelt. Der Antrag wurde im Mai bei der DFG eingereicht, im September findet in Bremen die Begehung durch die Gutachtergruppe statt. Unter dem Titel „Transforming Communications” soll untersucht werden, wie sich die tiefgreifende Mediatisierung auf die Konstruktion verschiedener sozialer Domänen auswirkt. Soziale Domänen werden dabei als kommunikative Figurationen analysiert; mit diesem gemeinsamen Konzept wird es möglich sein, ganz unterschiedliche Domänen im Hinblick darauf zu untersuchen, wie sie kommunikativ konstruiert werden. Das Vorhaben umfasst insgesamt 15 Projekte an den beiden Standorten Bremen und Hamburg (siehe www.kommunikative-figurationen.de).

Beteiligte RCMC-Mitglieder sind: Michael Brüggemann, Uwe Hasebrink, Rudolf Kammerl, Gertraud Koch, Claudia Lampert, Wiebke Loosen, Wolfgang Schulz und Hans-Ulrich Wagner.

 

* Internationale Konferenz: 24th World Congress of Political Science der International Political Science Association (IPSA)

ZEIT: 23.7.-28.7.2016

ORT: Poznan, Polen

Prof. Dr. Irene Neverla, Dr. Judith Lohner und Sandra Banjac, M.A., werden mit dem Vortrag “Between nostalgia and ‚bitter-sweet reality‘? The autocratic past as reference point of journalists in transitional societies” Ergebnisse aus dem MeCoDEM-Projekt präsentieren.

Panelbeschreibung und Vortragsabstract 

Mehr Informationen zur Tagung

 

* Internationale Konferenz: International Association for Media and Communication Research (IAMCR)

ZEIT: 27.7.-31.7.2016

ORT: Leicester, UK

Prof. Dr. Irene Neverla, Dr. Judith Lohner und Sandra Banjac, M.A., werden mit dem Vortrag “Between nostalgia and ‚bitter-sweet reality‘? The autocratic past as reference point of journalists in transitional societies” Ergebnisse aus dem MeCoDEM-Projekt präsentieren.

Mehr Informationen zur Tagung

 

* Rückblick: ICA Young Scholars Preconference „Communicating the Power of Visuals“

Medienbildern werden bestimmte Charakteristika zugeschrieben, die Visuelle Kommunikation besonders einflussreich machen können: So werden Bilder z. B. ganzheitlich wahrgenommen und aufgrund der suggerierten Augenzeugenschaft wenig hinterfragt. Damit gehen aber auch Herausforderungen einher, die beim Entwickeln und Kommunizieren von Visuellen Kommunikationsforschungsprojekten beachtet werden müssen. Gerade Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich in ihren ersten umfangreichen Forschungsprojekten mit Visueller Kommunikation beschäftigen, sind dabei auf eine entsprechende Expertise in ihrem Fach angewiesen. Da sie aber über verschiedene kommunikationswissenschaftliche Subdisziplinen (z. B. Politische Kommunikation oder Gesundheitskommunikation) verteilt sind, werden Synergiepotenziale häufig nicht genutzt.

Am 9. Juni 2016 fand deshalb im Rahmen der Jahrestagung der International Communication Association (ICA) die ICA Young Scholars Preconference „Communicating the Power of Visuals“ in Fukuoka (Japan) statt. Die eintägige Veranstaltung an der Kyushu Sangyo University brachte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen mit internationalen Expertinnen und Experten auf dem Gebiet der Visuellen Kommunikationsforschung zusammen.

Die Preconference wurde von Michael Grimm (Hans-Bredow-Institut), Allison Kwesell (International Christian University, Tokyo, Japan), Akira Sano (Kyushu Sangyo University, Fukuoka, Japan) und Giorgia Aiello (University of Leeds, UK) organisiert und vom Hans-Bredow-Institut unterstützt. Es war nach der sehr erfolgreichen ICA Young Scholars Preconference on Visual Methods in Puerto Rico im letzten Jahr bereits die zweite Veranstaltung der ICA für den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Visuellen Kommunikationsforschung.

Weiterführende Informationen gibt es auf der Preconference-Website: http://www.visualcommunicationstudies.net/

 

* Rückblick: Prof. Griffin-Foley als Visiting Fellow an der Forschungsstelle      Mediengeschichte

Prof. Dr. Bridget Griffin-Foley war vom 22. Mai bis 12. Juni 2016 Visiting Fellow an der Forschungsstelle Mediengeschichte. Die Einladung der australischen Wissenschaftlerin und Direktorin des Centre for Media History an der Macquarie University in Sydney erfolgte im Rahmen des vom RCMC-Mitglied Hans-Ulrich Wagner geleiteten Forschungsprojektes „Transnational Media Histories“, einem Projekt der Trilateral Strategic Partnership an der Universität Hamburg. Prof Griffin-Foley hielt am 26. Mai die Keynote zu „Entanglements across the Pacific: Franklin D. Roosevelt’s Fireside Chats in Australia“ auf dem EMHIS („Entangled Media Histories“)-Forum VI in Cascais, Portugal. In Hamburg stellte sie am 31. Mai ihre Studie zu „Children and Australian Broadcasting“ im Rahmen des FFF-Colloquiums am Institut für Kommunikation vor. Daneben besuchte sie Seminarveranstaltungen und präsentierte am 1. Juni den australischen Dokumentarfilm „Mabo: Life of an Island Man“ im Rahmen der Vorlesungsreihe „Das ist Film!“.

 

* Rückblick: Forschungsaufenthalt von Mike Nugent, PhD, an der Forschungsstelle Mediengeschichte

Mike Nugent, Doktorand an der Macquarie University in Sydney, war im Mai/Juni zu Gast an der Forschungsstelle Mediengeschichte. Die Einladung des australischen PhD-Kandidaten war Teil des regelmäßigen Austauschprogramms im Forschungsprojekt „Transnational Media Histories“, einem Projekt der Trilateral Strategic Partnership an der Universität Hamburg. Mike Nugent stellte sein Promotionsvorhaben „Video Cassette Revolution: The VCR in Australia, Germany, Russia, USA“ am 24. Mai vor.

 

* Rückblick: Vortrag „Sound and the Memory of World War II. How to explore the soundscape in Germany“

Dr. Hans-Ulrich Wagner hat vom 10. bis 11. Juni 2016 an einem Workshop zum Thema „Sound and the Memory of World War II in Europe and Asia“ an der Aarhus University teilgenommen. Wissenschaftler_innen aus Dänemark, Großbritannien, Deutschland, Japan und China referierten; Hans-Ulrich Wagner stellte Tondokumente der Kriegszeit vor und diskutierte verschiedene Analyse-Ansätze der Sound History.

 

 

Aktuelle Veröffentlichungen und Neuerscheinungen:

* Bucherscheinung: Protest Cultures. A Companion.

Ed. by Kathrin Fahlenbrach, Martin Klimke, Joachim Scharloth, Oxford/New York 2016: Berghahn Books

Today, protest is not only articulated by social movements or political groups, but also by grassroots initiatives, single citizens, or artists. Public protest actions are showcasing dissent and claiming a change of the rules, habits or values of society. Expressive forms of protest have also turned into integral parts of popular culture: The media, fashion and advertising industries regularly absorb new expressions and symbolic signs used by protest actors. As a result, protest cultures influence the habitus and lifestyle in a society.

Whereas the cultural dimension of protest has been widely neglected in the research of social movements, this companion widens the perspective to protest phenomena beyond political and sociological aspects. It introduces relevant theoretical and methodological accounts for the analysis of different areas of protest cultures – both concerning protest actors and their cultural effects in society. This is accompanied by single case studies, demonstrating relevant historical phenomena of protest cultures.

Weitere Informationen

 

* Beitrag: „Nachrichtennutzung im Wandel. Technische Zugänge, inhaltliche Interessen und Nutzungsformen im internationalen Vergleich.“

Fernsehen in Deutschland – Programmforschung und Programmdiskurs, hrsg. von den Medienanstalten, u. a. mit einem Artikel von Sascha Hölig und Uwe Hasebrink zur Nachrichtennutzung im Wandel,

Konvergente Werbeformen stehen im Mittelpunkt des Programmberichts 2015. Neue Wettbewerber, interaktive Formate und zusätzliche Verbreitungswege führen zu neuer Vielfalt im Werbebereich. Die Programmanalyse der acht reichweitenstärksten Fernsehvollprogramme, deren zentrale Befunde vorgestellt werden, behandelt das Thema Werbung mit Blick auf die Einbettung in das redaktionelle Gesamtangebot.

Im Kapitel „Streitpunkte – Standpunkte“ stellen Produzenten, Vermarkter und Vertreter von Multi-Channel-Networks ihre Sicht der Dinge dar. Welche Auswirkungen etwa haben maßkonfektionierte und unmittelbar ins Programm integrierte Vermarktungsformen auf Medieninhalte und ihre Produktion? Wie funktioniert Product-Placement in Videoportalen? Welche Werbebotschaften erreichen die Generation YouTube? Und schließlich: Wie kann sich moderne Regulierungspraxis auf die neuen Entwicklungen einstellen? Fragen wie diese werden anregend diskutiert und sollen zur Debatte einladen.

Hölig, S.; Hasebrink, U. (2016): Nachrichtennutzung im Wandel. Technische Zugänge, inhaltliche Interessen und Nutzungsformen im internationalen Vergleich. In: die Medienanstalten (Hrsg.), Programmbericht 2015. Fernsehen in Deutschland. Programmforschung und Programmdiskurs. Berlin: Vistas, S. 105-126.

Programmbericht zum Download

Weitere Informationen

 

* Beitrag: „Geschichte der Privatisierung des Rundfunks in Hamburg“

Dr. Hans-Ulrich Wagner und Kirstin Hammann veröffentlichten im Rahmen eines Arbeitsprojekts zur Privatisierung des Rundfunks in Hamburg und in den norddeutschen Bundesländern ein Interview mit Dr. Helmut Haeckel, dem ersten Direktor der Hamburgischen Anstalt für neue Medien. Das an der Forschungsstelle Mediengeschichte geführte Gespräch ist zusammen mit ausgewählten Dokumenten als „Nordwestdeutsches Heft zur Rundfunkgeschichte“ online erschienen.

Wagner, Hans-Ulrich; Hammann, Kirstin (Hrsg.) (2016): Zeitzeugen der Hamburger Mediengeschichte. Dr. Helmut Haeckel über das Hamburgische Mediengesetz und die Arbeit der Hamburgischen Anstalt für neue Medien (HAM). Hamburg: Verlag Hans-Bredow-Institut 2016 (= Nordwestdeutsche Hefte zur Rundfunkgeschichte; 9).

Weitere Informationen

 

* Beitrag: “Changing Forms of Cross-Media News Use in Western Europe and Beyond”

“Changing Forms of Cross-Media News Use in Western Europe and Beyond”, verfasst von Sascha Hölig, R. K. Nielsen & K. C. Schrøder. In: J. L. Jensen, M. Mortensen, J. Ørmen (eds.), News across Media – the Production and Consumption of News in a Cross-Media Perspective. Routledge, p. 102-122.

Weitere Informationen

 

* Beitrag: “Vertrieben, geflohen – angekommen?”

Das Thema Flucht und Vertreibung im Geschichts- und Politikunterricht, u.a. mit einem Artikel von Alina Laura Tiews, erscheint im Juli 2016 in der Reihe Wochenschau Wissenschaft im Wochenschau Verlag.

Weitere Informationen

 

* Beitrag: “Social Participation in Online News Usage in Europe and  its Underlying Causes: Individual vs. Structural Factors”

Warum Social Media User in Südeuropa aktiver sind als im Norden und was dies mit Vertrauen in das Mediensystem zu tun hat, erläutert Dr. Sascha Hölig im European Journal of Communication, published online before print

Hölig, Sascha (2016): Social Participation in Online News Usage in Europe and its Underlying Causes: Individual vs. Structural Factors. In: European Journal of Communication.

European countries show greatly differing patterns of active participation in their news usage, such as sharing, liking or commenting on articles. While there are many more Internet users actively participating in southern Europe, the population with online access in central and northern Europe is rather restrained. The reasons for these differences cannot be found in the individual characteristics of age, formal education or news interest. Rather, the lack of performance of traditional media institutions may encourage citizens to participate actively. The unfulfilled tasks and functions of the media seem to be compensated in this way. Additionally, an online population that is characterized by early adopters, as is the case in countries with low Internet penetration rates, is significantly more active than a more heterogeneous online population in countries with a higher penetration rate.

Weitere Informationen

3. Graduate School Media and Communication:

* During her current sabbatical, Kathrin Fahlenbrach is appointed in June and July 2016 as a fellow at „Cinepoetics. Center for Advanced Film Studies“ at the Freie Universität Berlin (directed by Hermann Kappelhoff and Michael Wedel). The scholarly exchange during her
fellowship focuses on metaphors in film and other moving images.

Weitere Informationen

Informationen für den Newsletter bitte an:

RCMC@uni-hamburg.de

 

Print Friendly, PDF & Email