Newsletter des Research Center Media and Communication (RCMC) vom Mai 2015

RCMC Newsletter April 2016

Editorial

Liebe RCMC-Mitglieder, liebe interessierte Leserinnen und Leser,

Der RCMC Newsletter gibt wieder einen Einblick in das Spektrum der medien- und kommunikationsbezogenen Forschungsaktivitäten an der UHH. Stark vertreten sind diesmal die Fakultäten Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften und Erziehungswissenschaft sowie das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung.

Zwei Hinweise: Save the date am 29. Juni 2016, späterer Nachmittag. Denn für diesen Termin ist ein RCMC-Sommertreffen geplant, be dem RCMC-Mitglieder und an RCMC-Interessierte Gelegenheit zur Vernetzung haben werden. Mehr dazu demnächst per Mail und auf unserer Website www.rcmc-hamburg.de.  Zweitens ein herzliches Willkommen von vier neuen Mitgliedern (siehe dazu die einschlägige Spalte im Newsletter), verbunden mit dem Hinweis, dass das RCMC nicht nur Professor*innen versammelt, sondern vielmehr Forschenden auf allen Rängen offen steht. Als Voraussetzung gilt ein abgeschlossenes Studium, sowie eine Forschungstätigkeit an der Universität Hamburg mit Bezug zu Medien und Kommunikation. Für Bewerbungen genügt eine Mail an das Direktorium unter rcmc@uni-hamburg.de mit Lebenslauf und Angaben zur Forschungs- und Publikationstätigkeit.

Wir wünschen allen RCMC-Mitgliedern ein sonniges und erfolgreiches Sommersemester!

Ihre

Irene Neverla, im Namen des Direktoriums

1. Come and Meet:

* Ringvorlesung „Flucht-Geschichte(n): kulturhistorische Perspektiven auf ein aktuelles Phänomen“

ZEIT: jeden Dienstag von 5. April – 5. Juli 2016, 18 – 20 Uhr
ORT: ESA M, Hörsaal

Prof. Dr. Silke Segler-Messner, Probedekanin für Studium und Lehre der Fakultät für Geisteswissenschaften, hält im kommenden Sommersemester eine Ringvorlesung zum Thema Flucht. Ziel der Vorlesungsreihe ist es, Flucht-Geschichte(n) in einer kulturhistorischen Perspektivierung zu beleuchten, um für die historischen und anthropologischen Dimensionen von Vertreibung und Exil zu sensibilisieren. Allein in diesem Jahr werden ca. eine Million Flüchtlinge in Deutschland erwartet, während sich weltweit ungefähr 60 Millionen Menschen auf der Flucht befinden. Die Ursachen für die Entscheidung von Frauen und Männern, ihre Heimstätten aufzugeben und gemeinsam in anderen Ländern Zuflucht zu suchen, sind vielfältig, in der Mehrzahl der Fälle sind es jedoch Vertreibung, Gewalt und (Bürger-)Kriege.

Die Auseinandersetzung mit diesen Themen bedeutet, Konzepte wie Identität und Alterität zu befragen – Begriffe, die in allen geisteswissenschaftlichen Disziplinen eine wichtige Rolle spielen, aber unterschiedliche Schwerpunkte und Akzentuierungen erfahren. Gerade diese Vielfalt von Perspektiven und Fachkulturen ist besonders dazu geeignet, Flucht-Geschichte(n) als Teil unseres Selbstverständnisses erlebbar zu machen.
Am 31. Mai hält RCMC-Mitglied Prof. Dr. Astrid Böger im Rahmen der Ringvorlesung einen Vortrag zum Thema „Ohne Worte. Migration als universelle Fremdheitserfahrung in Shaun Tans THE ARRIVAL“. Weitere Informationen

 

* Games Ringvorlesung “ HERE | THERE “ Grenzerfahrungen zwischen realen und virtuellen Welten

ZEIT: Dienstags, 18.30–20 Uhr, 12. April–28. Juni 2016
ORT: Forum Finkenau, Mediencampus Finkenau 35, 22081 Hamburg

Das RCMC veranstaltet in Kooperation mit der Universität Hamburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg eine Games Ringvorlesung im Sommersemester 2016. Darin widmen sich verschiedenste Gastvortrage unterschiedlichen Fragen: Welche Formen der Welterfahrung ermöglichen digitale Spiele heute? Welchen Stellenwert hat Worldbuilding in der Entwicklung von Spielen? Und wo verlaufen die Grenzen zwischen ‚realer‘ und ‚virtueller‘ Welt? Die Ringvorlesung „HERE | THERE“ fragt nach (Grenz-)Erfahrungen in und zwischen realen und virtuellen Welten und richtet sich an Studierende der Hamburger Hochschulen sowie außeruniversitäre Zuhörer_innen und die weitere Hamburger Öffentlichkeit.Die Vorlesungsreihe ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen

 

* Internationale Konferenz „New Speakers in a Multilingual Europe“

ZEIT: 12.-14. Mai 2016
ORT: Universität Hamburg

Anfang Mai 2016 findet an der UHH die Jahrestagung 2016 des europäischen COST-Netzwerks „New Speakers in a Multilingual Europe“ statt. Das vom EU-Forschungsinstrument COST geförderte Netzwerk (Laufzeit 2013-2017) bringt ca. 50 ForscherInnen aus ganz Europa im Gebiet der soziolinguistischen Mehrsprachigkeitsforschung zusammen.
Die Konferenz umfasst einen Plenarvortrag von Professorin Aneta Pavlenko (Temple University), eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „New speakers at the multilingual University“ sowie mehrere Workshops und Sektionsvorträge. Aktuelle Hamburger Forschung aus dem KNU-Verbundprojekt „Mehrsprachigkeit als Ressource der Nachhaltigen Universität“ wird in einer eigenen Sektion vorgestellt werden. Die Konferenz ist für interessiertes Publikum zugänglich, Registrierung erforderlich.
Für die lokale Organisation zeichnet sich RCMC-Mitglied Jannis Androutsopoulos unter Mitwirkung von Margarita Giannoutsou verantwortlich (Fachbereich SLM I, Institut für Germanistik & Institut für Medien und Kommunikation). Weitere Informationen/Facebook

 

* Vortrag „Trends in der Berichterstattung von Politik und Regierung: Analyse der Homogenität /Vielfalt im framing von Nachrichten in der chilenischen Presse“

ZEIT: 6. Juli  2016, 16 Uhr
ORT: AP 1, 20146 Hamburg

Anfang Juli wird Prof. Mariá Elena Gronemeyer (Pontificia Universidad Catolica de Chile) am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft zu Gast sein. Sie wird dabei ihre methodischen Überlegungen und Ergebnisse ihres aktuellen Forschungsprojektes vorstellen und diskutieren. Das Projekt „Tendencias en la cobertura periodística de política y gobierno “ befasst sich mit der Vielfalt oder Homogenität von Framing in der chilenischen Presse. Vor allem die Methode des Projektes wird Gronemeyer bei der Veranstaltung in Hamburg diskutieren. Mehr Informationen zu der Veranstaltung finden Sie zeitnah auf der Homepage des Instituts für Journalistik.

 

* Veranstaltung: Anglistentag 2016

ZEIT: 21.-24. September 2016

Gemeinsam mit Prof. Lucia Krämer (Passau) organisiert RCMC-Mitglied Monika Pietrzak-Franger die Sektion „Mash-ups“, die während des diesjährigen, von der Universität Hamburg ausgerichteten, Anglistentages stattfinden wird. Sechs Papers widmen sich der Ästhetik, Ökonomie und Politik wie auch den didaktischen Potenzialen dieser medialen Form, die in unserer Kultur zunehmend präsent wird. Weitere Informationen

 

* Tagung „Körperbilder – Körperpraktiken“

ZEIT:      28.-30. September 2016
ORT:      Gästehaus der Universität Hamburg

Die Tagung mit dem Titel Körperbilder – Körperpraktiken. Visuelle Repräsentationen, Regulationen und Aneignungen vergeschlechtlichter Körper und Identitäten in Medienkulturen wird am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft veranstaltet. Sie befasst sich mit Körperbildern und Körperpraktiken, die in mediatisierten Lebenswelten und Alltagspraktiken durch visuelle Repräsentationen zum Ausdruck kommen, und damit Identitätskonstruktionen, vor allem Geschlechteridentitäten, (re-)produzieren und auch modifizieren. Themenfelder sind Körperoptimierung und -disziplinierung, visuelle Inklusion und Exklusion, Visibilität und Vulnerabilität von Körperbildern, aber auch Protestformen mittels mediatisierter Körperpraktiken.

Die Tagung wird organisiert von den RCMC-Mitgliedern Prof. Dr. Irene Neverla und Dr. Monika Pater, in Zusammenarbeit mit den Fachgruppen Visuelle Kommunikation sowie Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK). Abstracts für (Einzel-)Vorträge, Panels oder Poster (insbesondere für gelungene BA- oder MA-Arbeiten) werden bis zum 30. April 2016 entgegengenommen. Weitere Informationen sind dem Call for Papers zu entnehmen.

 

2. Good to know

* Forschungsprojekt: „Ankunft im Radio. Flucht und Vertreibung in west- und ostdeutschen Hörfunkprogrammen 1945-1961“

Von August 2015 bis Dezember 2017 bearbeitet RCMC-Mitglied Alina Laura Tiews an der Forschungsstelle Mediengeschichte das Forschungsprojekt „Ankunft im Radio. Flucht und Vertreibung in west- und ostdeutschen Hörfunkprogrammen 1945-1961“. Das von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderte Forschungsprojekt hat das Ziel, eine ereignisgeschichtliche Studie zu den Folgen von Flucht und Vertreibung der Deutschen aus dem östlichen Europa in der deutsch-deutschen Nachkriegszeit nach 1945 vorzulegen, indem es einen hierbei bislang unerforschten Akteur in den Mittelpunkt rückt: den Hörfunk. Was trugen Radiosendungen zum gesellschaftlichen Gespräch über „Flucht und Vertreibung“ nach dem Zweiten Weltkrieg bei? Diese Leitfrage des Projekts gewinnt nicht zuletzt angesichts neuer Migrationsbewegungen in Europa und medialer Berichtserstattung darüber eine besondere Bedeutung. Weitere Informationen

 

* Projekt: „Herausforderungen in der Grundschule digital begegnen“

Die von RCMC-Mitglied Prof. Dr. Rudolf Kammerl koordinierte Forschergruppe mit Prof. Krauthausen, Prof. Krieger und Prof. Michalik, hat eine Finanzierungszusage von der Dt. Telekom Stiftung erhalten. Das Projekt mit dem Titel „Herausforderungen in der Grundschule digital begegnen“ wird drei Jahre mit 320.000 EUR gefördert.

 

* Rückblick: Auszeichnung für Habilitationsschrift „Spectres of Syphilis“

Monika Pietrzak-Franger, seit 2014 Vertretungsprofessorin am Institut für Anglistik und Amerikanistik an der Universität Hamburg, wurde mit dem renommierten Britcult Award der Deutschen Gesellschaft für das Studium britischer Kulturen ausgezeichnet. Den mit 1.000 Euro dotierten Preis erhielt Frau Pietrzak-Franger für ihre Habilitationsschrift mit dem Titel „Spectres of Syphilis: Medicine, Knowledge and the Spectacle of Victorian(In)Visibility?“ Der Britcult Award wird alle zwei Jahre für herausragende Qualifizierungsarbeiten vergeben. Weitere Informationen

 

* Rückblick: Vortrag „Grenzgängerin zwischen Fakten und Fiktion bei der Inszenierung virtueller Figuren am Beispiel von Online-Omi Renate Bergmann“

Prof. Dr. Joan Bleicher hat von 5. bis 6. Februar 2016 an dem interdisziplinären Symposium zum „Diskurs der Daten“ teilgenommen und einen Vortrag zum Thema „Grenzgängerin zwischen Fakten und Fiktion bei der Inszenierung virtueller Figuren am Beispiel von Online-Omi Renate Bergmann“ gehalten. Ziel des gesamten Symposiums war es, Chancen und Risiken der Erzeugung und Verwendung digitaler Massendaten zu beleuchten und diskutieren. Die Tagung setzt bei der grundlegenden Frage an, wie sich angesichts der aktuellen Debatten und Skandale (Forschungs-)Kultur unter digitalen Vorzeichen verändert und wie der alltäglich in den Medien verwendete Daten-Begriff aus wissenschaftlicher Sicht definiert werden kann und kritisch hinterfragt werden muss. Weitere Informationen

 

* Rückblick: Podiumsdiskussion „New TV Trends“  

Auf dem NEWTV Kongress 2016 am 2. März 2016 zum Thema „Business Innovation on Screen“ hat Prof. Dr. Joan Bleicher mit dem Journalisten und Blogger Richard Gutjahr, mit Ralf Klassen von Bitprojects und mit Philipp Westermeyer vom Online Marketing Rockstars über die New TV Trends im Panel diskutiert. Weitere Informationen

 

* Rückblick: Symposium: „Mediatisierung relationaler Ordnungen als Bedingung und Bezugspunkt von (Medien)Bildungsprozessen und (medien-)pädagogischer Theorienbildung

Beim 25. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) unter dem Thema „Räume für Bildung. Räume der Bildung“ wurden aktuelle Fragen aus etwa der Bildung und Erziehung erläutert und debattiert. Mit seinem Vortrag „Mediatisierung relationaler Ordnungen als Bedingung und Bezugspunkt von (Medien)Bildungsprozessen und (medien-)pädagogischer Theoriebildung“ hat Prof. Dr. Rudolf Kammerl an der Tagung teilgenommen. Die an medienpädagogischer Theoriebildung orientierten Beiträge behandeln die Transformation des Verhältnisses von Subjekt und Raum, Aushandlungsprozesse für die Identitätsentwicklung Adoleszenter, Implikationen einer medienbezogenen Didaktik partizipativen grenzüberschreitenden Lernens sowie aus systemtheoretischer Perspektive Spielräume der Freiheit für Bildungsprozesse in realen und virtuellen Lebenswelten. Weitere Informationen

 

* Rückblick:  Vortrag „Democracy and Expertise in the Public Spheres“

Prof. Dr. irene Neverla hat am 31. März 2016  im Rahmen der Max-Weber-Conference 2016 an der New York University, Center for European and Mediterranean Studies, einen Vortrag gehalten. Schwerpunkte der Tagung waren die Expertisefelder der EU-Politikplanung, des Finanz-und Bankenwesens, und der Wissenschaftskommunikation, jeweils in ihrem Spannungsverhältnis zu Anforderungen der Demokratie. Journalistische Medien und Social Media sind gefordert solche science-policy-interfaces kritisch zu begleiten. Weitere Informationen

 

Aktuelle Veröffentlichungen und Neuerscheinungen:

* Beitrag: Digitalisierung, Digitales Lernen, Digitale Bildung?

Prof. Dr. Rudolf Kammerl hat in der 1. Ausgabe von merz: schule. smart. mobil einen Beitrag zum Digitalen Lernen veröffentlicht. Darin diskutiert er unter anderem ein Mehr an Digitalem Lernen an Schulen. Durch das schlechte Abschneiden in internationalen Vergleichsstudien steigt der Druck auf Schulen in Deutschland, digitale Medien im Unterricht besser zu integrieren. Aber worin liegt der Mehrwert einer Integration digitaler Medien? Lernen Schülerinnen und Schüler wirklich besser, lernen sie anders oder etwas Anderes? Anhand aktueller Befunde und Vorstöße wird der Nutzen für die schulische Medienbildung an allgemeinbildenden Schulen diskutiert. Weitere Informationen

Kammerl, Rudolf (2016): Digitalisierung, Digitales Lernen, Digitale Bildung? In: Merz, 1/2016.

 

* Buchreihe: „Beiträge zur Hamburger Film- und Fernsehgeschichte“

Prof. Dr. Joan Bleicher ist Herausgeberin der Buchreihe „Beiträge zur Hamburger Film- und Fernsehgeschichte“. Darin wird die Geschichte des Hamburger Fernsehens seit 1979 beleuchtet, als bekannte Hamburger Filmemacher die Hamburger Erklärung unterzeichneten und die erste kulturelle Filmförderung entstand – das Hamburger Filmbüro. In dem Band sind verschiedenste Interviews mit bekannten und auch unbekannten FilmemacherInnen zu finden. Weitere Informationen

Kimminich, Ann; Ellenberger, Anja; von Deutsch, Marianne ; Wilke, Claudia (2015): Hamburger Filmemacher_innen im Gespräch. Avinus Verlag.

 

* Buch: „Neo-Victorianism and Globalisation: Transnational Dissemination of Nineteenth-Century Cultural Texts“
This special issue aims to strengthen and further expand the range of inquiry in neo-Victorian studies by looking at neo-Victorianism’s global reach and relevance beyond the Anglosphere. By looking at neo-Victorianism as both a globally consumed and globally produced commodity, it seeks to open up the debate on the role of neo-Victorianism as a global, adaptive and adaptational phenomenon, one that exists in a digital era of quickly re-mediated generic forms, responding to the demands and liberties of convergence culture, and where the global language of exchange is English. Such an approach, we argue, necessitates a closer interdisciplinary involvement not only with postcolonial and adaptation studies, but also with translation studies and world literature.

Pietrzak-Franger, Monika und Antonija Primorac (2015): Neo-Victorianism and Globalisation: Transnational Dissemination of Nineteenth-Century Cultural Texts. Special Issue of Neo-Victorian Studies Journal 8:1.

 

* Buch: „Handbuch Soziale Medien“

Die ersten Beiträge des „Handbuch Soziale Medien“, das Jan-Hinrik Schmidt und Monika Taddicken in der Reihe „Springer NachschlageWissen“ herausgeben, sind erschienen. Zielsetzung des Handbuchs ist die Bündelung und Aufbereitung des aktuellen Forschungs- und Diskussionsstand zu sozialen Medien in der Kommunikationswissenschaft sowie der angrenzenden sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Eine Übersicht der aktuell online verfügbaren Artikel findet sich hier.
Insgesamt sind 20 Beiträge geplant; sobald alle Texte vorliegen, wird eine Print-Ausgabe des Handbuchs produziert.

Schmidt, Jan-Hinrik / Taddicken, Monika (Hrsg.) (2015): Handbuch Soziale Medien. Online-Publikation:http://link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-658-03895-3 . DOI: 10.1007/978-3-658-03895-3

 

* Buch: „Transnational Mediations. Negotiating Popular Culture between Europe and the United States”

In the 20th and 21st centuries, American media have been continually received, adapted, and transformed by European cultures. Initially based on the competition among the early film industries and continuing with today’s global dominance of American web-based companies, these productive exchanges entail complex economic, aesthetic, and cultural negotiations. The dynamic and scope of these negotiations have been ambiguous, ranging from instances of cultural imperialism to the subversion of social and cultural hierarchies. More often than not, they have furthered the exchange of creative ideas and cross-fertilization of media and art productions. This publication by Astrid Böger and Christof Decker highlights core arenas of transnational cultural encounters including photography, film, fashion, advertising, television, and the new media. Weitere Informationen

Böger Astrid; Decker, Christof (2015): Transnational Mediations. Negotiating Popular Culture between Europe and the United States. Heidelberg: Winter Verlag.

3. Graduate School Media and Communication:

* GMaC member, Wesam Amer, defended his PhD under the title “War Reporting in the International Press: A Critical Discourse Analysis of the Gaza War of 2008-2009”. This study analyses the representation of social actors in reports on the Gaza war of 2008-09 in four international newspapers: The Guardian, The Times London, The New York Times and The Washington Post. The study draws on three analytical frameworks from the area of Critical Discourse Analysis (CDA) models. The supervisors were RCMC-members Prof Dr. Jannis Androutsopoulos and Prof. Dr. Irene Neverla“.

* Further, Wesam Amer, has gained a Marie Curie Fellowship for a postdoctoral study. This project will be done basically at Newcastle University. Amer will stay a member of the Research Center for Media and Communication (RCMC).
The title of the project is “Media Warfare and the Discourse of Islamic Revival: The Case of the Islamic State (IS)”. This project seeks to better our understanding of how Islamist movements use Social Media to reinforce their discourses, ideologies and thoughts during times of conflict, i.e. ideological levels of struggle. In brief, this study takes as its mission the task of unravelling patterns of rhetorical propaganda employed by the Islamic State (IS) and how this movement attracts individuals from all over the world and influences security in Europe and the world. This proposal suggests employing interdisciplinary methods: critical discourse analysis (CDA), Corpus Linguistics, visual content analysis and multi-modal analysis. This aims to examine discourse, content and visual frames.

 

* Tobias Steiner hat in der Zeitschrift für interdisziplinäre Bildwissenschaften einen Beitrag mit dem Titel “Under the Macroscope: Convergence in the US Television Market between 2000 and 2014.” veröffentlicht. Darin widmet er sich den Veränderungen, die die digitalen Entwicklungen des letzten Jahrzehnts für den US-Fernsehmarkt gebracht haben, aus einer Makroperspektive. Weitere Informationen

Steiner, Tobias. “Under the Macroscope: Convergence in the US Television Market between 2000 and 2014.” IMAGE, no. 22 (July 31, 2015): 4–21.

* Außerdem hat Tobias Steiner einen Artikel zu “Steering the Author Discourse: The Construction of Authorship in Quality TV, and the Case of Game of Thrones.” in SERIES publiziert. In dem Artikel geht er der Frage nach, wie Verfasser und Autoren als ein Indikator für Qualität im Marketing der HBO Serie „Game of Thrones“ diskursiv geschaffen und auch angewandt werden. Steiner verbindet damit das Konzept der literary studies mit dem der visual media und versucht so auch, die Stimme des Autors in der Serie herauszufiltern. Weitere Informationen

Steiner, Tobias. “Steering the Author Discourse: The Construction of Authorship in Quality TV, and the Case of Game of Thrones.” SERIES – International Journal of TV Serial Narratives 1, no. 2 (December 31, 2015): 181–92.

 

* Auf dem Blog CSTOnline hat Tobias Steiner zwei Beiträge veröffentlicht:

In „Narcos, Language and Transnational Period Drama“ widmet er sich der Netflix-Serie „Narcos“ als Beispiel für die derzeitige Beliebtheit von 80er-Jahre Sujets in Fernsehserien: Blogeintrag

In dem Beitrag „Meticulous world-building in space: The Expanse, and the current resurgence of Science Fiction“ beleuchtet er die Entwicklung der Science Fiction als Genre und widmet sich in diesem Zusammenhang der neuen Fernsehserie The Expanse: Blogeintrag

5. People at the RCMC:

Wir freuen uns neue Mitglieder am RCMC willkommen zu heißen:

Natascha Buhl, Dipl.Journ., WiSo-Fakultät, Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft

Dr. Judith Lohner, WiSo-Fakultät, Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft

Dr. Stefanie Walter,  WiSo-Fakultät, Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft

Alina Laura Tiews, M.A., Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg

Janine Weißer-Gleißberg, M.A., Fakultät für Geisteswissenschaften, Institut für Medien und Kommunikation

David Ziegenhagen, M.A., Fakultät für Geisteswissenschaften, Institut für Medien und Kommunikation

Informationen für den Newsletter bitte an:

RCMC@uni-hamburg.de

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