Medienkonzentration – Homogenisierung der Inhalte? Forschungsperspektiven aus Chile und Deutschland

Workshop mit Prof. Dr. María Elena Gronemeyer (Pontificia Universidad Católica, Santiago de Chile) und Prof. Dr. Uwe Hasebrink (Universität Hamburg/Hans-Bredow-Institut für Medienforschung/RCMC)
 
ZEIT: Mittwoch, 25. April 2012, 12-14 Uhr
 
ORT: Konferenzraum der Graduate School Media and Communication, Mittelweg 177
(wg. Bauarbeiten bitte den Nebeneingang nahe der Bushaltestelle/Ecke Fontenay benutzen)

Aktuelle Ergebnisse aus zwei laufenden Forschungsprojekten werden in diesem Workshop unter der Frage diskutiert, welche Folgen Medienkonzentration haben kann, wie man diese Folgen aufspürt und wie man sie – vor allem bei der wachsenden Vielfalt crossmedialer Informationsrepertoires – bewerten kann.

María Elena Gronemeyer geht in ihrem Projekt den Folgen der Medienkonzentration auf die Inhalte von Tageszeitungen nach. Sie untersucht Leitartikel und Berichte mehrerer chilenischer Zeitungen aus drei Jahren unter der Fragestellung, ob Medienkonzentration zu einer Homogenisierung der Inhalte und der vertretenen Meinungen in der chilenischen Presse führt. Vor dem Hintergrund des von McQuail (1998) geprägten Begriffs der  Vielfalt, unterscheidet sie zwischen einer Homogenität der Aussagen innerhalb einer Zeitung (Basis: Leitartikel und Berichte) sowie der Homogenität zwischen Zeitungen.

Uwe Hasebrink wirft aus Nutzerperspektive die Frage nach Indikatoren für Meinungsvielfalt auf. Auf der Basis erster Ergebnisse aus einem Projekt, das sich mit den Informationsrepertoires in Deutschland beschäftigt, diskutiert er, was die Folgen von Konvergenz und Crossmedia für Konzentrationsbekämpfung sind bzw. sein können.

Damit werden im Workshop sowohl die Perspektive der Inhalte und die der Nutzer_innen berücksichtigt.

 

Print Friendly

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.