Huck, Prof. Dr. Oliver

Oliver Huck studierte Musikwissenschaft, Allgemeine und Ältere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Paderborn (1995 Magister Artium und 1997 Promotion) und war 1998-99 Postdoktorand am Graduiertenkolleg Textkritik als Grundlage und Methode Historischer Wissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1999 wurde er in das Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufgenommen, 1999-2001 war er Stipendiat an der Università La sapienza, Rom und 2001-05 Leiter der Nachwuchsgruppe Die Musik des frühen Trecento an der Friedrich-Schiller-Universität Jena als Wissenschaftlicher Assistent und nach der Habilitation 2004 als Oberassistent. 2005-06 war er Professor für Historische Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik Würzburg. Rufe an die Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Hochschule für Musik und Theater Hannover hat er abgelehnt, Gastprofessuren hatte er inne an der Università di Trento, an der Université d’Evry-Val-d’Essone und an der Universität Basel.

Oliver Huck ist u. a. Herausgeber der Zeitschrift Die Musikforschung sowie Mitglied des Beirats der Mediävistenverbandes und des Beirats der Zeitschrift Musiktheorie.

Editionen (als Herausgeber)

Die mehrfach überlieferten Kompositionen des frühen Trecento. Hildesheim, Zürich und New York: Olms 2007 (Musica mensurabilis 2) (gemeinsam mit Sandra Dieckmann)

Carl Maria von Weber: Musik zu Festspielen für den Dresdner Hof. Mainz usw.: Schott 2005 (Sämtliche Werke II/10b)

Carl Maria von Weber: Schauspielmusik. Mainz usw.: Schott 2004 (Sämtliche Werke II/10a)

Die Schriften des Harmonischen Vereins. Bd. 1: 1810-1812. Texte von Alexander von Dusch, Johann Gänsbacher, Giacomo Meyerbeer und Gottfried Weber. Mainz usw.: Schott 1998 (Weber-Studien 4) (gemeinsam mit Joachim Veit)

Tagungsberichte (als Herausgeber)

Konzert und Konkurrenz. Die Künste und ihre Wissenschaften im 19. Jahrhundert. Göttingen: Universitätsverlag 2010 (gemeinsam mit Christian Scholl und Sandra Richter)

Theoriebildung als Grundlage der Vermittlung von Filmmusik. Hildesheim, Zürich und New York: Olms 2008 (gemeinsam mit Knut Holtsträter und Victoria Piel)

Kontinuität und Transformation in der italienischen Vokalmusik zwischen Due- und Quattrocento. Hildesheim, Zürich und New York: Olms 2007 (Musica mensurabilis 3) (gemeinsam mit Sandra Dieckmann, Signe Rotter-Broman und Alba Scotti)


Publikationen

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