Benthien, Prof. Dr. Claudia

Claudia Benthien ist seit 2005 Professorin (W3) für Neuere deutsche Literatur (mit den Schwerpunkten Kulturtheorie und Gender-Forschung) am Institut für Germanistik II der Universität Hamburg.

Am RCMC ist sie zusammen mit Prof. Dr. Gabriele Klein Leiterin des Arbeitsbereichs „Ästhetik der Medien“; derzeit Erarbeitung eines Forschergruppen-Antrags. Sie ist Principal Investigator und Lehrende an der durch die Hamburger Landesexzellenzinitiative geförderten Graduate School „Media and Communication“.

Vor ihrer Berufung nach Hamburg war Claudia Benthien Wissenschaftliche Assistentin (C1) am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin und Postdoktorandin am Graduiertenkolleg „Körper-Inszenierungen“ an der Freien Universität Berlin.

Die Promotion erfolgte 1998 mit der Dissertation „Haut. Literaturgeschichte – Körperbilder – Grenzdiskurse“ (Rowohlt 1999) und die Habilitation 2005 mit der Schrift „Barockes Schweigen. Rhetorik und Performativität des Sprachlosen im 17. Jahrhundert“ (Fink 2006), beide an der Humboldt-Universität.

Sie war Forschungsstipendiatin am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (Wien), an der Maison des sciences de l’homme (Paris), am Warburg Institute (London) und an der Herzog August Bibliothek (Wolfenbüttel). Gastprofessuren in Berkeley (Kalifornien) und an der Emory University (Atlanta, Georgia).

Aktuelle Forschungsprojekte von Prof. Benthien:
1) Tribunal der Blicke. Kulturtheorien von Scham und Schuld und die Tragödie um 1800
2) Literarizität in der Medienkunst.

Buchpublikationen als Mitherausgeberin u. a.: Freud und die Antike (2010); Paradies. Topographien der Sehnsucht (2009); Tabu. Interkulturalität und Gender (2008); Die Kunst der Aufrichtigkeit im 17. Jahrhundert (2006); Meisterwerke. Deutschsprachige Autorinnen im 20. Jahrhundert (2005); Männlichkeit als Maskerade. Kulturelle Inszenierungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart (2003); Germanistik als Kulturwissenschaft. Eine Einführung in neue Theoriekonzepte (2002); Körperteile. Eine kulturelle Anatomie (2001); Emotionalität. Zur Geschichte der Gefühle (2000).


Publikationen

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