Lea Wohl von Haselberg
Lea Wohl, M.A., Mitglied der Graduate School Media and Communication (GMaC)und Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung. Promotion am Fachbereich Medien und Kommunikation zur Darstellung jüdischer Figuren im deutschen Spielfilm nach 1945.
Kontakt
Lea Wohl von Haselberg
Graduate School Media and Communication
Mittelweg 177
20148 Hamburg
Tel: +49 (0)40 - 413307 - 216
Lea Wohl von Haselberg, M. A., (geb. 1984) studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft (Schwerpunkt: Film- und Medienwissenschaft), Kinder- und Jugendliteratur und Psychologie an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main. In ihrer Magisterarbeit beschäftigte sie sich mit der Shoah im Film und deren Authentizität und (Un-)Darstellbarkeit. Während und nach dem Studium arbeitete sie in verschiedenen Projekten des Deutschen Filminstituts-DIF in Frankfurt am Main sowie für die Redaktion von filmportal.de. Seit April 2009 promoviert sie im Bereich Medienwissenschaft, ihr Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit der Darstellung jüdischer Figuren im deutschen Spielfilm nach 1945. Sie ist Promotionsstipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung und seit April 2010 Mitglied der Graduate School Media and Communication des RCMC. Im Frühjahr 2011 war sie als Visiting Research Assistant am Bucerius Institute for Research of Contemporary German History and Society, University of Haifa, Israel.
Aktivitäten an der Graduate School
VORTRÄGE
Gegen-Bilder des Jüdischen in den Filmen Dani Levys, Vortrag bei der Konferenz “Nicht nur Bildung, nicht nur Bürger. Juden in der Populärkultur“ 29. – 30.05.2011, Jüdisches Museum Berlin
Dani Levy´s autobiographical film narrations: a map of the ‘minefield’ of the contemporary German-Jewish relationship, Vortrag bei der Konferenz “Jewish Identities in Contemporary Europe”, 09.-11.04.2011, Institute of Germanic & Romance Studies, University of London´s School of Advanced Study
Jüdische Gegenbilder auf YouTube, Vortrag beim Workshop Jüdische Identität, „Jüdische Rebellen und Subkulturelle Strategien“, 12. - 14.12.2010, Mainz
Verschwiegene Erinnerung und vergiftete Generativität: Darstellungen des traumatischen Erbes der zweiten Generation nach dem Holocaust in den deutschen Filmen Gebürtig und Meschugge, Internationales Kolloquium „Interkulturelle Mnemo-Graphien“ am 26. Oktober 2010, Universidade do Minho, Braga/ Portugal.
Two Levels of suspense in Oliver Hirschbiegel´s Das Urteil, Vortrag von L. Wohl beim 8. Internationalen Colloquium der Film- und Fernsehwissenschaften der Universität Tel Aviv zum Thema "Suspenseful Times and the Moving Image" am 08. Juni 2010 in Tel Aviv.
„Zwei Geschichten von ReMigration. Fritz Kortner in Der Ruf“, Vortrag von L. Wohl bei der Konferenz "Identitäten in Bewegung. Migration im Film" an der Universität Zürich am 09. Januar 2010.
LEHRVERANSTALTUNGEN
Filmische Inszenierungen des deutsch-jüdischen Verhältnisses nach 1945, Seminar von L. Wohl von Haselberg im B.A.-Studiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg im WiSe 2011/2012.
Forschungsfeld
Ihr Dissertationsprojekt zur Darstellung jüdischer Figuren im deutschen Spielfilm nach 1945 befasst sich mit Filmen, deren Plot nach 1945 spielt und geht der Frage nach, wie jüdische Figuren dargestellt werden, in welchen thematischen Zusammenhängen sie auftauchen und wer solche Darstellungen einbringt. Dabei werden die Figurendarstellungen im komplexen deutsch-jüdischen Verhältnis nach 1945 verortet.
Ihre Forschungsinteressen liegen vor allem im Bereich des jüdischen Films, der medialen Darstellung des deutsch-jüdischen Verhältnisses nach 1945 und aktueller Tendenzen und Entwicklungen in der filmischen Bearbeitung des Holocaust.
Werdegang
Buch-Veröffentlichungen
Sucker, Juliane/ Wohl von Haselberg, Lea (Hg.): Bilder des Jüdischen. Selbst- und Fremdzuschreibungen im 20. und 21. Jahrhundert. DeGruyter 2012. Reihe: Europäisch-jüdische Studien – Beiträge 6. Im Erscheinen.
Weitere Veröffentlichungen
: