Newsletter des Research Center Media and Communication (RCMC) vom Mai 2015

RCMC Newsletter 6 Mai 2013

 

 



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RCMC Summer School 2012: Remix! Remake! Remediate!

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder des RCMC, mit dem Sommersemester sind nicht nur mildere Temperaturen nach Hamburg zurückgekehrt, auch von Seiten des RCMC gibt es in dieser Ausgabe unseres Newsletters Erfreuliches zu berichten. Die kommenden Monate stehen ganz im Zeichen unseres neuen Forschungsschwerpunktes „Repeat, Remix, Remediate“, der nun von der ZEIT-Stiftung gefördert wird. Als „Seeding Money“ konnten Kurzzeitstipendien an NachwuchswissenschaftlerInnen vergeben werden, die im Rahmen des RCMC neue Forschungsimpulse zu Fragen der Wiederverwertung digitaler Inhalte setzen werden. Parallel dazu erarbeiten die Mitglieder des RCMC die konzeptionellen Weichen des Schwerpunktes, um eine nachhaltige Förderung zu gewährleisten. Die Ergebnisse der Aufbauphase werden wir im Herbst 2013 auf einer Tagung präsentieren, Genaues werden wir mit ausreichendem Vorlauf mitteilen. „Repeat, Remix, Remediate“ ist auch das Thema unserer diesjährigen Summer School, die wir Juli und August dank der Unterstützung durch die Medienstiftung Hamburg/Schleswig-Holstein anbieten können. Während der Planungsphase haben uns in den vergangenen Wochen zahlreiche Anmeldungen und Interessenbekundungen erreicht; nach wie vor besteht aber auch für interessierte Hamburger Promovierende die Gelegenheit, sich um eine Teilnahme zu bewerben. Darüber hinaus zeugen in diesem Semester eine Ringvorlesung, ein Symposium, zwei Tagungen, internationale Konferenzteilnahmen und zahlreiche Publikationen von den thematisch breit gefächerten Aktivitäten der RCMC-Mitglieder. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen Ihnen allen ein erfolgreiches Semester! Ihr Jannis Androutsopoulos Stellvertretender geschäftsführender Direktor

1. Come and Meet:

*Ringvorlesung: „Medien zwischen Markt und Staat – Teil 1: Film und Fernsehen“ ZEIT UND ORT: Montag, 18-20 Uhr (ab 8.4.2013), ESA 1, Hörsaal J Organisation: Prof. Dr. Joan K. Bleicher & Prof. Dr. Thomas Weber (Institut für Medien und Kommunikation) Medien entfalten sich in einem komplexen Spannungsfeld zwischen marktwirtschaftlicher Ökonomie und staatlichen Förder- und Regulierungsmaßnahmen, zwischen freier Finanzierung durch Mediennutzer und staatlicher Subventionen, zwischen interinstitutionellem Handel (etwa von Fernsehsendern) und politischen Rahmenbedingungen. Die Ringvorlesung möchte die Mechanismen der Medienfinanzierung ausloten und insbesondere die zentralen Faktoren der fortlaufend sich verändernden Marktbedingungen und ihren Auswirkungen auf Medienangebote und Berufsbilder diskutieren. Dabei stellen sich grundlegende Fragen nach den Geschäftsmodellen unter veränderten ökonomischen, politischen und technischen Bedingungen, da Medien immer weniger als singuläre Dispositive auftreten, sondern in Form eines hochgradig vernetzten Medienverbunds. Wie wirken sich staatliche Fördermaßnahmen aus, die für einzelne Medien gewährt werden? Welche Strategien verfolgen Medienschaffende, die sich über ein einzelnes Medium nicht mehr finanzieren können? Wie verändert sich die Ästhetik, die Auswahl der Themen, der Bearbeitungsprozess von Medien in diesem Zusammenhang? Was war früher möglich, was ist heute (nicht mehr) machbar? Weitere Informationen

*Symposium: „auffinden | auffindbar machen | auffindbar sein: Informative Inhalte in digitalen Medien“ ZEIT UND ORT: 12.6.2013, Handelskammer Hamburg In der „Digitalen Gesellschaft“ mit all ihren Kommunikationsplattformen ist es für ein Informationsangebot entscheidend, ob und wie es auffindbar ist. Das 4. Hamburger Mediensymposium des Hans-Bredow-Instituts, der Mediananstalt Hamburg / Schleswig-Holstein und der Handelskammer Hamburg soll der Diskussion um die Zukunft der Plattformregulierung eine fachliche Grundlage bieten. Für eine Keynote konnte Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, gewonnen werden. Am Vormittag wird im ersten Teil des Symposiums – auffinden – das derzeitige Informationsverhalten der Bevölkerung medienübergreifend dargestellt. Anschließend wird im zweiten Teil – auffindbar machen – aus wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht beleuchtet, über welche Wege und Dienste Anbieter dafür sorgen, dass ihre Inhalte auffindbar werden. Im dritten Teil – auffindbar sein – wird am Nachmittag eine medienpolitisch-regulatorische Perspektive eingenommen. Weitere Informationen

 

*Tagung: „Games, Cognition, and Emotion. Conference on Cognitive Studies of the Video Game Experience“ ZEIT UND ORT: 5.-6.7.2013, Universität Hamburg Organisation: Felix Schröter, M.A. Im Zentrum der vom Körber-Fonds Nachwuchsforschung geförderten Tagung steht die Frage nach den kognitiven und emotionalen Dimensionen des Spielerlebens aus der Perspektive kognitiver Medientheorien: Wie lenken Videospiele durch ihre spezifische Ästhetik die Wahrnehmung und Gefühlswelt der Spieler_innen? Dabei sollen empirische wie theoretische Ansätze der Unterhaltungs- und Emotionsforschung mit medienwissenschaftlichen Ansätzen zur Analyse audiovisueller und dramaturgischer Gestaltungsprinzipien digitaler Spiele verbunden werden. Die Paneldiskussionen werden von drei geladenen Keynote Speakern eröffnet: Prof. Torben Grodal, Universität Kopenhagen (Panel I: „Games and Cognition“), Prof. Bernard Perron, Universität Montréal (Panels II-III „Games and Emotion“) und Prof. Dr. Christoph Klimmt, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (Panel IV „Games and Effects“). Weitere Informationen

*Tagung: „Postdigitalität und Film“ ZEIT UND ORT: 18.7.-20.7.2013, Universität Hamburg Organisation: Dr. Daniel Kulle, Dr. Cornelia Lund, Dr. Oliver Schmidt, Nicola Valeska Weber, M.A. & David Ziegenhagen, M.A. (Institut für Medien und Kommunikation) Als Abkehr von den digitalen Utopie-Versprechen, aber auch als Reflexion über die enge Verknüpfung von Materialität und Digitalität hat sich in den Diskursen zur Musik und Kunst der Begriff des ‚Postdigitalen‘ etabliert, nicht selten steht dabei das bewegte Bild im Mittelpunkt – als Spielfilm auf dem Smartphone, als via Twitter kommentierter Wahlwerbespot oder als privat aufgenommene und auf YouTube verbreitete Szene. Im Rahmen der vom Körber-Fonds Nachwuchsforschung geförderten Tagung soll der Begriff wissenschaftlich und theoretisch geschärft und ein akademischer Diskurs des Postdigitalen etabliert werden. Dazu soll auch der Austausch der deutschen, speziell der Hamburger Medienwissenschaft mit internationalen Wissenschaftler_innen, aber auch mit nicht­‐akademischen Diskursen zur Postdigitalität fördern.

 

* Summer School 2013: „Repeat, Remix, Remediate: Modes and Norms of Digital Media Repurposing“ ZEIT UND ORT: 29.7.-2.8.2013, Universität Hamburg Organisation: Prof. Dr. Uwe Hasebrink, PD Dr. Andreas Stuhlmann & Sebastian Bartosch, B.A. Im Zeichen der im Prinzip unbegrenzten Verfügbarkeit, Kopierbarkeit, Speicherbarkeit, Bearbeitbarkeit und Verbreitbarkeit von digitalen Medieninhalten wird die Medien- und Kommunikationslandschaft zunehmend durch Phänomene der Wiederverwendung, Wiederaneignung oder Wiedernutzbarmachung geprägt. Ob diese Wiederverwendung eine reine Wiederholung des Alten oder tatsächlich etwas Neues ist, wird im Juli und August die Leitfrage unserer internationalen Summer School sein. Wir schauen dorthin, wo Produzenten vorgefundene Medieninhalte rekombinieren und so eine ganz neue Konstellation schaffen, wo Mediennutzernutzer Altes als neu erfahren oder sich Altes produktiv neu aneignen. Zahlreiche internationale Anmeldungen und Interessenbekundungen haben uns bereits erreicht; nach wie vor besteht jedoch auch für Hamburger Doktorand_innen die Gelegenheit zur Teilnahme bei formloser Anmeldung per Email an Remediation@uni-hamburg.de. Ein Wochenplan der Summer School mit allen Themenschwerpunkten, Keynote Lectures, Referent_innen, Workshops und Arbeitsgruppen wird in Kürze online veröffentlicht. Laufend aktuelle Hinweise werden über die facebook-Präsenz der Summer School sowie die Internetseiten des RCMC bekannt gegeben.

2. Good to know

* LfM-Studie „Zwischen Anspruch und Alltagsbewältigung: Medienerziehung in der Familie“ unter Beteiligung des Hans-Bredow-Institutes in Düsseldorf vorgestellt Gemeinsam mit Medien umgehen und dabei nah an den Bedürfnissen der Kinder bleiben – dies ist die zentrale Empfehlung der neuen Familienstudie der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) „Zwischen Anspruch und Alltagsbewältigung: Medienerziehung in der Familie“, die am 19. März 2013 während einer Fachtagung im Düsseldorfer NRW-Forum vorgestellt wurde. Unter Leitung von Dr. Ulrike Wagner (JFF – Institut für Medienpädagogik, München) und RCMC-Mitglied Dr. Claudia Lampert (Hans-Bredow-Institut, Hamburg) haben sich Forscherinnen und Forscher im vergangenen Jahr eingehend damit befasst, wie Medienerziehung in Deutschland derzeit stattfindet, wo die zentralen Herausforderungen liegen und welche Empfehlungen die Medienpädagogik für eine verbesserte Medienerziehung liefern kann. Dazu wurden mehr als 450 Erziehende mit Kindern im Alter von fünf bis zwölf Jahren zur Art und Weise ihrer Medienerziehung befragt und 48 qualitative Familienstudien durchgeführt. Die Kurzfassung der Studie, die in der Schriftenreihe Medienforschung der LfM erschienen ist, steht als pdf-Datei zum Download bereit. Weitere Informationen Wagner, Ulrike/Gebel, Christa/Lampert, Claudia (Hg.) (2013): Zwischen Anspruch und Alltagsbewältigung: Medienerziehung in der Familie. Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien NRW (LfM), Band 72. Berlin: Vistas.

 

* Aktuelle Veröffentlichungen und Neuerscheinungen:

Sammelband „Mediale Transformationen des Holocausts“ Der von Prof. Dr. Thomas Weber (Institut für Medien und Kommunikation) und Prof. Dr. Ursula von Keitz (Universität Konstanz) herausgegebene Band befragt in zahlreichen Einzelbeiträgen Kinofilme, Fernsehsendungen, Romane, Comics und Websites daraufhin, wie sie eine unablässige Aufarbeitung und Remediatisierung des Holocausts organisieren und damit das mediale Spektrum unserer Erinnerungskultur erweitert haben. Welche materialen Probleme ergeben sich bei der medialen Darstellung des Holocausts? Wie kann Authentizität hergestellt oder gewahrt werden, auch wenn Zeitzeugen nicht mehr leben oder materiale Spuren der Vernichtung verloren sind? Welche Rolle spielen dabei mediale Eigendynamiken? Welchen neuen Spielregeln folgt eine mediatisierte Erinnerung? Stehen wir gar vor einem epochalen Wandel der Gedenkkultur? Weitere Informationen Keitz, Ursula von/Weber, Thomas (Hg.) (2013): Mediale Transformationen des Holocausts. Berlin: Avinus-Verlag.

* Aufsatz „Climate change from the user’s perspective“ im „Journal of Media Psychology“ Dr. Monika Taddicken (Institut fur Journalistik und Kommunikationswissenschaft) hat im „Journal of Media Psychology“ unter dem Titel „Climate change from the user’s perspective: The impact of mass media and internet use and individual and moderating variables on knowledge and attitudes“ einen Artikel veröffentlicht, der die Perspektive deutscher Internetnutzer_innen auf den globalen Klimawandel untersucht. Die im Artikel vorgestellte repräsentative Studie weist nach, dass die Nutzung des Internets in Interdependenz mit den Inhalten anderer Medien wie Radio und Fernsehen unterschiedliche Auswirkungen auf Informationsstand, Problembewusstsein und Handlungsabsichten haben kann. Weitere Informationen Taddicken, Monika (2013): Climate change from the user’s perspective: The impact of mass media and internet use and individual and moderating variables on knowledge and attitudes. Journal of Media Psychology: Theories, Methods, and Applications 25:1 (2013), S. 39-52. doi: 10.1027/1864-1105/a000080 . * Artikel „Medienübergreifende Informationsrepertoires“ in „Media Perspektiven“
Prof. Dr. Uwe Hasebrink und Dr. Jan-Hinrik Schmidt (Hand-Bredow-Institut für Medienforschung) haben in Ausgabe 1/2013 der „Media Perspektiven“ unter dem Titel „Medienübergreifende Informationsrepertoires“ einen gemeinsamen Artikel veröffentlicht, der sich mit der Rolle der Mediengattungen und einzelner Angebote für die Information und Meinungsbildung auseinandersetzt. Der Artikel steht als pdf-Datei zum Download bereit:
Weitere Informationen
Hasebrink, Uwe/Schmidt, Jan-Hinrik (2013): Medienübergreifende Informationsrepertoires. Zur Rolle der Mediengattungen und einzelner Angebote für Information und Meinungsbildung. Media Perspektiven 1 (2013), S. 2-12.

* Jahrbuch „Musikindustrie in Zahlen 2012“ Das aktuelle Jahrbuch „Musikindustrie in Zahlen 2012“ des Bundesverbands Musikindustrie e. V. (BVMI) veröffentlicht aktuelle Forschungsergebnisse von Mitgliedern des RCMC bzw. des Lehrstuhls für Marketing und Medienmanagement, Prof. Dr. Michel Clement und Dipl.-Kfm. Nils Wlömert. Als kostenloses ePaper steht das Jahrbuch zum Download bereit: Weitere Informationen Bundesverband Musikindustrie e.V. (Hg.) (2012): Musikindustrie in Zahlen 2012. Berlin: Hg.

 

* Fallstudie zur Publikumsbeteiligung bei der Tagesschau Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt „Die (Wieder-)Entdeckung des Publikums: Journalismus unter den Bedingungen von Web 2.0“, welches sich mit dem Wandel von Publikumsbeteiligung im Nachrichtenjournalismus befasst, hat weitere Ergebnisse veröffentlicht. Ein Projektbericht zur Publikumsinklusion bei der Tagesschau von PD Dr. Wiebke Loosen, Dr. Jan-Hinrik Schmidt, Nele Heise, M.A., Julius Reimer, M.A. und Mareike Scheeler, B.A. ist als Arbeitspapier des Hans-Bredow-Instituts Nr. 26 erschienen und kann als pdf-Datei heruntergeladen werden: Weitere Informationen Loosen, Wiebke/Schmidt, Jan-Hinrik/Heise, Nele/Reimer, Julius/Scheler, Mareike (2013): Publikumsinklusion bei der Tagesschau. Fallstudienbericht aus dem DFG-Projekt „Die (Wieder-)Entdeckung des Publikums“. Hamburg: Verlag Hans-Bredow-Institut.

 

* Projektbericht zur Geschichte des Nord- und Westdeutschen Rundfunkverbands (NWRV) Die Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland des Hans-Bredow-Instituts, der Universität Hamburg und des Norddeutschen Rundfunks (NDR) erforscht in einem aktuellen Projekt den Nord- und Westdeutschen Rundfunkverband, eine Gemeinschaftsorganisation von NDR und WDR, die von 1956 bis 1961 das bundesdeutsche Fernsehen entwickelte und den Aufstieg des Fernsehens zum Leitmedium der deutschen Nachkriegsgesellschaft ermöglichte. Ein Arbeits- und Quellenbericht, der Vorarbeiten und Stichproben zu einer umfassenden Organisationsgeschichte des NWRV dokumentiert, steht ab sofort als pdf-Datei zur Verfügung. Weitere Informationen

3. Graduate School Media and Communication:

* ZEIT-Stiftung fördert RCMC und GMaC Die ZEIT-Stiftung fördert den neuen Forschungsschwerpunkt „Repeat, Remix, Remediate: Formen und Normen der Wiederwendung digitaler Medien“ des RCMC und der GMaC. Die Fördermittel, die per Kurzzeitstipendien als „Seeding Money“ innovative Ideen unterstützen sollen, wurden an Nachwuchswissenschaftler_innen vergeben, die aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven Impulse zur weiteren Bearbeitung des Themas der Wiederverwertung digitaler Medienangebote setzen werden. Die RCMC-Mitglieder selbst werden die konzeptionellen Grundlagen für den Forschungsschwerpunkt in eigenen Projekten vertiefen und Anträge auf nachhaltige Förderformen ausarbeiten, mit denen die Arbeit in den Folgejahren auf eine sichere Basis gestellt werden kann. Zugleich bauen sie ihre Kontakte mit Vertreterinnen und Vertretern aus Medienkultur, -wirtschaft und -politik sowie aus der Zivilgesellschaft aus, um diese Akteursperspektiven in die Forschung einfließen zu lassen. Die Aufbauphase endet mit einer eintägigen Konferenz im Spätherbst 2013, bei der das Thema sowie die bis dahin erarbeiteten Impulse öffentlich präsentiert werden sollen. Weitere Informationen * Die Graduate School gratuliert Tim Prostka und Inga Schlichting zur erfolgreichen Promotion. Tim Prostka untersuchte im Rahmen seiner kumulativen Dissertation „Der Einfluss der Digitalisierung auf Medienmärkten – Analyse der Effekte neuer Technologien auf Angebot und Nachfrage im Buchmarkt“ Aspekte der nachfrageorientierten Angebotsgestaltung im Buchmarkt, der Buchwerbung sowie dem Design experimenteller Erhebungen. Inga Schlichting ging in ihrer kumulativen Dissertation „Strategie und Wirkung unternehmerischer Klimakampagnen am Beispiel der deutschen und internationalen Energieindustrie“ der Frage nach, ob Kampagnen von Energieunternehmen, in denen sie ein umweltfreundliches Image aufbauen, als glaubwürdig empfunden werden. * Laura Schneider, Doktorandin der Graduate School, hat beim Jour Fixe des Forums Medien & Entwicklung am 15. April in Berlin erste Ergebnisse ihres neu entwickelten Instruments zur weltweiten Messung der Medienfreiheit vorgestellt. Weitere Informationen * Die nächsten Termine des GMaC-Doktorand_innenkolloquiums im Sommersemester 2013: 14.5.2013 um 18:00 Uhr, 28.5.2013 um 18:00 Uhr, 11.6.2013 um 18:00 Uhr, 25.6.2013 um 18:00 Uhr, 9.7.2013 um 18:00 Uhr, jeweils im Mittelweg 176.

4. International News:

* Gastvortrag: „Strategies and Opportunities in a Complex Media World“, John Lavine (Northwestern University, Chicago) ZEIT UND ORT: 6.5.2013, 19.00 Uhr, Hamburg Media School., R. 210, Kunst- und Mediencampus Finkenau, Finkenau 35, 22081 Hamburg Prof. John Lavine, bis Herbst 2012 Dean der Medill School of Journalism und derzeit Professor an der Kellogg School of Management (Northwestern University, Chicago), hält im Rahmen eines Informationstages zum neuen Journalismus-Studiengang „Digital Journalism“ an der Hamburg Media School einen Gastvortrag über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsstrategien des internationalen Medienmarktes. Die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung ist begrenzt; um eine Anmeldung über den folgenden Link wird gebeten: Weitere Informationen * RCMC- und GMaC-Mitglieder auf der ICA pre-conference „Audiences, Elsewhere?“ an der University of Leicester ZEIT UND ORT: 17.6.2013, University of Leicester/UK Die RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Irene Neverla und Dr. Monika Taddicken sowie Ines Schaudel, M.A., assoziiertes Mitglied der GMaC, (alle: Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft) sind mit einem Vortrag unter dem Titel „A multifactorial model of media use and media effects: Audience Research on Climate Change“ auf der ICA pre-conference „Audiences, elsewhere? Reviewing the applicability of audiences and audience research to those in other fields“ vertreten. Die pre-conference zur ICA 2013 wird von der ECREA-Sektion“Audience and Reception Studies“ und der COST Action IS0906 „Transforming Audiences, Transforming Societies“ in Zusammenarbeit mit der ICA Division for Communication and Technology organisiert. Weitere Informationen

5. People at the RCMC:

* Mit der Rückkehr aus dem forschungsfreien Semester übernimmt Prof. Dr. Jannis Androutsopoulos (Institut für Germanistik I/Institut für Medien und Kommunikation) seit dem 1. April 2013 als gewählter Stellvertreter die Funktionen und Aufgaben der Geschäftsführenden Direktorin des RCMC, Prof. Dr. Irene Neverla (Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft), bis diese im Sommer aus dem Forschungssemester zurückkehrt. * Dr. Kathrin Voss hat die Arbeitsstelle Medien und Politik des RCMC verlassen. Das RCMC und Arbeitsstellenleiter Mike S. Schäfer danken ihr für ihr langjähriges intensives und unschätzbares Engagement. Kathrin Voss hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Arbeitsstelle ein lebendiger Ort des intellektuellen Austauschs über Fragen von politischer Kommunikation und Medienregulierung blieb und eine 30-jährige Institution der kommunikations- und politikwissenschaftlichen Landschaft an der Universität Hamburg erhalten wurde. Künftig wird sich Kathrin Voss verstärkt der Kommunikationsberatung widmen (www.kathrinvoss.de) – dabei wünschen wir ihr viel Erfolg!

Informationen für den Newsletter bitte an:

RCMC@uni-hamburg.de

   

 

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