Newsletter des Research Center Media and Communication (RCMC) vom Mai 2015

RCMC Newsletter 5 Januar 2013




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Editorial

 

James Bond - Anatomie eines MythosFöcking, Mark/Böger, Astrid (Hg.) (2012): James Bond – Anatomie eines Mythos. Heidelberg: Winter.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder des RCMC,

 

der erste Newsletter dieses Jahres wartet mit einem spannungsreichen Themenspektrum auf, das von James Bond bis zum Jugendmedienschutz, von Computerspielen, Film, Comics und Literatur bis zu aktuellen Formen der Remediation in digitalen Medienumgebungen reicht.

2013 wird für das RCMC ein wichtiges Jahr: Anträge auf DFG-Forschergruppen, Einzelprojekte und ein Graduiertenkolleg stehen zur Entscheidung an; die Vorarbeiten zu einem Sonderforschungsbereich/Transregio „Kommunikative Figurationen“ mit der Universität Bremen sollen bis Anfang 2014 zu einem Antrag führen. Bereits um April begrüßen wir William Uricchio vom MIT am RCMC, der mit einem Vortrag und einem Workshop zum Thema „Repeat, Remix, Remediate“, das ja auch Titel der Summer School ist, den offiziellen Auftakt für unseren neuen Forschungsschwerpunkt  gibt. Universitätsintern hoffen wir zudem, die Voraussetzungen für die interfakultäre Zusammenarbeit weiter verbessern zu können.

 

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen eine erholsame und produktive vorlesungsfreie Zeit!

 

Ihre
Uwe Hasebrink                                                        Andreas Stuhlmann
Stellvertretender geschäftsführender Direktor        Redaktion 

1. Come and Meet:

 

*Gastvortrag: William Uricchio (MIT, Cambridge/USA)
ZEIT UND ORT: 9.4.2013, 18.00 Uhr, Universität Hamburg
Am Dienstag, den 9. April, kommt William Uricchio, Direktor des Department of Comparative Media Studies am Massachusetts Institute of Technology (MIT), als Gast an das RCMC. Sein Abendvortrag gibt den Auftakt zum neuen Forschungsschwerpunkt „Repeat, Remix, Remediate“, dem auch die diesjährige Summer School des Zentrums gewidmet ist. Der genaue Ort der Vortrags wird mit einem ausreichendem Vorlauf bekannt gegeben.

 

* Summer School 2013: „Repeat, Remix, Remediate: Modes and Norms of Digital Media Repurposing“
ZEIT UND ORT: 29.7.-2.8.2013, Universität Hamburg
Organisation: Prof. Dr. Uwe Hasebrink, PD Dr. Andreas Stuhlmann & Sebastian Bartosch, BA
Im Zeichen der im Prinzip unbegrenzten Verfügbarkeit, Kopierbarkeit, Speicherbarkeit, Bearbeitbarkeit und Verbreitbarkeit von digitalen Medieninhalten wird die Medien- und Kommunikationslandschaft zunehmend durch Phänomene der Wiederverwendung, Wiederaneignung oder Wiedernutzbarmachung geprägt. Ob diese Wiederverwendung eine reine Wiederholung des Alten oder tatsächlich etwas Neues ist, wird im Juli und August die Leitfrage unserer internationalen Summer School sein. Wir schauen dorthin, wo Produzenten vorgefundene Medieninhalte rekombinieren und so eine ganz neue Konstellation schaffen, wo Mediennutzernutzer Altes als neu erfahren oder sich Altes produktiv neu aneignen. Um unsere Leitfrage zu beantworten, werden wir über die Woche hinweg verschiedene disziplinäre und gegenstandsbezogene Zugänge bündeln. In Vorträgen, Workshops und Arbeitsgruppen mit Medien- und Kommunikationswissenschaftlern, Ökonomen, Juristen und Gästen aus der Praxis werden uns journalistische und monetäre Strategien, ästhetische Praktiken und juristische Normendiskussionen ebenso beschäftigen wie der Blick von Produzenten und Konsumenten auf diese Entwicklungen und ihre Einschätzungen. Zu den bisher bestätigten Referent_innen gehört der Dirigent, Komponist, Musikproduzent und Filmemacher Christian von Borries (Berlin).

Aktuelle Hinweise zu Referent_innen, Programm und Teilnahmebedingungen werden laufend über die facebook-Präsenz der Summer School sowie die Internetseiten des RCMC bekannt gegeben. Anmeldung und Kontakt: Remediation@uni-hamburg.de

2. Good to know

 

* Rückblick: „In Bewegung setzen… Konferenz zur deutschsprachigen Animationsforschung“
Vom 15. bis zum 17. November 2012 veranstalteten das RCMC, die Arbeitsstelle für Graphische Literatur (ArGL) der Universität Hamburg und die AG Animation der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) gemeinsam die Tagung In Bewegung setzen…, um die Vernetzung der deutschsprachigen Animationsforschung zu fördern. Drei Tage lang diskutierten Wissenschaftler_innen unterschiedlicher fachlicher Ausrichtung und Vertreter_innen aus der Praxis aktuelle Fragestellungen aus dem Forschungsfeld der Animation. In einer Keynote Lecture zeigte Prof. Dr. Suzanne Buchan (University for the Creative Arts, Farnham/UK) auf, welche Herausforderungen die Animation dabei als transmediales und transkulturelles Phänomen für die Theoriebildung bereithält. Ein ausführlicher Tagungsbericht erscheint in Kürze auf den Internetseiten der AG Animation:
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* Rückblick: Roland-Faelske-Preis 2012 verliehen
Im Rahmen der Konferenz In Bewegung setzen… (s.o.) haben die Roland-Faelske-Stiftung und Universität Hamburg am 16. November 2012 zum zweiten Mal den Roland-Faelske-Preis für Comic und Animationsfilm verliehen. Ausgezeichnet wurden Andreas Veits (Universität Hamburg) für die beste Masterarbeit („Varianten der Bewusstseinsdarstellung und Fokalisierung im Comic – Versuch einer Klassifizierung“) und Jonas Engelmann (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) für die beste Dissertation („Perspektiven grafischen Erzählens – Zur selbstreflexiven Ästhetik des zeitgenössischen Independent-Comics“). Der Roland-Faelske-Preis wird alle zwei Jahre an Studierende und Promovenden für herausragende Abschlussarbeiten aus dem Themenberich ‚Comic‘ oder ‚Animationsfilm‘ vergeben.
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* Rückblick: GamingLAB der Fakultät EPB eröffnet
Mit der Eröffnung des GamingLAB am 23. Januar 2013 setzen der Arbeitsbereich Medienpädagogik und das Medienzentrum der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft neue Akzente in Lehre und Forschung. Digitale Spiele sind umstrittene, aber nichtsdestotrotz relevante Gegenstände der medienpädagogischen Forschung und zeigen vielfältige Bezüge zur Tätigkeit von Pädagoginnen und Pädagogen. Das GamingLAB ermöglicht in Zukunft insbesondere die medienpädagogische Erforschung der digitalen Spielekultur, der Lern- und Bildungspotentiale sowie der pädagogischen und didaktischen Einsatzmöglichkeiten von digitalen Spielen.
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* Rückblick: Filmreihe und Workshop Exil Film! Emigranten in Hollywood – Filme über Faschismus und Exil
Das Exil der Filmschaffenden, vor wie hinter der Kamera, hat viele Facetten, viele Geschichten sind noch nicht erzählt. In einer Zusammenarbeit mit dem Hamburger Metropolis Kino haben das RCMC und die Walter-A.-Berendsohn-Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur im Januar vier der wichtigsten Filme des Exils gezeigt. Diese Filmreihe wurde am 1. Februar durch einen Workshop ergänzt, der verschiedene Aspekte des Exilfilms vertiefte: In drei Kurzvorträgen widmeten sich Dr. Christoph Hesse (Freie Universität Berlin) dem Filmexil in der Sowjetunion, PD Dr. Andreas Stuhlmann (RCMC, Universität Hamburg) dem Verhältnis von Exilliteratur und -Film, den Netzwerken der Filmschaffenden im US-amerikanischen Exil und der Situation des ‚Filmerbes‘ des Exils sowie Dr. Alexander Zons (Universität Konstanz) den Produktionsnetzwerken der Filmkünstler im Exil.
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* Drei neue Forschungsprojekte des Hans-Bredow-Institutes gestartet:

Kinder und Online-Werbung
Kinder nutzen heute in immer früherem Alter und zunehmend das Internet – insbesondere als neuen virtuellen Spielplatz. Dabei sehen sie sich einer Vielzahl werblicher Ansprachen und Werbeformen gegenüber. Mit welcher spezifischen Art von Online-Werbung werden Kinder im Grundschulalter konfrontiert? Inwieweit und ab welchem Alter sind sie in der Lage, Internet-Werbung als solche zu erkennen und von nicht-werblichen Inhalten zu unterscheiden? Nehmen sie verdeckte, im redaktionellen Umfeld enthaltene Werbebotschaften wahr? Welche Anforderungen an die Interpretation und Bewertung kommerzieller Onlineinhalte sehen Kinder sich gegenüber? Dies sind einige zentrale Forschungsfragen eines neuen interdisziplinär angelegten Forschungsprojektes, das die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gemeinsam an das Hans-Bredow-Institut vergeben haben. Die Leitung des Projekts obliegt Dr. Claudia Lampert und Stephan Dreyer.
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Jugendschutzsoftware aus Sicht der Eltern: Kenntnisse, Nutzung, Informationsverhalten
Ende 2011 hatte das Hans-Bredow-Institut im Auftrag des BMFSFJ den Stand der Forschung über elterliche Kenntnisse, Erwartungen und Nutzung von Jugendschutzsoftware aufgearbeitet. Mittlerweile sind mit den Jugendschutzprogrammen von JusProg e.V. und der Deutschen Telekom zwei Programme anerkannt worden; außerdem haben Bund, Länder und die Wirtschaft im Jahr 2012 die Initiative „Sicher online gehen – Kinderschutz im Internet“ gestartet. Ziel des neuen Projekts unter der Leitung von Stephan Dreyer, Prof. Dr. Uwe Hasebrink und Dipl.-Soz. Hermann-Dieter Schröder ist es nun, eine aktuelle Bestandsaufnahme der Kenntnisse und der Nutzung von Jugendschutzprogrammen vorzunehmen, um so zu erfassen, welche Veränderungen sich in diesem Zeitraum ergeben haben.
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Entwicklungs- und Nutzungstrends im Bereich digitaler Medien und damit verbundene Herausforderungen für den Jugendmedienschutz
Der Schweizerische Bundesrat möchte im Rahmen seines Programms „Jugend und Medien“ bis Ende 2015 zu einer Einschätzung darüber kommen, ob zusätzlicher Regulierungsbedarf im Jugendmedienschutz auf Bundesebene besteht und wie der zukünftige Jugendmedienschutz in der Schweiz ausgestaltet sein soll. Hierfür hat das federführende Bundesamt für Sozialversicherungen eine erste Studie an das Hans-Bredow-Institut vergeben (Beteiligte: Stephan Dreyer, Dipl.-Soz. Hermann-Dieter Schröder, Prof. Dr. Uwe Hasebrink). Diese soll die Entwicklungs- und Nutzungstrends im Bereich der digitalen Medien aufzeigen und damit verbundene Herausforderungen für den Jugendmedienschutz identifizieren.
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* Forschungsprojekt „Literarizität in der Medienkunst“: DFG-Antrag auf Sachbeihilfe eingereicht
Das von Prof. Dr. Claudia Benthien (Institut für Germanistik II) geleitete Forschungsprojekt Literarizität in der Medienkunst hat bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einen Antrag auf Sachbeihilfe eingereicht. Das Projekt untersucht Bedeutungsdimensionen von Videokunst, Multimedia-Installationen und Netzkunst, die insbesondere mit Sprache, Stimme und Schrift im Zusammenhang stehen. Anhand eines umfangreichen Korpus internationaler Medienkunst-Arbeiten werden dabei Ebenen des Literarischen erschlossen und differenziert, wie sie sich etwa in poetischen Titeln, integrierten Textsegmenten, akustischen Sprachpassagen, lyrischen Sprechweisen, narrativen Strukturen oder dramatischen Handlungsverläufen finden. Im Fokus der Untersuchung stehen der körperliche sowie der technisch-mediale Einsatz von Schrift, Sprache und Stimme im Verhältnis zu den Parametern Bild, Ton, Räumlichkeit und Temporalität. 
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* Aktuelle Veröffentlichungen und Neuerscheinungen:

Sammelband „James Bond – Anatomie eines Mythos“ erschienen
Der von Prof. Dr. Marc Föcking (Institut für Romanistik) und Prof. Dr. Astrid Böger (Institut für Anglistik und Amerikanistik) herausgegebene, interdisziplinär angelegte Band versammelt zwölf Beiträge zum Mythos James Bond, zugleich einer der langlebigsten Serienhelden der Populärkultur überhaupt. Der Band enthält Beiträge zu den literarischen Vorlagen Ian Flemings, zum medialen Bond-Universum (Film, Parodien, Musik) sowie zur mythischen Dimension Bonds. „Die Langlebigkeit des Mythos Bond rührt [dabei] aus der richtigen Mischung aus Wiedererkennbarkeit und Variation, aus Traditionalität und Technikverliebtheit, aus Statik und chamäleonhafter Wandlungsfähigkeit.“ (Auszug aus dem Klappentext).
Weitere Informationen
Föcking, Marc/Böger, Astrid (Hg.) (2012): James Bond – Anatomie eines Mythos. Heidelberg: Universitätsverlag Winter.

Sonderausgabe „Language and society in cinematic discourse“ des „Multilingua – Journal of Cross-Cultural and Interlanguage Communication“ erschienen
Prof. Dr. Jannis Androutsopoulos (Institut für Germanistik I/Institut für Medien und Kommunikation) hat unter dem Titel Language and society in cinematic discourse eine zweibändige Sonderausgabe des „Multilingua – Journal of Cross-Cultural and Interlanguage Communication“ herausgegeben. Der Band widmet sich dem filmischen Diskurs als einem bislang nicht ausreichend erschlossenen Feld soziolinguistischer Forschung. Die insgesamt sieben Beiträge gehen der Frage nach, wie linguistische Heterogenität im filmischen Diskurs zur Darstellung gelangt, welche konzeptuellen und analytischen Werkzeuge für dessen soziolinguistische Untersuchung geeignet sind, und ob dabei die soziolinguistische Theorie vor neue Herausforderungen gestellt wird. Der behandelte Analysekorpus umfasst US-amerikanische Kinofilme und TV-Serien ebenso wie europäische Produktionen aus Zypern, Frankreich und Deutschland. Das vollständige Inhaltsverzeichnis ist online abrufbar. 
Weitere Informationen
Androutsopoulos, Jannis (Hg. (2012): Language and society in cinematic discourse. Special Issue, Multilingua – Journal of Cross-Cultural and Interlanguage Communication 31:2/3 (2012).

Lehrbuch „Medienpsychologie“ veröffentlicht
Prof. Dr. Sabine Trepte (Universität Hamburg/Hamburg Media School) und Prof. Dr. Leonard Reinecke (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) haben ein Einführungswerk zur Medienpsychologie veröffentlicht. Der in der Reihe „Grundriss der Psychologie“ im Kohlhammer Verlag erschiene Band vermittelt die Grundlagen der Medienpsychologie auf anschauliche Weise. Das Buch ist als Einführung für die Lehre in Bachelor- und Masterstudiengängen konzipiert.
Weitere Informationen
Trepte, Sabine/Reinecke, Leonard (Hg.) (2012): Medienpsychologie. Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer.

Sammelband „Das literarische Feld in Hamburg 1933-1945“ erschienen
Das gleichgeschaltete Kulturleben der Metropole Hamburg im ‚Dritten Reich‘ ist Thema eines Bandes, der von PD Dr. Dirk Hempel (Institut für Germanistik II) und Dr. Hans-Ulrich Wagner (Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland, Hans-Bredow-Institut) herausgegeben wurde. Medien-, Theater-, Literaturwissenschaftler und Historiker widmen sich darin den Handlungen und den Handlungsspielräumen im Bereich des Theaters, des Kinos und des Buchhandels sowie dem literarischen Programmangebot des Reichssenders Hamburg. Sie geben Einblick in Forschungsprojekte, bieten Überblicksdarstellungen und Detailstudien zum literarischen Feld in Hamburg. Das vollständige Inhaltsverzeichnis sowie die Einleitung der Herausgeber sind online abrufbar. 
Weitere Informationen
Hempel, Dirk/Wagner, Hans-Ulrich (Hg.) (2012): Das literarische Feld in Hamburg 1933-1945. Hamburg: Verlag Dr. Kovac. 

Neuauflage der „NDR-Bibliografie“ steht zum Download bereit
Die Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland der Universität Hamburg, des Hans-Bredow-Instituts und des NDR hat eine Neuauflage der NDR-Bibliografie veröffentlicht, die Quellenschriften und wissenschaftliche Literatur verzeichnet, welche im Zeitraum von 1956 bis 1980 zur Geschichte des Norddeutschen Rundfunks erschienen sind und in öffentlichen Bibliotheken ausgewertet werden können. Die Bibliografie steht ab sofort als PDF-Datei unter dem folgenden Link zum Download bereit:
Weitere Informationen
Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland (Hg.): Auswahlbibliografie NDR 1956-1980; Online-Ressource [http://www.hans-bredow-institut.de/de/webfm_send/697].

3. Graduate School Media and Communication:

 

* Die GMaC ist 2009 mit Mitteln aus der Landesexzellenzinitiative eingerichtet worden; diese Finanzierung ist Ende 2012 ausgelaufen. Die Beteiligten sind sich einig darin, die GMaC weiterzuführen und damit die erfolgreiche Zusammenarbeit innerhalb des RCMC nicht nur in der Forschung, sondern auch auf dem Gebiet der Ausbildung von Doktorand_innen fortzusetzen. Derzeit gehören 32 Promovierende der School an. Für das Jahr 2013 ist für Kontinuität gesorgt: Noch stehen Restmittel aus der Landesexzellenzinitiative zur Verfügung, und die Räume im Mittelweg können vorerst weiter genutzt werden. Die Koordinatorin Anke Timmann kann mit Hilfe von Berufungsmitteln (Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Prof. Dr. Michel Clement) auf jeden Fall bis Ende September weiter beschäftigt werden. Die Antragsskizze auf Einrichtung eines DFG-Graduiertenkollegs zum Thema „Repeat, Remix, Remediate“ wird im Frühjahr 2013 eingereicht; parallel dazu sind verschiedene Anträge in Arbeit, mit denen die Aktivitäten der GMaC insgesamt oder auch einzelne Dissertationsvorhaben finanziert werden sollen. Entsprechend wird es auch im Sommersemester wieder alle 14 Tage dienstags abends das GMaC-Kolloquium geben: Freunden des inspirierenden wissenschaftlichen Diskurses sei diese Veranstaltung wärmstens empfohlen. Über die genauen Termine und Themen wird rechtzeitig informiert. 

 

* In der zweiten Jahreshälfte 2012 haben acht weitere Mitglieder der Graduate School Media and Communication ihre Dissertationsprojekte begonnen:

Eva Boller beschäftigt sich in ihrer Dissertation mit der Darstellung des Libyenkriegs in europäischen Medien.

Ines Drefs analysiert in ihrer Dissertation die Rolle des Auslandsrundfunks im Zeitalter von Social Media.

Marie Harder untersucht in ihrem Dissertationsprojekt zeitgenössische massenmediale Repräsentationen von Weiblichkeit hinsichtlich ihrer ikonographischen Gehalte. 

Ines Schaudel beschäftigt sich in ihrem Dissertationsprojekt im Rahmen des DFG-Projektes „Klimawandel aus Sicht der Medienrezipienten“ mit der Bedeutung spezifischer Medienerfahrungen für die Einstellung der Rezipienten zum Klimawandel.

Rouven Seifert analysiert dynamische Aspekte in der Kommunikation und im Pricing von hedonischen Medienprodukten.

Tobias Steiner beschäftigt sich mit der Integration des Fernsehmediums in den Bereich der Medien des Kulturellen Gedächtnisses durch die Entwicklung eines zu den fiktionalen Narrationen des Fernsehens passenden Analysewerkzeugs.

Vitaniy Yulia analysiert in ihrer Dissertation sich verändernde Mediennutzungsmuster in Indonesien. 

Malte Werner untersucht, wie Soziale Medien die Auslandsberichterstattung speziell im Krisenfall beeinflussen; eine inhaltsanalytische Untersuchung von Qualitätsmedien unterschiedlicher Mediengattungen am Fallbeispiel Syrien wird dabei durch eine qualitative Befragung der Akteure ergänzt. 

Herzlich Wilkommen!

 

* Prof. Dr. William Porath (Pontificia Universidad Católica de Chile) war am 29. Januar 2013 in der GMaC zu Gast. Im Rahmen einer Lunch Lecture stellte er die konzeptuellen Grundlagen sowie erste Ergenisse seines aktuellen Forschungsprojekts „Uses of elements of personalization and strategic frames in newspaper coverage of two Chilean presidential campaigns (1989-2009)“ vor. 
Weitere Informationen 

 

* Im Rahmen seines Besuchs am RCMC ist William Uricchio, Direktor des Department of Comparative Media Studies am Massachusetts Institute of Technology (MIT), am 10. April 2013 von 10:00 bis 13:00 Uhr für einen Workshop zum neuen Forschungsschwerpunkt „Repeat, Remix, Remediate“ in der GMaC zu Gast. 

 

* Die nächsten Termine des GMaC-Doktorand_innenkolloquiums im Sommersemester 2013:

2.4.2013 um 18:00 Uhr,
16.4.2013 um 18:00 Uhr,
30.4.2013 um 18:00 Uhr,
14.5.2013 um 18:00 Uhr,
28.5.2013 um 18:00 Uhr,
11.6.2013 um 18:00 Uhr,
25.6.2013 um 18:00 Uhr,
9.7.2013 um 18:00 Uhr, 

jeweils im Mittelweg 176.

4. International News:

 

* RCMC-Mitglieder partizipieren an FP7-Antrag zum Thema Mehrsprachigkeit
Prof. Dr. Jannis Androutsopoulos (Institut für Germanistik I/Institut für Medien und Kommunikation) und Prof. Dr. Uwe Hasebrink (Hans-Bredow-Institut) partizipieren am Kollaborativen Projektantrag „Empowering the European Citizen in a Mobile and Multilingual World: Towards a 2020 Vision“, der Ende Januar 2013 von einem Konsortium von 14 europäischen und außereuropäischen Hochschulen im Rahmen des 7. Europäischen Forschungsrahmenprogramms eingereicht worden ist. Darin leitet Jannis Androutsopoulos das Arbeitspaket „Multilingualism in Young People’s Digital Language Practices“. Bei Förderungszusage ist ein Projektbeginn für Januar 2014 geplant. 
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* Gemeinsames Forschungsprojekt „Nationale Identität und politisches Wissen“ mit der Ohio State University gestartet
Im Rahmen der Programme des projektbezogenen Personenaustauschs (PPP) des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) starten Prof. Dr. Sabine Trepte (Universität Hamburg/Hamburg Media School) und Prof. Dr. Silvia Knobloch-Westerwick (Ohio State University) im Januar 2013 ein gemeinsames Forschungsprojekt. Dieses ist auf zwei Jahre angelegt und wird gefördert durch die Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Im Fokus stehen vergleichende Studien hinsichtlich des Themas „Nationale Identität und politisches Wissen“ zwischen jungen Erwachsenen in Deutschland und den USA. Im Rahmen der Forschungskooperation wird außerdem der Fortbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses starkes Gewicht beigemessen. Unterstützung erfolgt daher von US-amerikanischer Seite von den Doktorand_innen Benjamin K. Johnson und Laura Willis (Ohio State University), von deutscher Seite von Josephine B. Schmitt (Hamburg Media School).
Weitere Informationen

5. People at the RCMC:

 

* Bis zum April 2013 übernimmt Prof. Dr. Uwe Hasebrink (Hans-Bredow-Institut) interimsweise von Prof. Dr. Irene Neverla (Institut für Journalistik und Kommunikationswissnschaft) die Aufgaben des Geschäftsführenden Direktors (GD) des RCMC. Prof. Dr. Jannis Androutsopoulos (Institut für Germanistik I/Institut für Medien und Kommunikation), momentan noch im Forschungsfreisemester, übernimmt als gewählter Stellvertreter der GD dann regulär diese Funktion zum 1. April 2013, bis Irene Neverla im Sommer aus dem Forschungssemester zurückkehrt.

* PD Dr. Andreas Stuhlmann, in den Jahren 2008 bis 2012 Koordinator des RCMC sowie zusätzlich von 2009 bis 2012 Wissenschaftlicher Koordinator der GMaC, bleibt dem Forschungszentrum in Zukunft als Senior Research Fellow verbunden. 

Dr. Sascha Hölig, erfolgreicher Promovend der Graduate School Media and Communication mit einem Dissertationsprojekt zur Identifikation informationsorientierter Kommunikationsmodi im Internet, ist seit Anfang 2013 als Senior Researcher am Hans-Bredow-Institut tätig. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Mediennutzung in neuen Medienumgebungen, empirische Forschungsmethoden und die Wissenschaftskommunikation. Derzeit ist er an zwei laufenden Projekten des Instituts beteiligt: dem COST-Programm „Transforming Audiences – Transforming Societies“ sowie dem Forschungsprojekt „Konvergenz aus Nutzerperspektive – das Konzept der Kommunikationsmodi“.

Informationen für den Newsletter bitte an:

 

RCMC@uni-hamburg.de

   

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