Newsletter des Research Center Media and Communication (RCMC) vom Mai 2015

RCMC Newsletter Juli 2015

Editorial

Liebe RCMC-Mitglieder,

dieser Newsletter spiegelt wider die Vielfalt der medien- und kommunikationsbezogenen Forschung an der Universität Hamburg. Überzeugen Sie sich selbst – in Verbundforschung, Konferenzen, Publikationen, ob fokussiert auf ein Fach oder interdisziplinär. Und notieren Sie bitte die nächste Gelegenheit, die Kolleginnen und Kollegen persönlich kennen zu lernen oder wieder zu sprechen, die hinter all diesen Forschungsaktivitäten stehen: Das wäre die Mitgliederversammlung des RCMC am 26. November 2015.

Zuvor wünsche ich Ihnen für die vorlesungsfreie Zeit Erholung und Entspannung, Anregungen und Muße, Kreativität und Produktivität. Zur Einstimmung dazu ein Beitrag aus „The Guardian“, wie ein Sommer aussehen sollte: http://www.theguardian.com/give-us-back-our-summer.

Mit besten Grüßen, Ihre

Irene Neverla
– für das RCMC-Direktorium –

1. Come and Meet:

* RCMC Mitgliederversammlung 2015
ZEIT: 26. November 2015
Die RCMC Mitgliederversammlung wird dieses Jahr am Mittwoch den 26. November 2015 stattfinden. Dazu sind alle Mitglieder des Research Center Media and Communication herzlich eingeladen.
Im Zuge der Mitgliederversammlung wird der RCMC-Vorstand über die Weiterentwicklung des Zentrums, über Vernetzungen mit anderen Hochschulen sowie über mögliche gemeinsame Publikationsstrategien berichten. Weiters stehen in diesem Jahr die Neuwahl des RCMC-Direktoriums sowie die Besprechung der überarbeiteten Satzung auf der Tagesordnung. Im Anschluss besteht die Gelegenheit, bei Häppchen und Getränken neue und langjährige Mitglieder des RCMC kennen zu lernen.
Alle RCMC-Mitglieder erhalten zu Beginn des Wintersemesters 2015/16 noch eine ausführliche Einladung mit allen wichtigen Informationen.

* 6. Internationale Konferenz „Language in the Media“
ZEIT: 7.-9.September 2015;
ORT: Universität Hamburg
Zum sechsten Mal wird 2015 die internationale Konferenz “Language in the Media” stattfinden, in diesem Jahr erstmals in Hamburg. Die Konferenz, die 2005 ins Leben gerufen wurde, vereint Soziolinguisten, Medienlinguisten und Wissenschaftler der Diskursstudien, die sich für Forschung im Bereich der Massen- und neuen Medien als Orte der Sprache, des Diskurses, der Interaktion und Repräsentation interessieren. Die diesjährige Konferenz konzentriert sich auf das Thema „Sprache in einer mediatisierten Welt“. Organisiert wird die Konferenz von RCMC-Mitglied Prof. Dr. Jannis Androutsopoulos und Dr. Jana Tereick. Weitere Informationen

* Kolloquium im Wintersemester „{Digital Heritage}“
ZEIT: mittwochs, 18:15 – 19:45
ORT: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1 (West), 2. OG, R 220
Zum Thema „{Digital Heritage} veranstaltet das Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie der Universität Hamburg im Wintersemester 2015/16 ein interdisziplinäres Kolloquium mit Referenten der Universitäten Aarhus, Glasgow, Lund und Uppsala sowie mit Experten aus der Kulturpolitik und Kreativwirtschaft.
Im Zentrum des Institutskolloqiums steht die Frage, auf welche Art und Weise Digitalisierung als wirkmächtiger Treiber gesellschaftlichen Wandels die Erhaltung und den Umgang mit unserem kulturellen Erbe prägt. Denn seit geraumer Zeit investieren Gedächtnisinstitutionen in die Digitalisierung und diachrone Zugänglichkeit ihrer Sammlungen. App- und Spieleentwickler, Verlage sowie kleine Start-Ups aus der Kreativwirtschaft greifen verstärkt in ihren digitalen Produktionen Wissen aus der Vergangenheit auf.

* 10. Deutsche Klimatagung
ZEIT: 21.-24.September 2015
ORT: HafenCity Universität Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
Von 21.-24. September 2015 findet die bereits 10. Deutsche Klimatagung in Hamburg statt. Diese wird vom KlimaCampus Hamburg sowie der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft e.V. ausgetragen. Im Laufe der vier Tage wird der Klimawandel und seine Folgen interdisziplinär betrachtet und diskutiert. So befasst sich ein Themenbereich mit Klimakommunikation – Mediale Diskurse und Öffentlichkeit“. Im Zuge der Tagung werden auch RCMC-Mitglied Dr. Imke Hoppe, Dr. Simone Rödder und Dr. Bärbel Langmann erste Ergebnisse ihres Projekts „Reassessing an assessment: A study of the IPCC process“  des CliSAP-Exzellenclusters vorstellen. Weitere Informationen

* 1. Jahrestagung des Forschungsverbundes „Übersetzen und Rahmen. Praktiken medialer Transformation“
ZEIT: 5. bis 7. November 2015;
ORT: Kampnagel/ Universität Hamburg, Mollerstraße 10/ Universität Hamburg, Studiobühne, Von Melle Park 8, Raum 046;
KONTAKT: Dr. Oliver Schmidt (Koordinator)
Übertragungen zwischen Medien sind seit einigen Jahren eine zentrale Strategie in der Medienindustrie, aber auch eine interdisziplinäre Praxis in den Künsten sowie der populären Kultur. Unter der Leitung der RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Gabriele Klein und  Prof. Dr. Claudia Benthien  widmet sich der interdisziplinäre Forschungsverbund der Universität Hamburg und der Hochschule für bildende Künste Hamburg  seit Beginn des Jahres 2015 genau diesen Entwicklungen aus einer praxeologischen Perspektive.
Von 5. bis 7. November 2015 wird die erste Jahrestagung des Forschungsverbandes stattfinden. Diese soll anhand einzelner Projekte demonstrieren, wie die zentralen Konzepte „Übersetzen“ und „Rahmen“ theoretisch gefasst werden können. Aktuelle Forschungsansätze der Kultur-, Bewegungs-, Literatur- und Medienwissenschaft, sowie der Designtheorie und Philosophie zeigen dabei das fächerübergreifende Potenzial der theoretischen Konzepte „Übersetzen“ und „Rahmen“ auf. Fragen der Kulturalität, Medialität und Situationalität dieser Prozesse werden dabei thematisiert. Abgerundet wird das Programm durch künstlerische „Übersetzung“ in einem Beitrag von Wim Wenders, einer Lecture Performance des Tänzers Koffi Kôkô sowie einem Auftritt der Dichterin Cia Rinne.
Weitere Informationen

* Tagung „Digitaler Journalismus: Disruptive Praxis eines neuen Paradigmas“
ZEIT: 5. – 6. November 2015
ORT: Universität Hamburg
Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren für einen Wandel im Journalismus gesorgt, die bis zur Entwicklung einer eigenständigen Form des „Digitalen Onlinejournalismus“ geführt hat. Dabei hat sich nicht nur das journalistische Handwerk verändert. Redaktionelle Kommunikations- und Produktionspraktiken sowie die journalistischen Darstellungsweisen wurden ebenso von der Digitalisierung erfasst und beeinflusst.
Für das kommende Wintersemester hat die Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus unter Leitung des RCMC-Mitglieds Prof. Dr. Volker Lilienthal eine Tagung geplant, die die Lage des Digitalen Journalismus aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachten wird. Neben den neuen Qualitäten des Digitalen Journalismus werden auch dessen Funktionen und Normen beleuchtet und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Praxis ausgelotet. Eingeladen sind digitale Journalisten, Medienwissenschaftler als auch Medienkritiker, die dazu sprechen  und diskutieren werden. Weitere Informationen / Call for Papers / Call for Posters

* Filmreihe dokART
ZEIT: zwei Abende im Monat
ORT: Hamburger Metropoliskino,  Kleine Theaterstrasse 10, 20354 Hamburg
Dass Dokumentarfilme nicht nur reine Dokumentation sondern auch Filmkunst sein
können, stellt die Filmreihe dokART im Hamburger Metropolis Kino unter Beweis. An zwei Abenden im Monat werden hier ausgesuchte Dokumentarfilme gezeigt. Moderierte Filmgespräche mit speziell geladenen Gästen, ergänzen die Vorstellung mit fachlichem und persönlichem Hintergrundwissen zum jeweiligen Film. Die Bandbreite der gezeigten Filme reicht vom historischen Dokumentarfilmklassiker bis zum avantgardistischen Essayfilm. Als Gesprächsgäste sind Regisseure, Produzenten, Film- und Medienwissenschaftler sowie andere Experten geladen.
Organisiert und kuratiert wird das Projekt vom dokART-Team – aktuell bestehend aus Carsten Heinze, Vanessa Weber, Janina Kriszio, Christoph J. Beyer, Cornelia Lund, RCMC-Mitglied Prof. Dr. Thomas Weber, Thomas Klein und Senta Siewert.
Weitere Informationen und aktuelles Programm

2. Good to know

* Neuer Masterstudiengang „Bewegungswissenschaft“
Ab dem Wintersemester 2015/2016 wird am Institut für Bewegungswissenschaft ein neuer Masterstudiengang angeboten. Der bisher angebotene Masterstudiengang „Bewegungswissenschaft mit Schwerpunkt Gesundheitsforschung“ läuft aus. Im Rahmen des neuen zweijährigen Masterprogramms „Bewegungswissenschaft“ ist eine Profilbildung vorgesehen. Dabei stehen die Schwerpunkte „Leistung und Gesundheit“ sowie „Medien und Kultur“ zur Auswahl. Der Bereich der „Medien und Kultur“ befasst sich dabei mit den aktuellen sozial-, medien- und kulturwissenschaftlichen Themen, Fragen und Problemen von Bewegung und Sport. Der Schwerpunkt „Leistung und Gesundheit“ befasst sich hingegen mehr mit sportmedizinischen, biomechanischen, sportmotorischen und trainingswissenschaftlichen Thematiken. Weitere Informationen 

* Graduiertenkolleg „Lose Verbindungen: Kollektivität im digitalen und urbanen Raum“ hat Arbeit aufgenommen
Im Januar 2015  ist das Graduiertenkolleg „Lose Verbindungen: Kollektivität im digitalen und urbanen Raum“  an der Universität Hamburg gestartet. Ziel ist die Erforschung der gegenseitigen Überlagerung und Durchdringung von digital-informationalen und baulich-räumlichen Praktiken und deren Bedeutung für die Entstehung von Kollektivität. Angenommen wird, dass die Verschränkung urbaner und digitaler Räume das Zusammenhandeln von Fremden und neue Formen von Handlungsfähigkeit ermöglicht. Acht Doktorandinnen und ein Post-Doc wollen diese Annahmen in den nächsten drei Jahren mit Hilfe von empirischen Projekten überprüfen. Acht ProfessorInnen sind betreuend beteiligt, unter anderem die RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Gabriele Klein (Bewegungswissenschaft) und Prof. Dr. Kathrin Fahlenbrach (Medien- und Kommunikationswissenschaften). Gefördert wird das Graduiertenkolleg aus Mitteln der Landesforschungsförderung des Landes Hamburg. Weitere Informationen

* Projekt „Reassessing an assessment: A study of the IPCC process“
Künftige Klimaberichte des Weltklimarates IPCC und auch der zwischenstaatliche Ausschuss selbst werden aktuell kontrovers diskutiert. Ziel des Projekts „Reassessing an assessment: A study of the IPCC process“ ist es, den IPCC-Prozess interdisziplinär zu untersuchen und so die aktuellen Debatten zum Weltklimarat IPCC durch Befragungsdaten zu unterlegen. Im Juli 2015 werden Klimawissenschaftler um ihre Einschätzung der Relevanz, des politischen Einflusses, der öffentlichen Rolle und des wissenschaftlichen Wert es des IPCC gebeten.
Das Projekt wird innerhalb des Hamburger Exzellenzclusters „CliSAP“ („Integrated Climate System Analysis and Prediction“, gefördert von der DFG) realisiert. Das Projekt wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet:

  • Kommunikationswissenschaft: RCMC-Mitglied Dr. Imke Hoppe (Universität Hamburg, Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft)
  • Soziologie:  Dr. Simone Rödder (Universität Hamburg, Institut für Soziologie)
  • Naturwissenschaft: Dr. Bärbel Langmann (Universität Hamburg, Institut für Geophysik sowie KlimaLab – Feinstaubbelastung und Klimawandel in Kiel)

Das Projekt wurde bereits auf der deutschen IPCC-Jahrestagung im Juni 2015 unter dem Titel „Das Meinungsklima in der Klimaforschung – Wie beurteilen Klimawissenschaftler den Status Quo des IPCC?“ vorgestellt. Das Poster kann auf der Website des CliSAP online abgerufen werden. Weitere Informationen

* Projekt „Mehrsprachigkeit in der Nachhaltigen Universität“
RCMC-Mitglied Prof. Dr. Jannis Androutsopoulos ist am neu gegründeten UHH-Forschungsverbund „Mehrsprachigkeit als Ressource der Nachhaltigen Universität“ beteiligt und leitet dort ein Pilotprojekt über Mehrsprachigkeit in der wissenschaftlichen Diskursproduktion und Interaktion. Der explorative Forschungsverbund ist am Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität (KNU) angesiedelt. Weitere Informationen 

* Vortrag „Constructive or destructive? Journalistic Work practices and Ethics in Democratisation Conflicts“
Das RCMC-Mitglied Dr. Judith Lohner wird gemeinsam mit Sandra Banjac von 12.-16. Juli 2015 an der Jahreskonferenz der International Association for Media and Communication Research in Montreal teilnehmen. Die IAMCR 2015 widmet sich dem Thema „Hegemony or Resistance? On the Ambigious Power of Communication“. Im Zuge der Konferenz werden Dr. Judith Lohner und Sandra Banjac in ihrem Vortrag „Constructive or destructive? Journalistic Work practices and Ethics in Democratisation Conflicts“ erste Teilergebnisse des MeCoDEM-Teilprojekts des Hamburger Forschungsteams präsentieren.  Weitere Informationen

* Forum Medienkulturforschung (FMKF)
Das Forum Medienkulturforschung ist ein Projekt des Vereins AVINUS e.V. und unterstützt Veranstaltungen, Projekte und Institutionen im Bereich der Medienkulturforschung. Das FMKF stellt für diverse Projekte das Know How, Dienstleistungen und finanzielle Zuwendungen zur Verfügung. Wie etwa die Ringvorlesung „Medienkulturen des Dokumentarischen“ und das Medienwissenschaftliche Kolloquium des Nordverbundes, kurz Norddeutsches Kolloquium. Das Kolloquium ist als eine Initiative der Universitäten Kiel, Flensburg, Bremen und Hamburg, der Fachhochschule Kiel und der Muthesius-Hochschule Kiel 2011 ins Leben gerufen worden. Die Treffen finden in der Regel zweimal pro Jahr statt und dienen dazu, laufende Projekte an den beteiligten Instituten vorzustellen und im Kollegenkreis zu diskutieren. Die Diskussion steht im Zentrum des Austausches. Weitere Informationen

*Repositorium Medienkulturforschung (RMKF)
Das Repositorium Medienkulturforschung beruht auf einer Initiative des AVINUS e.V. und ist ein Dienst, der die Publikation wissenschaftlicher Beiträge zur Medienkulturforschung übernimmt. Der Begriff der Medienkulturforschung wird dabei breit ausgelegt, um auch kultur-, geistes- und sozialwissenschaftliche Zugänge zur Thematik zu berücksichtigen. Es ist dies das erste deutschsprachige Repositorium in dem Bereich der Medienkulturforschung und ist als eine Open-Access-Plattform konzipiert. Weitere Informationen 

*Rückblick: „Rappers, mappers – was rappen die da eigentlich?“
Anfang Juli fand erstmals das Symposium on Lavender Linguistics and Queer Identities statt. Das Ziel des Treffens an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf war es, das Bewusstsein von Lavender Linguistics in Deutschland zu erhöhen. Forscher, Studenten und Interessierte waren dazu aufgerufen ihre Arbeiten zu Themen wie Gender oder feministischer Linguistik zu präsentieren und diskutieren. Mit ihrem Vortrag „Rappers, mappers  was rappen die da eigentlich? (Diskurs-) linguistische Analysen im Deutschen Rap“ hat RCMC-Mitglied Dr. Reyhan Şahin an dem 1. Symposium teilgenommen. Weitere Informationen

*Rückblick: Konferenz der European Media Management Association 2015
Die Fakultät für Betriebswirtschaft im Mai Gastgeber der renommierten internationalen Konferenz der European Media Management Association (emma). Mehr als 120 nationale und internationale Wissenschaftler kamen in den Räumen der ESA zusammen und diskutierten über aktuelle Forschungsergebnisse, Technologietrends und Nachfrageeffekte im Zeitalter der Digitalisierung. Die Sessions fanden parallel in bis zu 4 Hörsälen mit über 60 Vorträgen der Teilnehmer statt. Auch eine Pre-Conference zum Thema Research Ethics war Teil des Programms. Praxiseinblicke lieferte der Vortrag von Dr. Lars Finger (Otto Group). Organisiert wurde die Veranstaltung von den RCMC-Mitgliedern Prof. Dr. Christian Wellbrock und  Prof. Dr. Michel Clement sowie Jessica Kurre, die den Teilnehmern auch abseits der Wissenschaft ein umfangreiches Programm boten.

Aktuelle Veröffentlichungen und Neuerscheinungen:

* MeCoDEM-Arbeitspapier: „Journalistic Ethics and Practices in Conflict Societies“
Die RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Irene Neverla sowie Dr. Judith Lohner haben gemeinsam mit Sandra Banjac ein MeCoDEM-Arbeitspapier „Journalistic Ethics and Practices in Conflict Societies“ veröffentlicht. Dieses zeigt den derzeitigen Forschungsstand zu Journalismus in Konfliktgesellschaften auf. So werden Theorien, Konzepte und Argumente wie auch empirische Studien zur Rolle des Journalismus im Demokratisierungsprozess analysiert. Der Fokus liegt dabei auf den Akteuren, den journalistischen Arbeitsweisen, den journalistischen Rollenvorstellungen und den ethischen Standards. Das Arbeitspapier ist auf der MeCoDEM-Website online abrufbar. Weitere Informationen / Arbeitspapier

Neverla, Irene / Lohner, Judith / Banjac, Sandra (2015): Review: Journalistic ethics and practices in conflict societies. In: www.mecodem.eu/publications/working-papers

* Beitrag: „A strong woman doesn’t follow, she leads!“
Mit der religiösen Darstellung und Selbstdarstellung von muslimischen Akademikerinnen im sozialen Netzwerk Facebook beschäftigt sich der Artikel des RCMC-Mitglieds Dr. Reyhan Şahin. Es ist ein Bericht über ihr aktuelles Forschungsprojekt. Dabei handelt Sahin Themen wie die Vernetzung von muslimischen Netzwerk-Communities in Deutschland, schrift- und bildsprachliche Aspekte, Selbstportraits der Userinnen, religiöse Mehrsprachigkeit, emanzipatorische Orientierungen sowie (politischen) Online-Aktivismus ab. Der Artikel ist als Beitrag im Band „Dominanzkultur reloaded“ erschienen, welcher sich mit den Themen Geschlecht, Sexualität, Behinderung, Religion, Ethnizität, Kultur und Klasse als machtförmige, aufeinander bezogene Dimensionen beschäftigt. Weitere Informationen 

Şahin, Reyhan (2015): “A strong woman doesn’t follow, she leads!” Religiöse (Selbst-) Darstellungen muslimischer Akademikerinnen im sozialen Netzwerk Facebook. In: Attia, Iman/ Köbsell, Swantje/ Prasad, Nivedita: Dominanzkultur reloaded. Neue Texte zu gesellschaftlichen Machtverhältnissen und ihren Wechselwirkungen. Bielefeld: transcript.

* Buch: „Der dramaturgische Blick. Potenziale und Modelle von Dramaturgie im Medienwandel.“
Prof. Dr. Thomas Weber, RCMC-Mitglied, hat in Zusammenarbeit mit Christa Hasche und Eleonore Kalisch einen Band zum Thema Dramaturgie herausgegeben. Darin finden sich neben Skizzen der historischen Entwicklung des Dramaturgie-Begriffs auch vergleichende Analysen von Dramaturgien verschiedener Medien wie auch Untersuchungen zur Funktionsweise von transmedialen Dramaturgien. Die Sammlung führt die Ansätze ganz unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen und Beispiele aus der Praxis zusammen und stellt das jeweilige epistemologische Potenzial im Umgang mit dem Begriff „Dramaturgie“ heraus. Dabei wird unter anderem auf Fragen wie: Ist Dramaturgie die strukturelle Einteilung einer Handlung? oder Lässt sich Dramaturgie losgelöst von konkreten Medien betrachten? behandelt.  Weitere Informationen 

Christa Hasche/Eleonore Kalisch/Thomas Weber (Hrsg.) (2014): Der dramaturgische Blick. Potenziale und Modelle von Dramaturgie im Medienwandel. Berlin: Avinus.

* Handbuch „Handbook of Discourse Analysis“
Prof. Dr. Jannis Androutsopoulos war an der 2. Auflage des renommierten „Handbook of Discourse Analysis“ beteiligt. Die neue Fassung des Handbuchs nimmt Bezug auf die neuesten Entwicklungen in der Diskursanalyse. Dabei werden nicht nur der aktuelle Forschungsstand sondern auch neue Paradigmen und diskursanalytische Modelle vorgestellt. Androutsopoulos hat in dem Band gemeinsam mit Susan C. Herring (Indiana University) als Ko-Autor ein Kapitels über Computer-Mediated Discourse 2.0 veröffentlicht. Weitere Informationen 

Tannen, Deborah / Hamilton, Heidi E. / Schiffrin, Deborah (2015): The Handbook of Discourse Analysis (2nd Edition). West Sussex: John Wiley & Sons. 

3. Graduate School Media and Communication:

* Nele Heise wird von 28. bis 30. Oktober an der ECREA Radio Research Conference in Madrid teilnehmen. Ihr Vortrag zu „Podcasting as catalyst for diversity on the net? An examination of women hosted podcasts“ ist vor kurzem angenommen worden.

* Tobias Steiner war am 23./24. Juni 2015 auf der „Media Across Borders/ECREA conference“ in London zu Gast. Während der zwei Tage widmeten sich internationale Gäste dem Thema „TV in the Age of Transnationalisation and Transmedialisation“ und reflektierten die Bedeutung dieser Entwicklung. So auch Tobais Steiner mit seinem Vortrag „Variations on a Theme: Nordic Noir, Bron/Broen, and Glocalization“. Den Conference Report von Tobias Steiner kann man auf dem Blog von Critical Studies in Television online nachlesen.

* Nele Heise hat am 6. Juni 2015 an der Freundlichen Internet-Konferenz „nebenan“ im Betahaus Hamburg teilgenommen. Dabei standen Vorträge und Diskussionen rund um Webkultur, Storytellung und Indieweb auf dem Programm. In ihrem Beitrag zu der Konferenz hat sich Nele Heise dem Thema Podcast und Frauen gewidmet. Gemeinsam mit Jelena Gregorczyk hat sie in dem Vortrag „Podcasting Frauen. Warum so wenig Frauen im Fokus stehen und wie sich das ändern lässt“ beleuchtet“ versucht Antworten auf diese Fragen zu geben. Weitere Informationen / Folien zum Vortrag

Ines Drefs gave a talk about journalistic handling of user commentary in the social web in Tunis on June 3, 2015. The talk was part of a workshop for future ombudspeople in Tunisian local radio stations. It was organised by the Erich-Brost Institute for International Journalism and supported by both Germany’s Federal Foreign Office (German: AA) and Tunisia’s Independent High Authority for Audiovisual Communication (French: HAICA). More 

Nele Heise war am 5. Mai bei dem Podlove Podcast Workshop in Berlin zu Gast und hat einen Vortrag zur Podcast-Forschung gegeben. In dem Beitrag „Work in Progress. How to nail jelly to a wall“ hat sie nicht nur über die möglichen Ergebnisse ihrer Podcasting-Forschung gesprochen, sondern auch die Problematiken dahinter beleuchtet. Weitere Informationen Link zum Vortrag

* Außerdem hat Nele Heise  für die re:publica 2015, von 5. – 7. Mai, die Session „Stimmen im Netz“ zu deutschen Podcasts konzipiert, organisiert und moderiert. Vier Podcasterinnen, Sarah Geser, Tine Nowak, Katrin Rönicke und Alexandra Tobor,  stellten ihre Projekte vor und sprachen über das Medium Podcasts an sich. Der Beitrag kann online nachgehört werden. Weiters wurde Nele Heise auf der re:publica von dctp.tv zur Podcastszene und -nutzern interviewt. Das Interview ist auf youtube online verfügbar.

Informationen für den Newsletter bitte an:

RCMC@uni-hamburg.de

Print Friendly