Newsletter des Research Center Media and Communication (RCMC) vom Mai 2015

Newsletter Mai 2015

Editorial

Liebe RCMC-Mitglieder,

wie immer in der ersten Hälfte des Semesters der aktuelle RCMC-Newsletter mit Hinweisen auf Vorträge, Konferenzen, Forschungsprojekte, Gäste. Die Neuigkeiten kommen aus sechs Fakultäten der UHH und aus dem Hans-Bredow-Institut für Medienforschung.

Besonders hervorzuheben: Der Start des Forschungsverbundes „Übersetzen und Rahmen. Praktiken Medialer Transformation“, der eben an der UHH, in Zusammenarbeit mit der HfBK, begonnen wurde.

Daneben lässt sich in vielen Vorhaben, als gemeinsamer Nenner, die fortschreitende Digitalisierung ausmachen: Sei es bezogen auf den „Bildungswert“ bei internetbasierter Kommunikation; oder zur „politischen Sozialisation und Partizipation von Jugendlichen im Internet“; bezogen auf „Subkulturen des Spiels“ im Blickwinkel der Gaming-Forschung; zur Neugestaltung der Beziehung zwischen Journalismus und seinem Publikum durch Social Media; oder allgemeiner zu methodischen Fragen der Onlineforschung. Um nur einige der Themen herauszugreifen, zu denen Sie im nachfolgenden Newsletter etwas mehr lesen können.

Ein erfolgreiches und schönes Sommersemester wünscht Ihre

Irene Neverla
– für das RCMC-Direktorium –

1. Come and Meet:

* Ringvorlesung „Subkulturen des Spiels“
ZEIT: Dienstags, 18:30 – 20:00 Uhr, 14. April – 16. Juni 2015;
ORT: Forum Finkenau, Mediencampus Finkenau 35, 22081 Hamburg
Im Sommersemester richtet die Arbeitsgruppe „Games“ des RCMC eine interdisziplinäre Ringvorlesung zum Thema „Subkulturen des Spiels“ aus. Die Vorlesungsreihe beleuchtet unterschiedliche Facetten gegenwärtiger Gaming-Kultur und die vielfältigen (teils kreativen oder subversiven) Aneignungspraktiken, die digitale Spiele ermöglichen. Organisiert in Kooperation zwischen der Universität Hamburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), richtet sich die Ringvorlesung an Studierende der Hamburger Hochschulen, sowie außeruniversitäre Zuhöer/innen und die weitere Hamburger Öffentlichkeit. Weitere Informationen

* Podiumsdiskussion: „Blinde Flecken rechts? – Berichterstattung über Rechtsextremismus und rechtes Gedankengut“
ZEIT: 20.Mai 2015, 19:30 – 20:00 Uhr, anschließend Get-together
ORT: Akademie für Publizistik, Warburgstraße 8-10, 20354 Hamburg
Die Podiumsdiskussion „Blinde Flecken rechts?“ der ProJournal e.V. (Förder- und Alumniverein der Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg) wird der Frage nachgegangen, wie die Aufklärung der NSU-Morde zur Sensibilisierung gegenüber rechtsextremer Gewalt gegen Migranten und Migrantinnen in der Medienwelt beigetragen hat. Außerdem wird darüber diskutiert, wie Publizisten und Publizistinnen mit den aktuellen, rechtsextremen und rassistischen Bewegungen umgehen. Neben der Vortragenden Prof. Dr. Elke Grittmann (Leuphana Universität Lüneburg), einer der Autorinnen einer aktuellen Studie über die NSU-Morde in der Berichterstattung, werden folgende Experten auf dem Podium erwartet:

  • Patrick Gensing (Tagesschau Redakteur und Blogger auf publicative.org)
  • Gerhard Kromschröder (Ex-Stern Reporter, er recherchierte undercover in Neonazi-Milieus)
  • Wiebke Ramm (Korrespondentin und Gerichtsreporterin, unter anderem beim NSU-Prozess) und
  • Dr. Britta Schellenberg (Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Rechtsextremismus an der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Weitere Informationen

* 6. Internationale Konferenz „Language in the Media“
ZEIT: 7.-9.September 2015
ORT: Universität Hamburg
Zum sechsten Mal wird 2015 die internationale Konferenz “Language in the Media” stattfinden, in diesem Jahr erstmals in Hamburg. Die Konferenz, die 2005 ins Leben gerufen wurde, vereint Soziolinguisten, Medienlinguisten und Wissenschaftler der Diskursstudien, die sich für Forschung im Bereich der Massen- und neuen Medien als Orte der Sprache, des Diskurses, der Interaktion und Repräsentation interessieren. Die diesjährige Konferenz konzentriert sich auf das Thema „Sprache in einer mediatisierten Welt“. Organisiert wird die Konferenz von Prof. Dr. Jannis Androutsopoulos und Dr. Jana Tereick. Weitere Informationen

2. Good to know

* Kooperativer Forschungsverbund „Übersetzen und Rahmen. Praktiken Medialer Transformation“ ist gestartet
Seit Anfang Januar hat der kooperative Forschungsverbund, zwischen der Universität Hamburg und der Hochschule für bildende Künste (HfBK), seine Arbeit aufgenommen. Das Projekt, unter der Leitung der RCMC-Mitglieder Prof. Dr. Gabriele Klein (Sprecherin) und Prof. Dr. Claudia Benthien (Stellvertreterin),  wird in den nächsten 3 Jahren Fragen der medialen Transformation nachgehen. In sieben Forschungsgruppen soll die Übertragung zwischen Medien mittels der Leitkonzepte ‚Übersetzung‘ und ‚Rahmung‘ theoretisch gefasst werden. Fünf Arbeitsgemeinschaften werden von RCMC-Mitgliedern betreut:

  • Prof. Dr. Claudia Benthien: Performing Poetry. Mediale Übersetzungen und situationale Rahmungen zeitgenössischer Lyrik
  • Prof. Dr. Astrid Böger: Medienästhetische Strategien des Rahmens und Übersetzens in Graphic Novels.
  • Prof. Dr. Gabriele Klein: Bewegungen übersetzen. Tanzästhetische Transformationen und ihre mediale Rahmungen – das Beispiel des ‚afrikanischen Tanzes‘.
  • Juniorprof. Dr. Markus Kuhn: Ästhetische Prozesse und Aneignungspraktiken in interaktiven und pseudo-authentischen Webserien.
  • Prof. Dr. Thomas Weber: Authentizität transformieren. Übersetzen und Rahmen als Praktiken des dokumentarischen Films in medialen Milieus.

Weitere Informationen

* Projekt „Verläufe exzessiver Internetnutzung in der Familie (VEIF)“ erhält Forschungsförderung
Der DFG hat den Antrag von Prof. Dr. Rudolf Kammerl (AB Medienpädagogik an der Fakultät für Erziehungswissenschaft) für Forschungsförderung bewilligt. Das Projekt mit dem Titel „Verläufe exzessiver Internetnutzung in der Familie (VEIF)“ wird für drei Jahre mit 465.000 Euro gefördert. Das Ziel des Forschungsvorhabens ist es, den Zusammenhang zwischen dem Einfluss der Familie und der exzessiven Internetnutzung Jugendlicher genauer zu untersuchen. Anhand einer Panelstudie soll erforscht werden, wie es zu exzessiver Internetnutzung kommt und wie diese im Bezug zu Familienbeziehungen und Medienerziehung zu sehen ist.

* Projekt „COST-Action ‚The Digital Literacy and Multimodal Practices of Young Children‘ DigiLitEY)“
Dr. Claudia Lampert (Hans Bredow Institut für Medienforschung HBI), ist seit April 2015 an der COST-Action beteiligt. Das Gemeinschaftsprojekt mit einer Laufzeit von vier Jahren (April 2015 – 2019) wird von Prof. Jack Marsh, von der University of Sheffield, koordiniert. Das Ziel der Studie ist es, die Anforderungen multimodaler und interaktiver Medien an die „Digital Literacy“ von Kindern von 0-8 Jahren zu untersuchen. Außerdem wollen die Forscher herausfinden, welche weiteren Maßnahmen getroffen werden können, um Kinder dieser Altersgruppe in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Weitere Informationen

* Promottion : „Queer Film Culture: Perfomative Aspects of LGBT/Q Film Festivals“
Skadi Loist, ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft an der Uni Hamburg und Mitglied des RCMC, ist am 10. März 2015 mit ihrer Dissertation „Queer Film Culture: Perfomative Aspects of LGBT/Q Film Festivals“  von der Universität Hamburg zum Doktor promoviert worden. Weiters hat sie Mitte März eine Postdoc-Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienforschung der Universität Rostock angenommen. Weitere Informationen

* Rückblick: Vortragt „Medien-Bildung wozu? Hat Medien-Bildung Zwecke und wenn ja, wer legt diese warum fest?“
Von 27. bis 28. Februar 2015 hat Prof. Dr. Rudolf Kammerl (AB Medienpädagogik an der Fakultät für Erziehungswissenschaft) an der Internationalen Tagung „Medien – Wissen – Bildung“ der Universität Innsbruck teilgenommen. Die Veranstaltung widmete sich der wissenschaftlichen, theoretischen, praktischen und künstlerischen Legitimierung des Begriffs ‚Medienbildung‘.  Weitere Informationen

* Rückblick: Vortrag „Internetbasierte Kommunikation und Subjektkonstitution – eine kritische Betrachtung des ‚Bildungswertes'“
Prof. Dr. Rudolf Kammerl (AB Medienpädagogik an der Fakultät für Erziehungswissenschaft) hat am 19. März auf der Frühjahrstagung der Sektion Medienpädagogik in Aachen einen Vortrag gehalten. Das Event an der RWTH Aachen University widmete sich an zwei Tagen dem Thema „Spannungsfelder und blinde Flecken. Medienpädagogik zwischen Emanzipationsanspruch und Diskursvermeidung“ und bot Raum für eine kritische Auseinandersetzung mit den widersprüchlichen Tendenzen der Emanzipation und des Diskurses. Weitere Informationen 

* Rückblick: Podiumsdiskussion „Sag’s korrekt, Bitch!“
Richtig gegendert? Wie läuft das in der Popkultur, in der Wissenschaft im Journalismus? Dr. Reyhan Şahin (RCMC-Mitglied) sowie Ferda  Ataman (Leiterin Mediendienst Integration) und Profx. Lann Hornscheidt (Gender und Sprachanalyse an der HU-Berlin) haben am 25. Arpil 2015 zu gendergerechter Sprache, sowie Rassismus und Sexismus in den drei Bereichen diskutiert. Rahmen für die Diskussionsrundewar der „Gedöns-Kongress“ der taz im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Weitere Informationen

* Rückblick:  Kongress „Net Children 2020 – Growing up with Media“
In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat das Hans Bredow Institut (HBI) den europäischen Fachkongress „Net Children 2020“ in Berlin ausgerichtet. Von 16. – 17. April 2015 haben die Teilnehmer diskutiert, wie Kinder bei den Herausforderungen mit sozialen Medien unterstützt werden können. Förderung der Medienerziehung und des Kinder- und Jugendmedienschutzes auf nationaler, wie auch auf europäischer Ebene waren nur einige der Vorschläge. Die Ergebnisse werden zusammengefasst der Europäischen Kommission und den EU-Mitgliedsstaten in einer Roadmap zur Verfügung gestellt.  Weitere Informationen

Aktuelle Veröffentlichungen und Neuerscheinungen:

*Aufsatz: „Politische Sozialisation und Partizipation von Jugendlichen im Internet.“
Bereits 2013 hat Dr. Jan-Henrik Schmidt (Hans-Bredow-Institut HBI) eine Expertise zum Thema „Politische Sozialisation und Partizipation von Jugendlichen im Internet“ für den Forschungsverbund Deutsches Jungendinsitut verfasst. Der Artikel befasst sich mit den Grundlagen der internetbezogenen Teilhabe von Jugendlichen. Gemeinsam mit der Technischen Universität Dortmund hat nun der Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut den Arbeitsbericht „Politische Partizipation Jugendlicher im Web 2.0. Chancen, Grenzen, Herausforderungen“ veröffentlicht. Darin ist auch eine gekürzte Fassung von Schmidt’s Expertise aus dem Jahr 2013 zu finden. Weitere Informationen

Schmidt, Jan-Hinrik (2015): „Politische Sozialisation und Partizipation von Jugendlichen im Internet.“ In: Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut e.V./Technische Universität Dortmund (Hrsg.): Politische Partizipation Jugendlicher im Web 2.0. Chancen, Grenzen, Herausforderungen. Dortmund. S. 11-38.

* Buch: „Handbuch Onlineforschung. Sozialwissenschaftliche Datengewinnung und -auswertung in digitalen Netzen.
Gemeinsam haben Dr. Martin Welker, Dr. Monika Taddicken, Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Dr. Nikolaus Jackob ein neues Handbuch zur Onlineforschung herausgebracht. Der Band gibt einen Überblick über die derzeit gängigen Methoden der Onlineforschung und versucht, Antworten auf die Fragen der Repräsentativität oder Panelforschung zu finden. Andere Thematiken, wie die Problematik der Ethik und des Datenschutzes im Social Web, werden ebenfalls im Buch diskutiert. Die Sammlung richtet sich an all jene, die Onlineforschung betreiben und nach einem Überblick über den derzeitigen Forschungsstand und Problematiken suchen. Weitere Informationen

Welker, Martin/ Taddicken, Monika/ Schmidt, Jan-Hinrik/ Jackob, Nikolaus (Hrsg.) (2014): Handbuch Online-Forschung. Sozialwissenschaftliche Datentgewinnung und -auswertung in digitalen Netzen. Neue Schriften zur Online-Forschung, Band 12. Köln: Herbert von Halem Verlag.

* Aufsatz: „Keine Einbahnstraße. Wie Journalisten mit dem Publikum kommunizieren
Die RCMC-Mitglieder Nele Heise, PD Dr. Wiebke Loosen, Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Julius Reimer haben von 2011 bis 2014 in einem Forschungsprojekt neuartige Formen der Publikumsbeteiligung untersucht. Anhand von Interviews mit Redaktionsmitgliedern und Nutzern haben sie erforscht, wie Journalisten Soziale Netzwerke und Medien nutzen, um mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten. Die Studie „Die (Wieder)Entdeckung des Publikums“ wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Die wichtigsten Ergebnisse hat Nele Heise zusammengefasst und sind in epd medien Nr. 6 vom 6. Februar 2015 online verfügbar. Weitere Informationen

Heise, Nele (2015): Keine Einbahnstraße. Wie Journalisten mit dem Publikum kommunizieren. In: epd medien, Nr. 6, S. 7 – 10.

* Aufsatz: „Wer dreht deutsche Kinofilme? Gender Report: 2009–2013″
Das RCMC Mitglied  Skadi Loist hat gemeinsam mit ihrer Kollegin Prof. Dr. Elizabeth Prommer (Institut für Medienforschung der Universität Rostock) die Studie „Wer dreht deutsche Kinofilme? Gender Report 2009 – 2013“ veröffentlicht. Die Forschungsarbeit widmet sich den Zugangschancen, die Frauen in der deutschen Kinofilmproduktion haben. Dabei wurde untersucht, wie viele Kinofilme in den letzten fünf Jahren von Frauen inszeniert wurden und wie sich diese in Finanzierung, Förderung, Einspielergebnissen und Festivalerfolgen von den von Männern inszenierten Filmen unterscheiden. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen deutlich weniger finanzielle Förderung für ihre Filme bekommen, als ihre männlichen Kollegen, dafür aber von Frauen inszenierte Filme häufiger an Filmfestivals teilnehmen und öfter Filmpreise gewinnen. Weitere Informationen

Prommer, Elizabeth/ Loist, Skadi (2015): Wer dreht deutsche Kinoflime? Gender Report: 2009 – 2013. Rostock: Insitut für Medienforschung, Universität Rostock. 2015. 

3. Graduate School Media and Communication:

* Eva Boller wird am 21. Mai 2015 an der Jahreskonferenz International Communication Association (ICA) teilnehmen. Sie hält einen Vortrag in der ICA Young Scholars Preconference on „Visual Methods“ der Universidad del Turabo in San Juan, Puerto Rico. Das Forschungsinteresse an medial vermittelten Bildern in der Medien- und Kommunikationswissenschaft hat stark zugenommen. Die Preconference hat das Ziel, einen Überblick über das Potenzial, aber auch die Herausforderungen und Einschränkungen verschiedener Methoden zur visuellen Erforschung der Medien zu vermitteln. Weitere Informationen

* Tobias Steiner hat vom 30. März bis 1. April am „28. Film- und Fernsehwissenschaftlichen Kolloqium“ der Universität Mannheim teilgenommen, das der Weiterentwicklung der film-, fernseh- und medienwissenschaftlichen Forschung dient. In seinem Beitrag „Historiografie mal anders? Verhandlung von Geschichte in fiktionalen US-Fernsehformaten von den 1940ern bis heute“ legte Tobias Steiner anhand von populären Serien aus den USA dar, welchen Einfluss fiktionale Fernsehformate in der Vermittlung von Geschichte haben. Weitere Informationen

* Außerdem wird Tobias Steiner vom 18. bis 20. Juni 2015 an der 9. „NECS“ Konferenz in Łódź, Polen, mitwirken. Sein Vortrag „Blockbuster Tales of Days Past! Renegotiation of History Fictional U.S. TV Drama from the 1940’s up to Today“ ist Teil des Panels zu Medienarchiven und der Reproduktion von Erinnerung. Weitere Informationen

* Die Dissertation von Dr. Judith Lohner, Absolventin der Graduate School Media and Communication, ist als E-Dissertation veröffentlicht worden. Die Arbeit zum Thema „Journalistische Erinnerung als Dimension europäisierter Öffentlichkeit: Theoretische Grundlagen und empirische Anwendung am Beispiel der „Europäischen Wende“ ist an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg online zugänglich: ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2014/6973

* Des Weiteren wird Dr. Judith Lohner am 15. Mai 2015 auf der 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikation (DGPuK) einen Vortrag zum Thema ihrer Dissertation halten. Die Tagung „Verantwortung – Gerechtigkeit – Öffentlichkeit“ an der Hochschule Darmstadt widmet sich den Normen, Werten, der Moral und Ethik in den Medien, im Journalismus und in der PR. So auch der Beitrag von Dr. Judith Lohner „Europäisierte Erinnerung, europäisierte Öffentlichkeit? Die journalistische Berichterstattung zum 20. Jubiläum der „Europäischen Wende“. Dieser befasst sich mit der theoretischen wie empirischen Analyse von Formen, Entstehungsbedingungen und Entwicklungsgraden europabezogener bzw. europäisierter journalistischer Erinnerung.  Weitere Informationen

* Lea Wohl von Haselberg, ehemalige Doktorandin der Graduate School Media and Communication des RCMC, ist am 5. Mai 2015 für ihre Dissertation zur Darstellung jüdischer Figuren im deutschen Spielfilm nach 1945 mit dem Joseph-Carlebach Preis ausgezeichnet worden.

4. International News:

* „Meet Your New Neighbours“ 
12 Studierende des Erasmus Mundus Master ‚Journalism, Media and Globalization‘ an der Universität Hamburg, haben sich gemeinsam mit den Eimsbütteler Nachrichten an ein multimediales Projekt zum Thema „Flüchtlinge“ gewagt. Rahmen dafür bot das Uni-Seminar „Storytelling with/about the Other – in a (global) Multimedia Environment“. Das Projekt wurde initiiert und geleitet von Dr. Monika Pater (IJK der UHH) und Prof. Dr. Elke Grittmann (Leuphana Universität Lüneburg). Ziel des Seminars war es, den respektvollen Umgang mit Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, zu vermitteln. Unterstützt wurde das Projekt von der Medienstiftung Hamburg/Schleswig-Holstein und dem Förderverein der Journalistik, pro journal E.V. Aus der Zusammenarbeit zwischen Universität Hamburg und den Eimsbütteler Nachrichten sind die audiovisuellen Reportagen „Meet Your New Neighbours“ in Englisch und „Triff deine neuen Nachbarn“ auf deutsch entstanden. Diese beschäftigen sich mit dem Leben der Flüchtlinge, die in Eimsbüttel leben.
Meet Your New Neighbours (Englische Version)
Triff deine neuen Nachbarn (Deutsche Version)

5. People at the RCMC:

* Dr. Michael Brüggemann hat am 1. Februar 2015 seine Stelle am IJK als Universitätsprofessor W2 für „Kommunikationswissenschaft, insbesondere Klima- und Wissenschaftskommunikation“ angetreten. Neben seiner Professorentätigkeit wird er auch als Principal Investigator den sozialwissenschaftlichen Zweig im Exzellenzcluster Clisap (Climate System Analysis and Prediction) verstärken. Außerdem wird er die Forschungsgruppe „Mediale Konstruktion des Klimawandels“ weiterführen. Brüggemann ist Diplom-Journalist (LMU München), ausgebildeter Redakteur, hat die Deutsche Journalistenschule absolviert und an der Universität Hamburg mit „summa cum laude“ zum Thema „Europäische Öffentlichkeit durch Öffentlichkeitsarbeit? Die Informationspolitik der EU-Kommission“ promoviert. Nach diversen Forschungsstationen, wie etwa an der Universität Bremen, München oder Zürich, ist er nun wieder an der Universität Hamburg tätig. Herzlich Willkommen!

* Mark Schapiro, Dozent an der UC Berkeley Graduate School of Journalism sowie Mitglied des Global Investigative Journalistik Network, kommt zwischen 20. Juni und 5. Juli 2015 als Gastdozent des Erasmus Mundus Master ‚Journalism, Media and Globalization‘ ans IJK. Genaue Termine seiner Vorträge sowie alle weiteren Informationen werden zeitgerecht auf der Website des IJK veröffentlicht.

Informationen für den Newsletter bitte an:

RCMC@uni-hamburg.de

 

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