Prof. Dr. Knut Hickethier
Prof. Dr. Knut Hickethier lehrt am Institut für Medien und Kommunikation. Er ist Geschäftsführender Direktor des RCMC und Mitglied der Leitung der Graduate School Media and Comunication.
Kontakt
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Von-Melle-Park 6, Zi. 415
Institut für Medien und Kommunikation
20146 Hamburg
Telefon:
+4940 428 38 - 2735 oder
(+49/*40) 42838-4816 Fax:- 3553
hickethier@uni-hamburg.de
Wissenschaftlicher Werdegang:
geboren am 24.7.1945 in Golßen/Niederlausitz; Studium der Kunsterziehung an der HdK Berlin 1965-1970; Studium der Germanistik und Erziehungswissenschaft an der Technischen Universität Berlin 1970-1974; Promotion 1979 in Berlin; Habilitation 1982 in Osnabrück.
1975-1980 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin; 1982-1985 Hochschulassistent am gleichen Institut, danach von 1985-1989 dort Privatdozent; Lehraufträge in Berlin, Tübingen, Gießen, Marburg; div. Vertretungen in Bremen und Siegen. 1989 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und 1990-1994 Teilprojektleiter im DFG-Sonderforschungsbereich 240 (Bildschirmmedien) in Siegen. 1990-1994 Lehrstuhlvertretung in Marburg. Seit 1994 an der Universität Hamburg.
1982-1994 auch Fernseh-, Film- und Radiokritiker für "epd/Kirche und Rundfunk" (heute: "epd Medien"), "epd Film" u.a. Zeitungen und Zeitschriften.
Seit 1977 in zahlreichen Juries des Adolf-Grimme-Preises tätig.
Seit 1974 Redakteur und Mitherausgeber der Zeitschrift "Ästhetik und Kommunikation", Herausgeber der Publikationsreihe "Beiträge zur Medienästhetik und Mediengeschichte" (LIT Verlag, Münster/Hamburg) und "Sprache, Literatur, Medien" (LIT Verlag, Münster/Hamburg), Mitherausgeber der Filmreihe "Aufblende" (Hitzeroth Verlag, Marburg)
Hauptarbeitsgebiete:
Medienwissenschaft; Film- und Fernsehanalyse, Programmgeschichte und -theorie des Fernsehens; Filmgeschichte und Filmtheorie, Fernsehspiel, Fernsehserie, Kindersendungen, Nachrichtensendungen, Sportsendungen und andere Genres, Theorie und Geschichte der Medienwissenschaft, Film- und Fernsehkritik.
Buch-Veröffentlichungen
Einführung in die Medienwissenschaft. Stuttgart/Weimar 2003, 393 S.:
Film- und Fernsehanalyse. Stuttgart: Metzler 1993 (Sammlung Metzler 277) 233 S.; 2.Auflage 1996. Übersetzt ins Ungarische von Györffy Miklós: Film- és Televízi-óelemzés. Budapest: Krónika Nova Kiadó 1999, 168 S.
Ludwig Fischer (Hrsg.), Programm und Programmatik: Kultur- und medienwissenschaftliche Analysen. Knut Hickethier zum 60. Geburtstag.
Geschichte des deutschen Fernsehens. Stuttgart/Weimar, 1998.:
Geschichte der Fernsehkritik. Berlin: Edition Sigma. Bohn Verlag 1994.
Weitere Veröffentlichungen
Medienkultur und Medienwissenschaft. Das Hamburger Modell. Vorgeschichte, Entstehung, Konzept. Hamburg: Zentrum für Medien und Medienkultur 2001, 93 S. (= Hamburger Hefte zur Medienkultur Nr.1).
Medienforschung und Medienkulturwissenschaft. In: Uwe Hasebrink / Christiane Matzen (Hrsg.): Forschungsgegenstand Öffentliche Kommunikation. Baden-Baden/Hamburg: Nomos Verlagsgesellschaft 2001, S.150-160.
Medien/Kultur. Schnittstellen zwischen Medienwissenschaft, Medienpraxis und gesellschaftlicher Kommunikation. Knilli zum Sechzigsten. Berlin 1991 (zus. m. Siegfried Zielinski), darin: − Apparat - Dispositiv - Programm. Skizze einer Programmtheorie am Beispiel des Fernsehens. S.421-447.
Gibt es ein mediengeschichtliches Apriori? Technikdeterminismus und Medien-konfiguration in historischen Prozessen. In: Behmer, Markus / Krotz, Friedrich / Stöber, Rudolf / Winter, Carsten (Hrsg.): Medienentwicklung und gesellschaftli-cher Wandel. Beiträge zu einer theoretischen und empirischen Herausforderung. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, S.39-52.
Der politische Blick im Dispositiv Fernsehen. Der Unterhaltungswert der Politik in der medialen Republik. In: Bernd Weisbrod (Hrsg.): Die Politik der Öffent-lichkeit – Die Öffentlichkeit der Politik. Politische Medialisierung in der Geschich-te der Bundesrepublik. Göttingen: Wallstein 2003, S, 79-97.