JProf. Dr. Markus Kuhn
Juniorprofessor für Medienwissenschaft mit den Schwerpunkten Medienanalyse und Medientheorie
Kontakt
Prof. Dr. Markus Kuhn
Institut für Medien und Kommunikation
Von-Melle-Park 6
20146 Hamburg
Email: markus.kuhn@uni-hamburg.de
Studium der Germanistik, Medienkultur, Kunstgeschichte und Publizistik an den Universitäten Göttingen und Hamburg. Arbeit als freier Journalist für verschiedene Print- und Onlinemedien.
Die Magisterarbeit zum Thema „Erzählsituationen in Literatur und Film. Der Roman Berlin Alexanderplatz und seine filmischen Adaptionen“ wurde mit dem Karl H. Ditze-Preis für herausragende Examensarbeiten ausgezeichnet.
2006-2008 Lehrbeauftragter am Institut für Medien und Kommunikation der Universität Hamburg.
Promotion 2008 in Hamburg. Die Dissertation "Filmnarratologie. Ein erzähltheoretisches Analysemodell", die mit dem „Absolventenpreis 2009 der Studienstiftung Hamburg“ ausgezeichnet wurde, ist Anfang 2011 bei de Gruyter erschienen.
2008-2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) und Leiter der Doktorandengruppe „Die Textualität des Films“ an der Universität Bremen.
Seit 1.1.2010 Juniorprofessor für Medienwissenschaft mit den Schwerpunkten Medienanalyse und Medientheorie am Institut für Medien und Kommunikation der Universität Hamburg.
Hauptarbeitsgebiete: Filmnarratologie, Erzählen im Internet, Filmanalyse, Webserien, Erzähltheorie und Medien, Film und Fernsehen im Web, Transmedia Storytelling, Intermedialität
Buch-Veröffentlichungen
Filmnarratologie. Ein erzähltheoretisches Analysemodell, Berlin/New York: de Gruyter 2011.
Weitere Veröffentlichungen
Die DDR im Kopf. Marken, Mentalitäten und mentale Welten in Narrationen über die unmittelbare Nach-Wende-Zeit: Die Erzählung „Die Wiederentdeckung des Gehens beim Wandern“ und der Film „Good Bye, Lenin!“, in: Lüdeker, Gerhard/Orth, Dominik (Hgg.), Nach-Wende-Narrationen. Das wiedervereinigte Deutschland im Spiegel von Literatur und Film, Göttingen: V&R unipress 2010, S. 21-42.
Medienreflexives filmisches Erzählen im Internet: die Webserie „Pietshow“, in: Rabbit Eye – Zeitschrift für Filmforschung, Nr. 001 (2010), S. 19-40, Online-Ressource [http://www.rabbiteye.de/2010/1/kuhn_erzaehlen_im_internet.pdf].
Film Narratology: Who Tells? Who Shows? Who Focalizes? Narrative Mediation in Self-Reflexive Fiction Films, in: Hühn, Peter/Schmid, Wolf/Schönert, Jörg (Hgg.), Point of View, Perspective, and Focalization: Modeling Mediation in Narrative, Berlin/New York: de Gruyter 2009, S. 259-278.
Ambivalenz und Kohärenz im populären Spielfilm: Die offene Werkstruktur als Resultat divergierender narrativer Erklärungs- und Darstellungsmuster am Beispiel von Alejandro Amenábars „Abre los ojos“, in: Abel, Julia/Blödorn, Andreas/Scheffel, Michael (Hgg.), Ambivalenz und Kohärenz. Untersuchungen zur narrativen Sinnbildung, Trier: WVT (Schriftenreihe Literaturwissenschaft) 2009, S. 141-158.
Gibt es einen Ich-Kamera-Film? Überlegungen zum filmischen Erzählen mit der subjektiven Kamera und eine exemplarische Analyse von „Le scaphandre et le papillon“, in: Birr, Hannah/Reinerth, Maike/Thon, Jan-Noël (Hgg.), Probleme filmischen Erzählens (Beiträge zur Medienästhetik und Mediengeschichte), Münster: LIT-Verlag 2009, S. 59-83.
Narrative Instanzen im Medium Film. Das Spiel mit Ebenen und Erzählern in Pedro Almodóvars „La mala educación“, in: Müller, Corinna/Scheidgen, Irina (Hgg.), Mediale Ordnungen. Erzählen, Archivieren, Beschreiben, Marburg: Schüren 2007, S. 56-76.
Erzählen mit bewegten Bildern, in: Martínez, Matías (Hg.), Handbuch Erzählliteratur, Stuttgart/Weimar: Metzler [in Vorbereitung].
Narrativität transmedial: Von der sprachbasierten zur audiovisuellen Narratologie. Überlegungen zur medialen Reichweite der Narrativität, in: Bateman, John/Kepser, Matthis/Kuhn, Markus (Hgg.), Film, Text, Kultur: Beiträge zur Textualität des Films, Marburg: Schüren [in Vorbereitung].
Die deutsche Webserien-Landschaft: eine Übersicht, in: Eder, Jens/Wulff, Hans J. (Hgg.), Medienwissenschaft/Hamburg: Berichte und Papiere, Online-Ressource [zusammen mit Jan Henne] [in Vorbereitung].
Der Einfluss medialer Rahmungen auf das Spiel mit Genrekonventionen. Die Webserie „PromQueen“ als Netzadaption eines Highschoolfilms, in: Henke, Jennifer et. al (Hgg.), Hollywood Reloaded. Das Spiel mit Genrekonventionen nach der Jahrtausendwende, Marburg: Schüren [in Vorbereitung].