Medienkonvergenz
Der Forschungsschwerpunkt „Medienkonvergenz“ bündelt Forschungsinteressen, deren gemeinsamer Ausgangspunkt die Beobachtung ist, dass die verschiedenen Mediengattungen näher aneinander rücken und es auf unterschiedlichen Ebenen – der Produktion, der Technik, der Angebotsformen, der Ästhetik, der Wahrnehmung und der Nutzung – zu Überschneidungen, Kooperationen, Verdichtungen und Ersetzungen kommt.
Der Gegenstandsbereich des Schwerpunkts ist durch eine medienübergreifende Perspektive gekennzeichnet, es geht um das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Medien, um Kopplungen und Abgrenzungen, Konfigurationen und Konstellationen von Medienangeboten. In diesem Rahmen setzen sich die Beteiligten mit folgenden Forschungsfragen auseinander:
• Welche Typen bzw. Muster von Konvergenz lassen sich beobachten?
• Welche (Ent-)Differenzierungsprozesse der medienvermittelten Kommunikation lassen sich beobachten?
• Welche Triebkräfte prägen die Konvergenz?
• Welche Folgen hat die Konvergenz für Produktion, Angebote und Nutzung sowie für die gesellschaftliche Kommunikation und die Medienkultur?
Veranstaltungen, Termine, Ankündigungen
Vom 26. bis 30. Juli 2010 veranstaltete das Institut für Medien und Kommunikation mit dem RCMC eine Summer School zum Thema „Medienkonvergenz: Konzepte, Formen, Folgen“, in die die Ergebnisse des Forschungsschwerpunkts einfließen.